Autonome Autos von Daimler – Daimler darf in China testen

Von Jürgen Vagt 15.07.18

Jetzt wird getestet. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-shuttle-von-bosch-und-daimler-tests-in-den-usa-beginnen/ .Ich habe ja schon über den Test im Silicon Valley berichtet, aber diese Woche kam noch ein Knaller. Denn Daimler hat eine Testlizenz erhalten, um in China voll autonome Fahrzeuge zu testen. Zwei Aspekte sind relevant, denn einerseits geht es um Level 5 Fahrzeuge, bei Denen nur noch Start und Ziel eingegeben werden muss und dann übernimmt das Fahrsystem alle Steuerungsfunktionen. Andererseits findet dieser Test in dem größten Automobilmarkt der Welt statt und hier ist es für jeden Autohersteller wichtig in der Pole Position zu sein, wenn es um diesen gewaltigen Zukunftsmarkt geht. Ich habe es bereits geschrieben: https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Denn selbst wenn man nur den Markt der über 65-Jährigen betrachtet, dann ist dieser Teilmarkt schon größer als die Gesamtmärkte in den etablierten Automobilmärkten Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien.

Daimler und selbstfahrende Autos

Daimler hat nun als erster ausländischer Automobilhersteller eine Testlizenz bekommen und , so hofft am wohl im Neckartal einen massiven Wettbewerbsvorteil gegenüber anderer Herstellern zu erstreiten. https://www.wired.de/article/daimler-darf-in-china-selbstfahrende-autos-testen . Allerdings muss Daimler mit dem chinesischen Technologiekonzern Baidu zusammenarbeiten und nutzt die Softwareplattform Apollo von Baidu. Baidu hat bekannt gegeben, dass die Software Apollo das Fahren auf Level 4 geschafft hat. Beim jetzt begonnenen Test von Daimler und Bosch im Silicon Valley wird aber die Softwareplattform von Nvidia genutzt. Man kann also sehen, dass die Hersteller sich noch nicht auf einen Softwarepartner festgelegt haben. http://automatisiertes-auto.de/nvida-baut-eine-plattform-fuer-autonome-auto/
Das Rennen um diesen gigantischen Zukunftsmarkt hat erst begonnen und es ist offen, welcher Softwarekonzerne, mit welcher Technologie den Markt bestimmen wird. Die Softwareplattformen liefern die nötige künstliche Intelligenz, um das autonome Auto zu steuern und somit werden diese Softwareplattformen das Rückgrat des autonomen Autos. Die Umfeldsensorik des Fahrzeuges erfasst das Umfeld des Fahrzeuges und mittels eines neuronalen Netzes werden dann die Fahrentscheidungen getroffen und umgesetzt. Die Sensortechnik hat in den letzten 20 Jahren einen massiven Schub gemacht, sodass wir jetzt über Tests und die Etablierung des autonomen Autos sprechen und schreiben. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Selbstfahrende Shuttle von Bosch und Daimler – Tests in den USA beginnen

Von Jürgen Vagt 15.07.18

wie angekündigt, machen Bosch und Daimler ernst. http://automatisiertes-auto.de/bosch-bringt-2018-robotertaxis-selbstfahrende-autos-schon-2018/
Im Herzen des Feindes oder besser formuliert, denn neuen Wettbewerbern aus dem Silicon Valley werden die selbstfahrenden Shuttles von Daimler und Bosch erprobt und ausgetestet. https://www.golem.de/news/autonomes-fahren-daimler-und-bosch-testen-fahrerlose-flotte-im-silicon-valley-1807-135425.html . Ein Aspekt ist auffällig, denn die beiden Partner wollen die Integration von selbstfahrenden Shuttles in ein multimodales Verkehrssystem erproben. Also in vielfältiges Verkehrssystem. Wenn Sie als Verkehrsteilnehmer mit dem Auto oder Fahrrad zum Bahnhof fahren und dann die Bahn nehmen nutzen, nutzen Sie einen Modalsplit und wechseln Sie den Verkehrsträger. Die selbstfahrenden Shuttles sollen nun in die bestehenden Verkehrssysteme integriert werden, um in der Zukunft ein Bestandteil des Verkehrssystems zu sein. Diesen Aspekt vermisse ich auch in den aktuellen Testprojekten: http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
In den 10 gegenwärtigen Testläufen wird die Technik erprobt, aber wie sieht es mit der Akzeptanz bei den Nutzern aus und wie attraktiv sind die selbstfahrenden Shuttles im Vergleich mit den anderen Verkehrsträgern wie Bus und Bahnen.

Welche Zielgruppe will selbstfahrend fahren?

Zudem stellt sich die Frage, welche Zielgruppe will auf selbstfahrende Fahrzeuge umstellen und welche Zielgruppe werden die ersten Nutzer sein? Im Silicon Valley wird es sicher ausreichend innovative Köpfe geben, die diese selbstfahrende Shuttles nutzen werden. Diesem Landstrich und den dort ansässigen IT-Konzerne mangelt es wahrlich nicht an Innovationsbereitschaft. Aber wie wird es in Deutschland aussehen und das deutsche Verkehrssystem ist eben auch anders und wir hier in Deutschland haben einen sehr entwickelten öffentlichen Nahverkehr. Und diese selbstfahrende Shuttles müssen sich in das Verkehrssystem einfügen und in der nicht allzu fernen Zukunft wird sich eine Wettbewerbssituation zwischen den Automobilherstellern und den Unternehmen des ÖPNV entstehen. Wenn aus Autoherstellern Mobilitätsdienstleistern werden soll, dann bekommen Busse und Bahnen einen neuen Wettbewerber und die Verkehrsteilnehmer erhalten einen besseres und vielfältiges Angebot. So verschiebt die Etablierung des selbstfahrenden Fahrens in das bestehende Verkehrssystem und die etablierten Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs bekommen Konkurrenz. Mehr dazu hier: https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt und https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Selbstfahrende Autos und der Herstellerwettbewerb – Wer kommt wann mit welchen Fahrzeugen

Von Jürgen Vagt 03.07.18

Obwohl ich auf diesen Blog ja bekannter weiser ein Forschungsthema behandele, will ich heute mal eine kleine Marktübersicht liefern. Welche Autohersteller kommen mit autonomen Fahrzeugen auf den Markt kommen und wie stark diese Fahrzeuge automatisiert sind. http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/autonome-autos-die-wichtigsten-ces-herstellerprognosen-fotostrecke-133479.html
Selbst ich bin überrascht, wie schnell sich dieses Innovationsfeld entwickelt. Einerseits gibt es allein In Europa schon 10 praxisnahe Versuche mit autonomen Bussen und, anderseits beginnen kleine Innovationsschmieden mit der Serienfertigung schon in den nächsten Jahren. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-busse-aus-aachen-serienstart-fuer-den-e-go-mover-beginnt-2019/
Momentan sieht es so aus, als würde sich die Etablierung des autonomen Autofahrens auf die Veränderung des öffentlichen Nahverkehrs konzentrieren. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Das habe ich auch so prognostiziert, denn beim öffentlichen Nahverkehr und in der Logistik gibt es eben angestellte Fahrer, daher kann man einfach mal die Dienstanweisung ändern.


Autohersteller wollen in den öffentlichen Nahverkehr

Auch die klassischen Automobilherstellern und die It-Konzerne wollen den öffentlichen Nahverkehr angehen, so werden durchgehend Taxtdienste mit selbstfahrende Taxis geplant. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-vom-waymo-google-will-62000-selbstfahrende-taxis-einfuehren/
Es wird also noch lange dauern, bis man als privater Käufer ein selbstfahrendes Auto kaufen kann. Aber das automatisierte Fahren soll schon 2020 bei Audi, Daimler und BMW in der Oberklasse eingeführt werden. Automatisierte Autos so heißt dieser Blog, den Sie gerade lesen, und das bedeutet das Auto unter gewissen Voraussetzungen selbstständig fährt, allerdings von menschlichen Fahrer überwacht wird. Im Artikel des Manager-Magazins wird den deutschen Autoherstellern ein zögerliches Innovationstempo unterstellt. Ich sehe das aber anders, denn die Autoindustrie setzt weltweit aufs automatisiertes Autofahren und nicht aufs autonome Autofahren. In der Tendenz wollen die beteiligten Software – und IT-Konzerne das autonome Auto ohne menschlichen Einfluss. Es geht einfach um Kernkompetenzen und um die entsprechende Wettbewerbsposition. Beim autonomen Auto würde die Autoindustrie Ihre Wettbewerbsvorteile verlieren, denn in letzten Jahrzehneten hat die Autoindustrie das Auto für die Anforderungen des Menschen gebaut. Das selbstfahrende Auto, das komplett autonom vom Menschen fährt, ist ja nichts Anderes als ein fahrender Computer und dieser fahrende Computer kann eben besser von den Software- und It-Konzernen gebaut werden. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Autonome Lkws und Speditionen – Speditionen müssen sich digitalisieren

Von Jürgen Vagt 03.07.18


ob es einen nun gefällt oder nicht, die Etablierung des autonomen Lastkraftwagens wird die Logistik-Branchen im Allgemeinen und die Speditionen im Besonderen verändern. https://www.zeit.de/mobilitaet/2016-09/autonomes-fahren-logistik-lkw-iaa-speditionen
Denn den Kostenvorteil ist zu groß, Bosch hat jetzt bekannt gegeben das die Kosten eines Bewegungskilometers von 80 Cent auf 20 Cent sinken werden. http://automatisiertes-auto.de/bosch-bringt-2018-robotertaxis-selbstfahrende-autos-schon-2018/
Wenn man diese Preissenkung auf den Lkw-Verkehr umlegt, dann werden zuerst die großen und kapitalstarken Speditionen anfangen den Kostenvorteil durch autonome Lkws zu nutzen und dann müssen die Kleinen der Branche nachziehen. So läuft der Mechanismus bei Innovationen in der Regel ab und das autonome Fahren macht wohl keine Ausnahme.

Arbeitslose LKW-Fahrer durchs autonome Fahren

Vorab in 150 Jahren Wirtschaftsgeschichte gibt es einen positiven Zusammenhang zwischen hoher Innovationstätigkeit und Beschäftigungsaufnahme. Also vernichten Innovationen keine Jobs und alles ist gut. So einfach ist es wohl im Fall des autonomen Fahrens nicht, denn eine menschliche Kompetenz wird automatisiert und ist damit für immer weg. Wenn sich das autonome Fahren durchsetzt, dann braucht man deutlich weniger Lkw-Fahrer und dieser Zustand ist dann dauerhaft. In Deutschland gibt es eine Erwerbsbevölkerung von 39 Millionen und davon verdienen 3 Millionen Ihren Lebensunterhalt mit dem professionellen Bewegen von Kraftfahrzeugen. https://www.amazon.de/Mobil-sein-Zukunft-Emissionen-Vernetzung/dp/3734734398/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1528644309&sr=8-2&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Diese Tätigkeit ist dann weg und die ersten Akteure im Feld beginnen jetzt 2018 mit der Serienfertigung und nicht erst in 10 Jahren. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-busse-aus-aachen-serienstart-fuer-den-e-go-mover-beginnt-2019/
Zwar wäre die Branche auch froh über diese Entwicklung, weil Lkw-Fahrer immer knapper werden. https://www.logistik-watchblog.de/neuheiten/1543-lkw-fahrermangel-2020-mindestens-150000-fahrer-fehlen.html
Aber an der grundsätzlichen Prognose ändert das Nichts und hier wird ein Berufsfeld aussterben. So wie Schriftsetzer in den frühen 1990 er Jahre, als das Drucken von mechanischen Setzkästen auf Desktop-Publishing umgestellt wird. Und dann wird die Kompetenz die mechanischen Druckkästen zusammenstellen nicht mehr benötigt und diese Entwicklung ist auch die LKW-Fahrer zu befürchten. Nun habe ich auch genügend Schreckensszenarien an die Wand gemalt und Deutschland hat auch schon in der Vergangenheit mehr oder weniger erfolgreich soziotechnischen Wandlungsprozesse begleitet. Der Bergbau im Ruhrgebiet und die Werftenkrise sind ein paar Beispiele. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Autonomes Auto in der Kritik – Mehr Autos in den Städten und ein Tempolimit

Von Jürgen Vagt 01.07.18


ich werde mir heute mal zwei kritische Kommentare von Journalisten vornehmen, denn nun langsam mehren sich kritische Stimmen zur Etablierung des autonomen Autos.
https://www.teleboerse.de/kolumnen/Helmut_Becker/Autonomes-Fahren-nur-mit-Tempolimit-article20478990.html und https://www.welt.de/wirtschaft/article178327182/Autonomes-Fahren-Roboterautos-werden-Innenstaedte-noch-weiter-verstopfen.html
Es ist eben ein üblicher Zyklus im Journalismus, zuerst werden Entwicklungen und Innovationen gefeiert und dann runter geschrieben, so werden eben Hypes produziert.
Helmut Becker als ehemaliger Chefvolkswirt von BMW listet die berechtigten Sicherheitsbedenken gegenüber dem autonomen Fahren auf.
http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-und-unfalltote-uberversuch-endet-toedlich/
Und am Ende empfiehlt er ein Tempolimit.

Autonome Autos mit Tempolimit

Man merkt da einfach den Hintergrund in der Automobilindustrie, denn wenn autonomes Autos ein Tempolimit einhalten müssen, sind diese autonome Auto weniger attraktiv als konventionelle Autos. Die etablierte Autoindustrie müsste dann die Konkurrenz aus der Softwareindustrie nicht mehr befürchten. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Zudem sollte man bedenken, dass für Kinder und Radfahrer auch Unfälle mit niedrigen Geschwindigkeiten tödlich enden können. Autonome Autos werden sicherer, wenn große Datenmengen in den Fahrsystemen verarbeitet worden sind. Also wenn eine sehr große Zahl an Fahrsituationen erfasst und verarbeitet worden sind. BMW hat angekündigt, dass die autonomen Autos von BMW erst in den öffentlichen Straßenverkehr entlassen werden sollen, wenn 230 Millionen Fahrkilometer verarbeitet worden sind.

Verkehrschaos durch autonome Autos

Die Welt also das journalistische Feigenblatt des Springerkonzerns kommentiert und malt ein Schreckensszenario an die Wand, mit dem autonome Auto wird es mehr Autos in den Städten geben. https://www.google.com/search?q=welt+autonomes+auto+st%C3%A4dte+&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b
Was für ein Gebrüll in diesem Kommentar, aber die grundsätzliche These ist nicht falsch. Denn wegen ein paar autonomen Shuttles wird wohl niemand sein Auto abschaffen und dann wird es wenigstens übergangsweise mehr Fahrzeuge geben. http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
Jedenfalls hat die Etablierung des Carsharings noch nicht zu einer merkbaren Entlastung in den Städten geführt, aber das Mobilitätsverhalten in der Durchschnittsgesellschaft ändert sich eben nicht über Nacht. So gesehen ist es eben kurz- und mittelfristig zu erwarten, dass konventionelle Fahrzeuge mit autonomen Autos ergänzt werden, aber nicht ersetzt werden. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Selbstfahrende Busse aus Aachen – Serienstart für den E.go Mover beginnt 2019

Von Jürgen Vagt 27.06.18

der selbstfahrende Würfel aus Aachen wird gebaut und der frühe Serienstart im nächsten Jahr 2019 überrascht selbst mich. https://ecomento.de/2018/06/27/selbstfahr-elektroauto-e-go-mover-geht-2019-in-serienproduktion/
Überzeugend sind die Fahrzeuge aus dem Umfeld der RWTH Aachen schon, aber schon nächstes Jahr soll die Serienfertigung mit einer Auflage von 10000 Stück beginnen. Damit könnten schon ab 2019 ergänzende Angebote im öffentlichen Nahverkehr mit voll autonomen Bussen offeriert werden. Der E.Go Mover hat die Abmessungen eines SUVs, allerdings bietet er Platz für 15 Personen und das Fahrzeug ist für die On-Demand Mobilität ausgelegt. In den nächsten Jahren soll per Cloud ein selbstfahrender Bus gebucht werden und dieser Bus bringt dann den Passagier zum Ziel. Das Ganze muss man sich als Sammeltaxi vorstellen und weniger als klassischer Busverkehr. Es soll keine Punkt zu Punkt Verbindung geben, also wird der E.go Mover den Passagier nur in die Nähe des Ziels bringen und nicht direkt zu einer Bushaltestation.

Aachen des Epizentrum der deutschen Zukunftsmobilität

Es hat schon mit den Streetscooter angefangen und nun geht es mit den Fahrzeugen von Professor Schuh weiter. Zusammen mit ZF Friedrichshafen wird das Joint Venture e.Go Moove GmbH gegründet und der elektrische Antriebsstrang kommt von ZF. Im täglichen Einsatz soll der Mover 10 Stunden mit einer Ladung fahren. Ich blogge ja unter elektroautovergleich.org über die moderne Elektromobilität und ich muss sagen, dass die hier präsentierten Leistungsdaten des Movers sehr ordentlich sind. Aber jetzt kommt die spannende Frage, wie diese autonome Busse in den öffentlichen Nahverkehr eingeführt werden. http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
Die gegenwärtig laufenden Tests sind eben noch nicht mal abgeschlossen und nun kann man nächstes Jahr diese selbstfahrenden Busse in den öffentlichen Nahverkehr einführen.
Diese Entwicklung überholt den öffentlichen Nahverkehr und die dazugehörige Beraterbranche. Jetzt darf man gespannt sein, welche Stadt diese selbstfahrenden Busse als Erste einführt und wie diese autonomen Busse von dem durchschnittlichen Passagier akzeptiert werden. Momentan sind die breiteren gesellschaftlichen Schichten nicht auf die technologische Entwicklung vorbereitet. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Selbstfahrende Autos und Start ups – 18 Mio. für ein Kölner Start up

Von Jürgen Vagt 24.06.18


Silexica ist der unaussprechliche Name der Kölner Software-Startups und eben diese Firma hat von einem renommierten Finanzierungskonsortium eine Spritze von 18 Millionen Euro ins Eigenkapital bekommen. Dieser Finanzierungsschritt wäre meiner Kenntnis nach die erste Finanzierungsrunde im Bereich vom autonomen Auto. Es ist auch schön zu sehen, dass sich in der deutschen Softwarewelt etwas tut und eben nicht nur in den USA. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt oder
http://automatisiertes-auto.de/apple-baut-nur-die-software-fuers-autonome-autofahren/ .Die Software soll die Erstellung von hochkomplexen Systeme vereinfachen und beschleunigen und diese hoch komplexe Software wird eben bei der Etablierung des autonomen Autos benötigt. https://www.heise.de/developer/meldung/Autonomes-Fahren-Silexica-erhaelt-Kapitalspritze-von-18-Millionen-Dollar-4088761.html

Start ups und das autonome Auto

Start ups, die die Automobilwelt verändert haben, genau da denkt man dierkt an Tesla. https://www.amazon.de/Tesla-Oder-Start-Autoindustrie-ver%C3%A4ndert/dp/3842332262/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1528644379&sr=8-3&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Aber mit dem Innovationsfeld des autonomen Autofahrens eröffnen sich eben auch große Chancen für Unternehmensgründungen. Allerdings ist mir in Deutschland auch noch kein Venture Kapital Unternehmen bekannt, das sich auf das Innovationsfeld des autonomen Autos konzentriert. Venture Capital Unternehmen finanzieren High Tech-Unternehmen und beteiligen sich am Eigenkapital und gehen damit auch volles unternehmerisches Risiko ein, wenn aber das Hightech Unternehmen an die Börse geht oder das Hightech Unternehmen an ein anderes Unternehmen verkauft wird, macht das Venture-Capital Unternehmen Ihren Gewinn. Gut, wenn man die Softwarewelt und die damit verbundene Venture-Capital Branche in den USA mit Deutschland vergleicht, dann muss man nüchtern feststellen, dass die Venture Kapital-Unternehmen 65 Milliarden ausgeben können und in Deutschland sind es bescheidene 4 Milliarden Euro.
Deswegen dominieren die US-Amerikaner und Ihre Milliarden-Unternehmen das Internet und die USA haben auch eine bessere Ausgangsposition im Wettbewerb ums autonome Autofahren.
Zudem muss man als junges Unternehmen grundsätzlich sehr kapitalstark sein, um im Innovationsfeld des autonomen Autofahrens aktiv zu werden. Denn es ist ein komplexes technologisches Feld, das von der automobilen Großindustrie dominiert wird. Bei den etablierten Akteuren der Großindustrie herrscht keine Willkommenskultur gegenüber Start ups und zudem ist den Verkehrssektor sehr stark staatlich reglementiert ist. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Selbstfahrende Autos vom Waymo – Google will 62000 selbstfahrende Taxis einführen

Von Jürgen Vagt 18.06.18


ich habe in den letzten Posts beschrieben, was sich für die Autoindustrie durch das selbstfahrende Auto in der Automobilindustrie ändert. Jetzt geht es um die Frage, wie schnell diese Veränderung kommen wird und es sieht nach einen sehr schnellen Tempo aus. Diese Nachricht ist eine Ansage. https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/ausbau-der-waymo-flotte-google-kauft-62-000-autos-fuer-das-autonome-fahren/22631538.html?ticket=ST-358080-AXZ2qE7eizRUJaRnQdRf-ap3
Waymo die Google – Tochter will Mobilitätsdienstleistungen anbieten und daher sollen 62000 Minivans von Chrysler gekauft werden. Diese Minivans sollen dann unter der Regie von Waymo zu selbstfahrenden Taxis umgebaut werden und dann soll Ende des Jahres 2019 der Betrieb mit selbstfahrenden Taxi stattfinden.

Google wird Autohersteller

Genauer gesagt wird Google und insbesondere deren Tochter Waymo Mobilitätsdienstleister und kein klassischer Autohersteller, aber noch mal zur Rolle von Google. Denn einerseits habe ich schon vor zwei Jahren geschrieben, dass die Softwarekonzerne ins Automobilgeschäft über das Thema des autonomes Autos einsteigen werden. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Aber Waymo beziehungsweise ist jetzt schon ein ernsthafter Player und das hat Apple nicht geschafft. http://automatisiertes-auto.de/apple-hat-schwierigkeiten-beim-selbstfahrenden-auto/
Denn Google hat schon 2009 mit dem selbstfahrenden Auto angefangen und im Sommer 2018 hat Google schon 8 Millionen Testkilometer im öffentlichen Straßenverkehr absolviert und 8 Milliarden Fahrkilometer im Simulator. Und mit diesen Erfahrungen hat Waymo deutlich mehr Erfahrungen als die deutschen aber eben auch europäischen Autohersteller.

Beginnt der Markthochlauf?

Waymo legt ein massives Tempo mit der Bestellung von 62000 Minivans vor, aber für Privatkunden sollen die selbstfahrenden Fahrzeuge nicht käuflich sein. Mich überrascht auch, dass die Fahrzeuge in der Personenbeförderung eingesetzt werden sollen und nicht im Transport von Gütern. Wenn Menschen mit selbstfahrenden Fahrzeugen transportiert werden, sind Akzeptanzprobleme beim Kunden sehr wahrscheinlich. http://automatisiertes-auto.de/autonomes-autofahren-von-amazon-der-onlinehaendler-will-autohersteller-werden/
Menschen müssen sich erst mal daran gewöhnen, dass der Transport ohne menschlichen Fahrer stattfindet wird und man sich mit Laib und Leben einer Maschine anvertrauen muss. Aber bislang hören sich die Nachrichten von Waymo beziehungsweise von Google nicht nach einem Transport von Gütern an. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Selbstfahrende Auto von Volvo – Autohersteller investieren in Lasertechnik

Von Jürgen Vagt 17.06.18


heute geht es mal wieder um einen Klassiker, denn durch Innovationen wie das selbstfahrende Auto verändern sich die etablierten Industrien. https://www.wired.de/collection/tech/volvo-investiert-weiter-in-lasertechnik-fuer-selbstfahrende-autos . Bislang hatte die Autoindustrie nichts mit Lasertechnik oder spezieller Laserscannern zu tun, aber diese neue Technologie wird für die Autoindustrie durch das selbstfahrende Auto relevant. Mittels des Laserscanners wird das Umfeld des Autos erfassen und diese Laserdaten werden dann von Steuerungsrobotern verarbeitet, sodass eigenständig und ohne den Einfluss des menschlichen Fahrers Fahrentscheidungen getroffen werden. Neben der Lasertechnik gewinnt auch die viel diskutierte künstlichen Intelligenz an Bedeutung für die klassische Automobilindustrie. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-auto-und-nvida-kuenstliche-intelligenz-und-entwicklerplattformen/

Volvo mit der Zielmarke

Also muss sich die klassische Autoindustrie mit Lasern auseinandersetzen und speziell im Fall von Volvo ist auch Zeitdruck vorhanden. Bis zum Jahr 2020/ 2021 sollen die ersten voll autonomen Auto vorgestellt und auf dem europäischen Markt eingeführt werden. http://automatisiertes-auto.de/volvo-bringt-2020-automatisierte-autos-auf-den-markt/
Volvo setzt mit dieser Kooperation auf den gegenwärtigen Industriestandard Lidar, nur Tesla setzt auf eine andere Technologie. Wie jetzt in der Autoindustrie üblich wird jetzt bei Volvo ein Startup-Inkubator gegründet. So wie Bosch, Daimler und BMW sollen die Start ups und deren Technologie genutzt werden, um Volvo für dieses Zukunftsfeld zu rüsten. Mehr dazu hier: https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt

und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Autonome Autos aus China – Es gibt ein spannendes Start up

 

Von Jürgen Vagt 13.06.18


eigentlich ist ein Wechsel der dominierenden Technologie eine gute Möglichkeit für neue Unternehmen. Tesla drängt sich bei diesem Thema als Referenz auf.
Aber auch das Feld des autonomen Autofahrens ist eine große technologische Veränderung und neue Autohersteller haben eine große Chance. Byton aus China tritt an und die Führungsmannschaft hat bei BMW bewiesen, dass man elektrische Autos bauen kann.
Nun kommt schon das zweite Modell des neuen chinesischen Autoherstellers: https://www.businessinsider.de/chinesische-elektroauto-firma-byton-stellt-zweites-modell-vor-2018-6
Es hat allerdings auch schon ein paar Luftnummern unter den Start ups gegeben, also Faraday Future hat viel versprochen und wenig gehalten. Aber nun gibt es eben Byton und hier wurden bereits 500 Millionen Dollar Investorengeldern eingeworben und es soll eine Plattform für 3 Fahrzeuge geben. In der letzten Woche ist eine Limousine vorgestellt worden und im Winter ist ein Mittelklasse-Suv vorgestellt worden. Im Jahr 2021 soll es einen Minivan geben, eigentlich ist es unnötig, aber natürlich verbaut Byton nur elektrische Antrieb.

Autonomes Autofahren für kleines Geld


Die Preise sind aufgrund der Fertigung in China sehr niedrig, so soll der Mittelklasse nur 33000 € kosten. Man wird sehen, ob die Chinesen auch das Qualitätsniveau der europäischen Hersteller erreichen, aber das Preisniveau ist eine Ansage.
Insbesondere wenn man die verbaute Technik bedenkt, denn einerseits sind natürlich elektrische Antriebe verbaut und anderseits werden diese Fahrzeuge voll autonom sein.
Und diese innovative Technologie bietet sonst nur Tesla an, allerdings werden von Tesla höhere Preise aufgerufen.
Für diesen Neuling unter den Autoherstellern wird ein eigenes Werk in China aufgebaut und dieses Werk soll eine Gesamtkapazität von 600000 Einheiten im Jahr haben. Die ersten Bytons sollen 2020 auf den europäischen Markt eingeführt werden, dann kämen immerhin preisgünstige voll autonome Fahrzeuge auf den deutschen Markt. Hierdurch könnte ein spannender Impuls für die Privat-Pkws kommen, sonst wird gegenwärtig das autonome Fahren durch die Testfahrten von voll autonomen Kleinbussen im öffentlichen Nahverkehr geprägt. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519