Autonome Autos von BMW – I-Next ist das Schaufenster in die Zukunft

Von Jürgen Vagt 17.09.18

Nun geht es Schlag auf Schlag, denn BMW stellt kurz nach Daimler ein großes Elektroauto als SUV vor. Weiteres auf dem Schwesterblog: http://elektroautovergleich.org/
Und der I – Next von BMW hat natürlich einen elektrischen Antrieb und die Pressesprecher von BMW verkünden vollmundig, dass bis 2030 schon 500000 elektrische Fahrzeuge abgesetzt werden sollen und das Elektrische das neue Normal ist. Zwar hat sich BMW einige Meriten als Pionier des elektrischen Fahrens erworben, aber gegenwärtig ist das elektrische Angebot mau. Obschon der I-Next eine Studie ist und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit in der Schublade versinkt, soll das Fahrzeug 2021 in Serie gehen. http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/bmw-inext-im-nahtest-ganz-schoen-abgehoben-a-1227999.html

Loungeatmosphäre im Innenraum

Das Innenraumkonzept und die voll autonome Fahrsystem sind das wirklich Neue. Für die Luxuskunden soll es keinen einzigen Schalter mehr geben und alle Funktionen werden mittels Touchscreens gesteuert. Auch das hat BMW angekündigt: http://automatisiertes-auto.de/voellig-autonomes-autofahren-mit-bmw-ab-2021/
Aber im Innenraum sollen Projektoren während der Fahrt Filme zeigen, weil der menschliche Fahrer im Ease-Modus das Steuern und Lenken komplett an die Maschine abgeben kann. Also wird die Maschine die Herrschaft über das Fahrzeug komplett übernehmen. In der Fachwelt wird die Niveau des autonomen Autofahren als Level 5 beschrieben. Die kleinste Stufe 1 umfasst nur einfache Fahrfunktionen wie das Spurhalten. Mehr dazu hier: https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Im beigefügten Spiegel-Artikel wird angemerkt, dass der I-Next von BMW mehr technisch kann als er darf, also soll der Level 5 des I-Nexts nicht mit dem deutschen Recht konform gehen. Das muss man mal BMW sagen! Es ist einfach nicht richtig, denn wenn der Fahrer ins Steuern eingreifen kann, dann ist das autonome Fahrzeug rechtlich in Ordnung. Wenn der I-Next im voll autonomen Modus fährt, dann gilt die neue Wahrnehmungshaftung. http://automatisiertes-auto.de/autonomes-autofahren-bekommt-ein-gesetz/ . Der I-Next ist ein weiter Sprung für BMW, wenn man sich die aktuellen 3-er und 5-er BMWs anguckt. Pressesprecher haben auch im Innovationsthema Elektromobilität angekündigt und es ist dann nicht Wirklichkeit geworden. Es wäre auch nicht schlimm, wenn der I-Next eine Studie bliebe, weil der I-Next extrem hässlich ist. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/

Autonome Autos und Mobilitätsplattformen – Das Start up Mesosphere baut eine Mobilitätsplattform

Von Jürgen Vagt 09.09.18

an das Konzept der Mobiltätsplattformen müssen wir uns gewöhnen denn ich höre von diesem Konzept in vielen Ecken der Zukunftsmobilität. Und hier ist ein neuer Akteur: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/autonomes-fahren-deutsch-amerikanisches-start-up-mesosphere-will-plattform-fuer-vernetzte-fahrzeuge-bieten/23000162.html?ticket=ST-4540633-ekVvmVWnSXcqtg6a4kbg-ap3
Mesosphere wurde 2013 gegründet und hat ein Betriebssystem entwickelt, mit diesem Betriebssystem können die Datenmengen eines autonomen Autos auf verschiedenen Servern und Datenbanken gelagert und ausgewertet werden. Die riesigen Datenmengen, die ein autonomes Auto produziert, müssen ja irgendwo gelagert werden und bei einer Fahrt von 8 Stunden fallen 4 Terrabyte an.

Big Data und autonomes Autofahren

Man sieht die Charts auf jeden Managementkongress, also die gespeicherten Datenmengen wachsen in den letzten Jahren exponentiell. Das Ganze hat das Buzzword (Big Data) bekommen und beschreibt die Wirkung von der Clouds auf die Speicherleistung von großen Datenmengen. So um das Jahr 2007 haben sich Clouds etabliert und dadurch ist der Preis für das Speichern von großen Datenmengen rapide gefallen. Im Bereich von Datenmengen von Gigabyte und Terrabyte sind die Preise um den Faktor 50 gefallen und weil die Kosten der Datenspeicherungen gesunken ist, werden alle Daten von Kunden- bis Maschinendaten gespeichert und ausgewertet. Daten sind das neue Öl und dieses Mantra wird jetzt auf jedem Managementkongress heruntergebetet. Data Scientists beschäftigen sich mit der Auswertung dieser Datenmengen und diese Berufsgruppe wird wie Rockstars behandelt. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt

Anwendungen für die Zukunftsmobilität

Nun kommt eben das autonome Auto auch noch als Datenquelle hinzu, denn es werden beim autonomen Auto durch die ganzen Umfeldsensoren Daten aufgenommen und diese Daten sind dann die Grundlage der Fahrentscheidungen. Natürlich geht es auch um Datenschutz, wir sind ja nicht umsonst in Deutschland. http://automatisiertes-auto.de/autonome-autos-und-datensicherheit-die-huerde-zur-gesellschaftlichen-akzeptanz/
Aus den riesigen Datenmengen müssen, aber auch noch Anwendungen gebaut werden. Man hört an vielen Ecken in der Zukunftsmobilität, dass Parken ein zentrales Thema ist. Also soll das selbstfahrende Auto auch automatisch seinen Parkplatz finden und ist eine Anwendung für die Mobilitätsplattform vom Mesosphere. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/

Autonomes Autofahren und Unternehmensberater – Der Mensch als Kunde wird ignoriert

Von Jürgen Vagt 02.09.18

ich habe ja schon in der letzten Woche über die Unternehmensberater im Innovationsfeld des autonomen Autos geblogt: http://automatisiertes-auto.de/autonomes-autofahren-und-unternehmensberater-vielfaeltige-perspektiven/
Aber einen wichtigen Punkt in diesem Technologiefeld habe ich noch ausgeführt, denn insgesamt kommt mir die menschliche Perspektive zu kurz. Genauer gesagt, gibt es einen technologischen Vorsprung bei den Fahrzeugen, wir werden ja schon im nächsten Jahr den Serienstart eines deutschen autonomen Fahrzeuges sehen. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-busse-aus-aachen-serienstart-fuer-den-e-go-mover-beginnt-2019/
Die Öffentlichkeit und insbesondere die Unternehmensberater wissen noch nicht, wie Menschen auf diese voll autonome Fahrzeuge reagieren werden. In den gegenwärtig 10 Modellversuche wird eben nicht der Schwerpunkt auf die Kundenreaktionen gelegt, sondern diese Projekte haben einen Schaufenstercharakter. https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/bvg_und_charite_testen_autonome_kleinbusse/ . Aber man sollte genauer analysieren, welche Personengruppen oder besser gesagt Zielgruppen jetzt das autonome Fahren nutzen und welche Hürden bei einem flächendeckenden Start des autonomen Autos genommen werden müssen.

Unternehmensberater als Innovationstreiber, eher nicht.

Ich will mal hervorheben, dass Unternehmensberater von Unternehmensaufträgen leben und daher muss der C-Level bei Unternehmen Geld locker machen, um die Einstellungen der Kunden beim autonomen Fahren zu erfragen. Natürlich gibt es diese empirischen Befragungen: https://www.automobil-industrie.vogel.de/studie-akzeptanz-autonomer-fahrzeuge-steigt-a-513940/ oder https://www.detecon.com/de/wissen/autonomes-fahren
Aber einfach Internetnutzer zu einer Technologie, die erst in ein paar Jahren auf den Markt kommt, zu befragen, ist methodisch fragwürdig und wird der Kundenperspektive nicht gerecht. Aber in der Gegenwart wird das Innovationsfeld von Informatikern und Ingenieuren dominiert und die haben von der soziologischen und psychologischen Perspektive keine Ahnung. Ich habe ein bisschen die Befürchtung, dass die Etablierung des autonomen Autos zu technisch aufgezogen wird und die Ingenieure an den menschlichen Kundenbedürfnissen vorbei entwickeln. Aber Unternehmensberater sind trotz ihres Images bzw. ihrer Außendarstellung und ihrer Werbung keine Innovatoren, sondern jagen von einem Kundenauftrag zu einem Anderen und da hat keiner die Muße sich strategisch mit den zentralen Innovationsthemen zu beschäftigen. Die Etablierung des autonomen Autos braucht mehr wirkliche gute Studien über die menschliche Seite der Kundenakzeptanz und wir brauchen mehr fundierte Modellvorhaben, um kundengerechte Produkte beim autonomen Autofahren zu entwickeln. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Autonomes Autofahren und Unternehmensberater – Vielfältige Perspektiven?

Von Jürgen Vagt 28.08.18


ich habe neulich mal eine kleine Recherche gemacht und mir ist da was aufgefallen. Wenn man sich Innovationsfelder anschaut, dann haben Unternehmensberater eine zentrale Bedeutung. Unternehmen können das Neue nicht und kauft man sich Unternehmensberater ein, die das Neue erklären sollen. So lief das bei der Elektromobilität und bei der Digitalisierung und so wird das auch bei der Etablierung des autonomen Autos laufen. Also wie beeinflussen Unternehmensberater die Entwicklung des autonomen Autos, man kann auch schon von einem Markthochlauf sprechen. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-busse-aus-aachen-serienstart-fuer-den-e-go-mover-beginnt-2019/
Die Großen der Branche also MC Kinsey, Roland Berger usw. schreiben und veröffentlichen Studien, das machen die Branchengrößen ja bei jedem Technologiethema. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-und-patente-deutschland-ist-spitze-aber-bringt-das-was/
Vieles finde ich da methodisch schwierig, weil aus viel zu wenigen Befragungen sehr weit reichende Zukunftsprognosen erstellt werden. Also werfen die Unternehmensberater Fragen auf und die Antworten lassen sich dann mit Tagessätzen von 5000 € bezahlen. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/studie-5-huerden-die-autonome-autos-noch-ueberwinden-muessen-a-1052105.html

Unternehmensberater fordern das Neue, beherrschen es aber selber nicht

Klassische Berater der Verkehrswirtschaft wie Team Red beherrschen das Themenfeld autonomen Autofahrens nicht und haben auch keine einschlägigen Informatiker in Ihren Reihen. Berylls Strategy Advisors ist ein klassischer Strategieberater innerhalb Automobilindustrie und die Berater haben brav Bwl an der privaten Whu Vallendar studiert. Diese Bwler sehen immer so aus als wären Sie mit einer Krawatte auf die Welt gekommen und genau diese Strategieberater müssen nun eine digitale Unternehmenskultur mit dem obligatorischen Tischkicker bei Autoherstellern aufbauen. Softwareentwickler und Experten der künstlichen Intelligenz sind eben keine Ingenieure und brauchen eine andere Unternehmenskultur. Aber so eine Kultur haben die Unternehmensberater selbst nicht.

Technik über Alles

Mir fällt seid den Beginn des Blogs im Februar 2016 eine einseitige Fokussierung auf Techniker ein. Es werden nur Ingenieure und Informatiker eingestellt und es geht immer nur um künstliche Intelligenz, aber eben nicht um den Kundennutzen. Nun bei Autokonzernen dominieren Ingenieure und die lassen sich auch nur was von Ingenieuren sagen. Aber es müssen sich auch andere Kompetenzen einbringen, sonst wird die Etablierung des autonomen Autos eine Totgeburt. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Selbstfahrende Autos von Uber – Investitionen bedeuten auch Riesenverluste

Von Jürgen Vagt 20.08.18

tja, vor den Ertrag haben die Götter das Innovationsrisiko und massive Investitionen gesetzt. Das merkt BMW gerade: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/selbstfahrende-autos-bmw-eroeffnet-campus-fuer-autonomes-fahren/21163856.html?ticket=ST-3442550-iY2uYA9kaeGub9mArOvy-ap5 . Und Uber ist schon ein Stück weiter, denn die massiven Investitionen ins selbstfahrende Auto sorgen für massive Verluste: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Uber-haeuft-mit-Entwicklung-selbstfahrender-Autos-Verluste-an-4138972.html .Der Fahrdienstanbieter Uber hat internationale Erfolge geht wie alle innovativen Geister innerhalb der Automobilindustrie in Richtung des selbstfahrenden bzw. voll autonomen Autofahren. http://automatisiertes-auto.de/uber-will-automatisierte-autos-von-mercedes-benz-einsetzen/ Uber ist eine Onlineplattform, auf der sich Anbieter und Nachfrager von Fahrdienstleistungen treffen, und dort werden Mitfahrten vermittelt und gebucht. In Deutschland leider nicht, denn die Gerichte wollten das bestehende Taxigewerbe schützen. Eben mit der Begründung, dass so ein Fahrdienstvermittler nicht genug reguliert wäre, sodass eine Gefährdung des Verkehrs entstehen würde. Das sehen viele Nationen anders.

Aller Anfang ist schwer

Uber ist nicht profitabel und die Verluste haben sich von 577 Millionen US-Dollar auf 659 Millionen Us-Dollar vergrößert. Denn Uber gibt pro Tag 2 Millionen US-Dollar für die Entwicklung des selbstfahrenden Autos aus und dadurch werden die Gewinne reduziert. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt .Aber man muss bedenken, dass Uber auch schneller auf den Markt ist. Der Branchenprimus Waymo kommt schon nächstes Jahr mit einer erheblichen Menge von selbstfahrenden Autos auf den Markt. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrendes-auto-von-waymo-ein-komplett-selbstfahrender-jaguar-i-pace-kommt-noch-2018/ .Waymo ist Branchenprimus, weil Waymo schon insgesamt 8 Milliarden Kilometer virtuell simuliert hat und 8 Millionen Kilometer auf der Straße getestet hat. Uber will sich nicht abhängen lassen und dieser Anspruch gilt auch für die etablierte Automobilindustrie. In den nächsten Jahren werden wir als Bürger immer mehr selbstfahrende Fahrzeuge auf der Straße sehen. Auch die deutsche Automobilindustrie muss selbstfahrende Autos unter Realbedingungen testen. Uber hat auch im März gezeigt, dass diese Test sehr gefährlich werden können. http://automatisiertes-auto.de/uber-stoppt-seinen-selbstfahrenden-auto-pilotprojekt-endet-in-einer-pleite/ .Wenn man mit wenigen Trainingsdaten in reale Testbedingungen geht, kann das für die Öffentlichkeit sehr gefährlich werden. Und ich kenne eben nur die Zahlen von Waymo, mir fehlt da ein bisschen die Transparenz, denn die Hersteller müssen mal bekannt geben, wie viel Kilometer schon getestet wurden. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Sind selbstfahrende Autos erlaubt? – Ein kleiner Witz!

Von Jürgen Vagt 20.08.18

ich habe das ja letzte Woche die Rechtsdebatte sachlich dargestellt: http://automatisiertes-auto.de/sind-selbstfahrende-autos-erlaubt-stand-der-rechtsdebatte/

Aber das Ganze kann auch witzig machen!

Wird das selbstfahrende Auto überfahren?
a) den Hundewelpen
b) die Frau
c) den Rentner
d) den Verkehrsminister
e) die Kreuzung

Die Antwort ist immer e, denn technische Maschinen können in der Regel keine menschlichen oder juristische Güterabwägungen vornehmen. Allerdings versagen Maschinen oder technische Systeme manchmal, so wie gerade diese profane Brücke in Genua, und werden Menschen verletzt und getötet.
Entscheidend ist einfach nur, mit welchen Informationen oder sagen es wir es mal im Sound der 2010er Jahre mit welchen Daten gefüttert werden, dann machen die Fahrroboter i. d. R. das Richtige.

Sind selbstfahrende Autos erlaubt? – Stand der Rechtsdebatte

Von Jürgen Vagt 16.08.18


So bevor das Sommerloch vollständig beendet ist, will ich noch mal einen Klassiker angehen. Wer trägt die Verantwortung bei selbstfahrenden Autofahren? Wie sieht es rechtlich mit dem voll autonomen Auto aus? Man ist ja nicht umsonst Deutscher, denn die Amerikaner denken in Zukunftsmärkten und wir Deutschen in rechtlicher Verantwortung. Das meine ich nicht böse! Nur in den Jahren 2016 und 2017 beherrschten moralischen Debatten den deutschen Print, vielleicht erinnern Sie sich noch an die Dilemma-situationen aus dem Ethik-Unterricht der 12 Klasse. Wenn das selbstfahrende Auto einen Menschen töten muss, soll das selbstfahrende Auto dann eine Frau, einen Mann oder das Kind umbringen.

Maschinen dürfen keine Menschen töten

So hat das unser ehemaliger Verkehrsminister Dodrindt beschrieben, aber Menschen dürfen weiterhin andere Menschen im Verkehr töten. Es ist immer so eine Sache mit den Umkehrschlüssen. Mehr dazu hier: https://www.amazon.de/Mobil-sein-Zukunft-Emissionen-Vernetzung/dp/3734734398/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1528644309&sr=8-2&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Aber es geht um die Ergebnisse der Ethik-Kommission unter Vorsitz des ehemaligen Verfassungsrichters Udo de Fabio.
http://automatisiertes-auto.de/ethische-regeln-fuer-automatisierte-autos-ethik-kommission-legt-bericht-vor/
Denn der Journalismus ist da hektisch und schlecht informiert und die Kommission hat der Politik empfohlen, dass wenn es eine positive Risikobilanz des autonomen Fahrens gibt, dann sollte der Staat das autonome Autofahren zulassen. Für Nichtjuristen bedeutet, dass das autonome Auto viele menschliche Fehler bei Autofahren (zu schnell, zu betrunken, zu unaufmerksam) vermeidet und somit gibt es weniger Risiken im Straßenverkehr durchs autonome bzw. automatisierte Auto.
Aber dann bleiben die Fahrsituationen, bei den man nur das kleinere Übel wählen kann. Also es kann, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, dass jede Handlungsalternative den Tod eines Menschen bedeuten mag. Es bleibt mir jedenfalls schwammig, wie der Fahrroboter entscheiden soll? Wird dann eher der alte Mann umgebracht und nicht das Kind. Die Kommission zieht als Referenz den sittlich denkenden Fahrer heran und meint wohl, dass es nie schlimmer als beim Menschen werden soll. Aber trotzdem bleiben die Dilemmasituationen jedenfalls für mich unklar. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Autonome Autos und der Mittelstand – Schäffler setzt auf selbstfahrende Autos

Von Jürgen Vagt 08.08.18

ich habe in den letzten 2 ½ Jahren viel über die deutschen Automobilhersteller und über die us-amerikanischen Softwaremultis geschrieben. Aber dieser Fokus ist nicht repräsentativ für die deutsche Automobilindustrie, weil von den 5 Millionen Deutschen in der Automobilindustrie nur ca. 720000 bei den deutschen Autoherstellern arbeiten und der Rest bei den Zulieferern. Einer der großen Zulieferer ist Schäffler und bei Elektroautos finde ich den deutschen Mittelstand im Allgemeinen und Schäffler im Besonderen zögerlich. Ich blogge ja bekanntermaßen über auch Elektromobilität unter http://elektroautovergleich.org .
Aber in der Etablierung des selbstfahrenden Autos geht es schneller, denn https://t3n.de/news/deutscher-konzern-schaeffler-kauft-technologie-fuer-selbstfahrende-autos-1099614/ .
Der Schäfflerkonzern kauft sich in dieses Innovationsfeld ein und baut die ersten Kooperationen auf.

Zulieferer können Autohersteller werden

Man sieht schon bei der Etablierung der Elektromobilität, dass sich auch neue Hersteller etablieren können. Sei es nun Streetscooter aus Aachen oder Sion Sion aus München, denn mit der Etablierung einer neuen Technologie ergeben sich Chancen für Neulinge. Aber speziell im Automobilbau ermöglichen die Auftragsfertiger wie Magna in Österreich oder Valmet in Finnland den Aufbau von neuen Autoherstellern. Schäffler testet diese Möglichkeit eben auch aus und hat eine kleine Studie gebaut, die man als selbstfahrendes Shuttle einsetzen kann. https://ngin-mobility.com/artikel/schaeffler-paravan/
Solche selbstfahrenden Shuttles oder voll autonomen Kleinbusse werden auch von anderen Akteuren gebaut und diese selbstfahrende Busse werden ja auch schon 10 mal in Europa testweise erprobt. http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
Die Etablierung des selbstfahrenden Autos beginnt eben im öffentlichen Nahverkehr, weil hier keine psychologischen Widerstände von menschlichen Fahrer überwindet werden müssen. Bei angestellten Fahrern kann man das voll autonome Fahren einfach per Dienstvorschrift durchsetzen. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Aber es ist eben noch zu früh eine wirklich tragfähige Einschätzung abzugeben, ob dieser selbstfahrende Shuttle ernst zunehmend ist und ob sich Schäffler wirklich seine angestammte Rolle als Dienstleister verlassen will und sich als richtiger Autohersteller im Zeitalter des autonomen Fahrens etablieren will. Bosch und andere große deutsche Mittelständler haben gegenwärtig ein führende, technologische Position beim voll autonomen Auto, es bleibt aber abzuwarten, ob auch vernünftige Produkte aus dieser technologischen Position entstehen. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Selbstfahrende Auto im Handel – Walmart bringt seine Kunden selbstfahrend nach Hause

Von Jürgen Vagt 07.08.18

Es geht schneller als gedacht. Walmart als größter Einzelhändler führt jetzt einen Service ein, bald können die Kunden von Walmart autonom bzw. selbstfahrend zum Einkaufen abgeholt werden. http://getmobility.de/20180727-waymo-schliesst-partnerschaft-mit-walmart-co/
Waymo ist ein zentraler Treiber des autonomen Autofahrens und das sieht man auch in dieser Nachricht. Denn Waymo hat als Tochter von Google angefangen und wird jetzt zum globalen Autovermieter: http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrendes-auto-von-waymo-ein-komplett-selbstfahrender-jaguar-i-pace-kommt-noch-2018/
Waymo bringt jetzt die Technologie des selbstfahrenden Autos von Google auf die Straße und hat in der letzten Zeit eine Reihe von Kooperationen abgeschlossen. Aber die
Kooperation mit Wal Mart sticht hervor, weil man in dieser Kooperation die Zukunft der Logistik und des Lebensmittelhandels sehen kann.

Lebensmittel selbstfahrend einkaufen

Man kann sich also von diesem Service abholen lassen und seinen Wocheneinkauf bei Walmart erledigen und anschließend wird man nach Hause gebracht. Das Angebot richtet sich wahrscheinlich an ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkungen und mit diesem Ansatz kann man eben älteren Menschen mehrere Jahre Lebensqualität geben. Wenn man diesen Ansatz auf Brandenburg oder auf andere ländliche Teile von Deutschland überträgt, kann man das Leben ältere Menschen ohne eigenes Auto verbessern. Man kann also ohne eigenes Auto wieder auf dem Land oder in der Provinz leben und das selbstfahrende Auto übernimmt den Transport zum Einkaufen oder zum Arzt.

Die soziale Wirkung des selbstfahrenden Autos

Gegenwärtig wird viel über die künstliche Intelligenz im autonomen Auto gesprochen, aber diese Innovation hat auch das Zeug die Gesellschaft zu verändern. http://automatisiertes-auto.de/autonomes-autofahren-in-der-lagerlogistik/ .
Und ich bin gespannt, welcher Lebensmittelhändler in Deutschland den Anfang macht und selbstfahrende Shuttles anbietet, um Kunden zum Einkaufen abholt. Aber es stellt sich auch die Frage, ob Lebensmittel nicht auch mit selbstfahrenden Autos ausgeliefert werden können. Amazon der globale Buchhändler startet hierzu Tests und die Kostenersparnis, die man bei dem Transport von Menschen hat, gilt natürlich auch für den Transport von Lebensmittel und Gütern. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis wir in Deutschland solche Versuche sehen werden. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Autonome Autos von Daimler – Daimler darf in China testen

Von Jürgen Vagt 15.07.18

Jetzt wird getestet. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-shuttle-von-bosch-und-daimler-tests-in-den-usa-beginnen/ .Ich habe ja schon über den Test im Silicon Valley berichtet, aber diese Woche kam noch ein Knaller. Denn Daimler hat eine Testlizenz erhalten, um in China voll autonome Fahrzeuge zu testen. Zwei Aspekte sind relevant, denn einerseits geht es um Level 5 Fahrzeuge, bei Denen nur noch Start und Ziel eingegeben werden muss und dann übernimmt das Fahrsystem alle Steuerungsfunktionen. Andererseits findet dieser Test in dem größten Automobilmarkt der Welt statt und hier ist es für jeden Autohersteller wichtig in der Pole Position zu sein, wenn es um diesen gewaltigen Zukunftsmarkt geht. Ich habe es bereits geschrieben: https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Denn selbst wenn man nur den Markt der über 65-Jährigen betrachtet, dann ist dieser Teilmarkt schon größer als die Gesamtmärkte in den etablierten Automobilmärkten Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien.

Daimler und selbstfahrende Autos

Daimler hat nun als erster ausländischer Automobilhersteller eine Testlizenz bekommen und , so hofft am wohl im Neckartal einen massiven Wettbewerbsvorteil gegenüber anderer Herstellern zu erstreiten. https://www.wired.de/article/daimler-darf-in-china-selbstfahrende-autos-testen . Allerdings muss Daimler mit dem chinesischen Technologiekonzern Baidu zusammenarbeiten und nutzt die Softwareplattform Apollo von Baidu. Baidu hat bekannt gegeben, dass die Software Apollo das Fahren auf Level 4 geschafft hat. Beim jetzt begonnenen Test von Daimler und Bosch im Silicon Valley wird aber die Softwareplattform von Nvidia genutzt. Man kann also sehen, dass die Hersteller sich noch nicht auf einen Softwarepartner festgelegt haben. http://automatisiertes-auto.de/nvida-baut-eine-plattform-fuer-autonome-auto/
Das Rennen um diesen gigantischen Zukunftsmarkt hat erst begonnen und es ist offen, welcher Softwarekonzerne, mit welcher Technologie den Markt bestimmen wird. Die Softwareplattformen liefern die nötige künstliche Intelligenz, um das autonome Auto zu steuern und somit werden diese Softwareplattformen das Rückgrat des autonomen Autos. Die Umfeldsensorik des Fahrzeuges erfasst das Umfeld des Fahrzeuges und mittels eines neuronalen Netzes werden dann die Fahrentscheidungen getroffen und umgesetzt. Die Sensortechnik hat in den letzten 20 Jahren einen massiven Schub gemacht, sodass wir jetzt über Tests und die Etablierung des autonomen Autos sprechen und schreiben. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519