Autonome Autos auf Xing – In eigener Sache: Vernetzung der Branche

Von Jürgen Vagt 14.05.18


ich war in der letzten Woche auf der Re:publica wahrscheinlich die Internet- und Innovationskonferenz in ganz Deutschland und es war schlimm https://re-publica.com/de . Eine Soziologieprofessorin mit Doppelnamen wollte autonome Entscheidungen nicht nur im Straßenverkehr aber eben auch verbieten lassen, weil sich die Gesellschaft entmenschlicht und so weiter. So bin ich motiviert worden, meine Gruppe auf xing zu gründen, um der Branche oder sagen wir besser der Szene eine Plattform zu geben. Mit dieser Gruppe haben alle Beteiligten erstmal einen digitalen Raum, in dem man sich unter sich die Entwicklung des autonomen Autofahrens und die kommenden Herausforderungen besprechen kann. https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-207e-1104519

Stakeholder des automatisierten bzw. autonomen Autos

Selbst für mich sind die Beteiligten des autonomen Autos nur schwer zu greifen, zwar habe ich bereits vor zwei Jahren in Ebook das Spannungsfeld zwischen Software – und der klassischen Autoindustrie beschrieben: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert
Das ist ja auch richtig, denn man sieht eben, wie die Softwareindustrie sich mit der etablierten Autoindustrie zusammen tut. http://automatisiertes-auto.de/fiatchrysler-und-google-sind-partner-beim-automatisierten-auto/
Aber das Thema des autonomen Autofahrens hat eben auch Relevanz für Data Scientists und Journalisten und nicht zu vergessen die Politik. Ich meine die gesellschaftliche Diskussion mit den ganzen Leitartikeln in der Zeit und der FAZ ist gegenwärtig größer als die realen technischen Fortschritte. Daher hoffe ich, dass in dieser Xing-Gruppe in Ruhe die realen Veränderungen und die künftigen Herausforderungen des autonomen Autofahrens besprochen werden. Sie sind allen eingeladen, wenigstens als Zaungäste dieses Zukunftsfeld der Mobilität zu begleiten. Stellenangebote sind insbesondere von Start ups herzlich willkommen und man hat natürlich die Möglichkeit Fragen an die Beteiligten zu stellen. Natürlich muss dieses Zukunftsthema der Gesellschaft erklärt werden und es stellt sich eben auch die Frage, wie diese Xing Gruppe ausgestaltet werden. Soll ein Marktplatz für Unternehmensgründungen eingeführt werden? Aber ich habe auch noch ein analoges Treffen in der Hinterhand: http://automatisiertes-auto.de/barcamp-autos-der-zukunft-de-stimmen-sie-an-und-werden-sie-sponsor/ . Also man könnte sich auf so diesem Barcamp treffen und die digitalen Verbindungen vertiefen. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Autonomes Autofahren im Ländle – Baden-Württemberg macht Ernst!

Von Jürgen Vagt 08.05.18

die Bilder gleichen sich, denn im Sommer 2009 hat sich die Politik beziehungsweise die große Koalition der Jahre zwischen 2005 und 2009 auf einen Strategieplan für die Etablierung der Elektromobilität geeinigt. Und nun geht es ums autonome bzw. automatisierte Autofahren, allerdings auch erst mal in der automobilen Herzkammer dieser Republik, also in Baden-Württemberg. https://www.morgenweb.de/auto_artikel,-auto-baden-wuerttemberg-stellt-weichen-fuer-autonomes-fahren-_arid,1245882.html
Was ist jetzt passiert? Einige wichtige Landespolitiker haben beschlossen das Testfeld autonomes Autofahren in den Realbetrieb zu schicken, also werden nun die üblichen Verdächtigen wie Automobilzulieferer, Forschungseinrichtungen und Kommunen an der autonomen Zukunft der Mobilität arbeiten.

Autonomes Fahren soll in Anwendung erforscht werden.

Die schöne Stadt Karlsruhe ist als Testlabor ausgesucht worden und hier sollen in den nächsten Jahren das Spannungsfeld zwischen autonomen Autos und dem bestehenden Verkehrssystem erforscht werden. Wie muss die automatisierte Fahrzeugtechnologie weiterentwickelt werden, damit diese Fahrzeugtechnologie von den Bürgern und den Akteuren der Verkehrswirtschaft akzeptiert wird. Ich vertrete auf diesem Blog eben auch die Meinung, dass die Etablierung des autonomen Autofahrens im öffentlichen Nahverkehr beginnen wird. Weil man im öffentlichen Nahverkehr angestellte Fahrer hat, die weisungsgebunden sind und somit keine großen Widerstände erwarten muss. Und für Lkwfahrer gelten die gleichen Argumente und die Automatisierung von Lkw-Fahrten auf der Autobahn wird ebenfalls in Baden-Württemberg getestet. http://automatisiertes-auto.de/mercedes-lkws-fahren-automatisiert-ueber-die-autobahn/
Allerdings bekommt das Gesamtprojekt nur 2,5 Millionen € an Landesmittel und daher klingen die Ankündigungen der Landespolitiker ein bisschen vollmundig, dass mit dieser Testmaßnahme sich Baden-Württemberg eine Spitzenposition im Wettbewerb ums autonome Auto erreichen will.

Autonome Minibusse in Karlsruhe

Und inhaltlich ist es das Übliche, also werden autonome Kleinbusse eingesetzt und unter den Bedingungen des öffentlichen Nahverkehrs erprobt. Das passiert ja schon bei 10 europäischen Testprojekten. http://automatisiertes-auto.de/automatisierte-autos-oder-autonome-autos-wie-autonom-sind-sie-2018/
Und nun eben in Karlsruhe und dann wird getestet, wie sich diese autonomen Busse in den bestehenden Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs einbinden lassen und es sind verschiedene Forschungsbereichen beteiligt, sodass verschiedene Perspektiven betrachtet werden können. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

 

Selbstfahrende Autos mit Schlafzimmer und Büro – Das wollen Nutzer!

Von Jürgen Vagt 01.05.18


die Unternehmensberater von Horvath und Partner haben eine Studie veröffentlicht, in der die Deutschen zu Ihren Wünschen beim selbstfahrenden Auto befragt werden. Gegenwärtig mehren sich die Infoschnipsel zum selbstfahrenden Auto. Und ich finde es immer noch unsinnig die Bevölkerung zu einer Technologie im Forschungsstadium zu befragen, aber wenigstens haben die Unternehmensberater laut selbst Auskunft 2500 Deutsche befragt. https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-05/43690622-selbstfahrende-autos-nutzer-wollen-rollende-schlafwagen-und-bueros-deutsche-zeigen-im-vergleich-der-top-automaerkte-geringstes-interesse-an-fahrerlos-015.htm
Aber durch die Ergebnisse haben wir einen Ausblick auf die Kundenwünsche und können mal schauen, welcher Hersteller sich an diesen Kundenwünschen orientiert und welcher nicht.

Ikea sollte die Inneneinrichtung bestimmen!

Wer kennt nicht das legendäre Armaturenbrett des BMWs und von Porsche und scheinbar will das Niemand, wenn es um selbstfahrende Autos geht. Denn laut Studie wollen die Deutschen ein Schlafzimmer und ein Büro. Es ist ein bisschen einfallslos, aber für private Fahrten soll es ein Schlafzimmer geben und bei geschäftlichen Fahrten will der Deutsche oder die Deutsche ein Büro. Aber wenn dieses Meinungsbild so bestehen bleibt, dann müssen die etablierten Hersteller gewaltig umdenken, denn das klassische Sportwagencockpit will keiner mehr, sondern man will eine Atmosphäre wie zu Hause haben. Und da kann man wohl mit Fug und Recht das schwedische Einrichtungshaus als Referenz nehmen. Natürlich geht es auch um Mediennutzung, denn es selbstfahrende Auto kann auch zum Autokino werden. Na gut, der Begriff Autokino ist ein bisschen zu 1950 er. Zum Jahr 2018 passt es wohl eher, dass das selbstfahrende Auto zum rollenden Multi – Media Center werden soll. http://automatisiertes-auto.de/das-automatisierte-auto-soll-zum-autokino-werden/
Die Deutschen wollen zwischen 500 € bis 1500 € für diese neue Technologie ausgeben, dann muss noch viel entwickelt werden, bis diese Preise verwirklicht werden können. Aber das ist ein Schock für den klassischen deutschen Automobilingenieur und eben diese Entscheider müssen komplett umdenken. Die Konzern-Gewaltigen können auch andere Leute suchen, wenn die bestehenden Ingenieure diese Einstellungsveränderung nicht hinbekommen. Es ist ja nichts Ungewöhnliches, wenn man bei Innovationen externe Leute in den Konzern holt. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Autonome Autos und Datensicherheit – Die Hürde zur gesellschaftlichen Akzeptanz?

Von Jürgen Vagt 02.05.18


mal ne kleine Anekdote, aber ich habe neulich in Berlin mich mit ein paar Briten unterhalten. Und die Briten belächeln die deutsche Datenschutzdiskussion und weltweit erwarten die Unter- 25-jährigen, dass die eigenen veröffentlichten Facebook-Daten auch genutzt werden, um Ihnen passende Angebote zu unterbreiten und Ihren Live-Stream lebendig zu halten. Nur in Deutschland sehen wir das anders, weil unter Anderen sich in den Jahren von 33 bis 45 ein totalitärer Staat in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt hat. Andere Nationen sind da im Guten wie im Schlechten entspannter, aber sei es drum, wir haben eben diese Gruppe von Bürgerrechtsanwälten von den Grünen und die linken Medien und diese Interessengruppen sind einflussreich und werden es auch bei der Etablierung des autonomen Autofahrens sein. http://automatisiertes-auto.de/autonome-autos-und-daten-vom-datenschutz-bis-zur-ki/

Studie zeigt: Die Datenhoheit soll bei Fahrer liegen!

Bitkom und die Dachorganisation des Tüvs hat die Deutschen befragt und ca. 70 % der Deutschen wollen, das die Daten des autonomen bzw. komplett automatisierten beim Fahrzeugeigentümer bleiben sollen. https://www.kfz-betrieb.vogel.de/datensicherheit-ist-entscheidender-faktor-fuer-automatisierte-autos-a-710685/ . Die Alternative wäre wohl, dass der Autohersteller die Datenhoheit behält und dann auch mit den Daten machen kann, was eben dieser Autohersteller will. Einerseits ist es schwierig Menschen zu einer Technologie zu befragen, die eben diese Menschen noch gar nicht nutzen. Das ist einfach methodisch schwierig, aber dieses Ergebnis zeigt eben auch, dass die Mehrheit der Deutschen die bekannte und etablierte Autonutzung auch ins hoch automatisierte Zeitalter fortschreiben wollen. Und da haben wir auch wieder die deutsche Datenschutzmentalität, denn 95 % der Befragten wollen das die Systeme ständig auf Datenschutzanforderungen geprüft werden. Da ergibt sich auch wieder ein schönes Geschäftsfeld für Dienstleister wie den TÜV, denn irgendwer muss ja selbstfahrende Autos auf Datenschutzthemen prüfen. Nur 27 % der Deutschen wären bereit die Daten Ihres selbstfahrenden Autos an Dritte weiterzugeben, wenn Sie einen Nutzen wie personalisierte Verkehrsmeldungen erhalten. Ich glaube, dass sich diese restriktive Einstellung in weiten Teilen der Gesellschaft sich nicht durchhalten lässt. Aber man wird sehen. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Automatisierte Autos oder Autonome Autos – Wie autonom sind Sie 2018?

Von Jürgen Vagt 29.04.18


der Trend verlagert sich in Richtung des autonomen Autos, dass kann man so im Jahr 2018 sagen. http://automatisiertes-auto.de/autonomes-fahren-ersetzt-automatisiertes-fahren-gm-schafft-das-lenkrad-ab/
Aber was bedeutet das, nun es mehren sich die Nachrichten über Forschungen und Produktaktivitäten mit komplett autonomen Autos. Also dieser Blog heißt ja automatisiertes-auto.de, weil ich dachte, dass sich Autos immer automatisieren werden. Aber beim automatisierten Auto gibt es immer noch ein Lenkrad und Bremsen, sodass die letzte Entscheidung und Verantwortung beim menschlichen Fahrer liegt. Beim autonomen Auto werden alle Entscheidungen durch den Steuerungsroboter übernommen und es gibt eben keine Möglichkeit für den menschlichen Fahrer ins Fahrgeschehen einzugreifen.

Wie autonom sind die Fahrzeuge jetzt?

Und damit stellt sich eben die Frage, wie autonom die Fahrzeuge jetzt 2018 sind und zu welchem Maße die jetzigen Prototypen vom Steuerungsroboter angetrieben werden. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Die-Roboter-Busse-Wie-wenig-selbststaendig-autonome-Busse-noch-sind-4036565.html
Im Heise-Artikel wird kritisiert, dass es zwar 10 Testprojekte mit autonomen Busse in Europa gibt, aber kein autonomer Bus kommt ohne menschlichen Einfluss aus. Ich habe selbst über den Test an der Berliner Charité geschrieben: http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
Ich finde die Kritik teilweise unbegründet, denn es geht bei der Versuche nicht nur darum die Technik zu verbessern oder das Busfahren autonomer zu machen. Sondern Menschen sollen mit dem autonomen Busfahren vertraut gemacht oder wenn man das wissenschaftlicher sagen will, soll die Nutzerakzeptanz getestet werden. Heise nörgelt an der Tatsache herum, dass die Technik nicht so fortschrittlich ist und in der Tat waren schon die Google-Autos schon voll autonom und hatten eben keine Steuerungsmöglichkeit für den menschlichen Fahrer. http://automatisiertes-auto.de/die-modellversuche-mit-automatisierte-autos-von-google-eine-erste-bilanz/
Die Google-Autos sind nun schon 7 Jahre alt und in Kalifornien haben einige Leute die Fahrmöglichkeit ausprobiert, aber jetzt geht es um die Einführung in den deutschen oder europäischen öffentlichen Nahverkehr und ist eine andere Hausnummer. Hinsichtlich der Akzeptanz von Innovationen ist Europa ein bisschen anders als die USA, Innovationen haben es bei der Akzeptanz in Europa und Deutschland schwerer. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Selbstfahrende Autos gehen in die Luft

Von Jürgen Vagt 09.04.18


wem das Thema des selbstfahrenden Autos noch nicht innovativ genug ist, der wird heute auf diesen Blog bedient. Denn die immer bessere Automatisierungstechnik sucht sich mit der Luftfahrt ein neues Anwendungsfeld. Das meint jedenfalls der Vordenker des Google Auto Sebastian Thrun. https://www.gruenderszene.de/automotive-mobility/sebastian-thrun-lufttaxis
Und in der Tat ist die Idee bestechend, denn mit dem heutigen Stand der Sensor- und Steuerungstechnik sind Flugtransporte durchaus möglich. Und Sebastian Thrun arbeitet nun an einem Konzept, dass den schönen Namen Kitty Hawk trägt. In Kitty Hawk führten die Gebrüder Wirght Ihre Flugversuche in den letzten Jahren des 18. Jahrhunderts durch und damit fand in Kitty Hawk die Geburtsstunde des motorisierten Flugverkehrs statt. Ja, eine Nummer kleiner gibt es nicht bei Google nicht, aber beim Kitty Hawk – Projekt von Google und Sebastian Thrun geht es eigentlich nur um einen Flugtaxiservice. Diese Flugtaxiservices soll mit automatisierten Flugtaxis erfolgen.

Den Stau in Megacitys überfliegen

Es ist aber nicht nur Google, sondern auch viele kleine Start ups nehmen sich diesem Thema an. https://www.swr.de/swraktuell/bw/karlsruhe/bruchsaler-firma-baut-fliegende-taxis/-/id=1572/did=20353206/nid=1572/mmbwim/index.html
In der näheren Zukunft werden sich diese automatisierten Flugtaxis auf den Shuttleverkehr in staugeplagten Großstädten konzentrieren. So werden die ersten Einsätze wahrscheinlich in Dubai durchgeführt und so kann man die Staus in Dubai überfliegen. Aber dieses Einsatzszenario gilt für viele Großstädte in den Schwellennationen, denn die urbanen Eliten wollen den täglichen Stau nicht mehr umfahren, sondern den Stau überfliegen. Diese Einsatzszenarien sind sehr stumpf, insbesondere wenn kaum andere Flugzeuge beteiligt sind, sodass solche Einsätze auch große Durchbrüche schon heute also den Frühjahr 2018 möglich. Aber es gibt ein weiterreichende Dimension, denn auch im normalen Flugverkehr sitzt ein menschlicher Pilot in der Kanzel, aber überwiegend werden die Flugentscheidungen durch den Autopiloten getroffen und auch wenn ich mir nun den Zorn der Piloten zuziehe, dann muss ich anmerken dürfen, dass es eigentlich auch nur ein kleiner Schritt zum voll autonomen Fliegen ist. Vielleicht sehen wir in 20 Jahren einen Flugverkehr ohne menschlichen Piloten so wie einen Autoverkehr ohne menschlichen Fahrer sehen werden. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Autonome Autos in Aachen – Testgelände wird gebaut

Von Jürgen Vagt 03.04.18

die RWTH-Aachen hat den Ruf als beste Ingenieur-Universität in Deutschland und jetzt gehen Sie noch einen Schritt in Richtung des autonomen Autofahrens. https://www.heise.de/autos/artikel/RWTH-Aachen-Teststrecke-fuer-autonomes-Fahren-4006060.html
Aus der Rwth-Aachen sind ja schon zwei bekannte Start ups ausgegründet worden, einerseits Streetscooter und anderseits E.Go Mobile. Beide setzen natürlich auf den Elektroantrieb und wie ich schon auf meinem Schwesterblog elektroautovergleich.org geschrieben habe, experimentieren beide Elektroautobauer mit dem autonomen Fahren. Hierzu müssen ja eine paar Sensoren ans Auto angebaut werden und die Steuerungssoftware eingefügt werden. Diese Umbaumaßnahmen können wohl auch an schon fertig entwickelten Fahrzeugen erfolgen. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrendes-auto-von-waymo-ein-komplett-selbstfahrender-jaguar-i-pace-kommt-noch-2018/


Testen ist das Thema der nächsten Jahre

Daher ist ein eigenes Testgelände sehr sinnvoll, weil die autonomen Autos mit möglichst vielen Daten gefüttert werden. Denn nur so können möglichst viele Umfelddaten aufgenommen werden und die Steuerungsroboter kann bessere Fahrentscheidungen treffen. Und auf dem Testgelände sollen möglichst viele Fahrsituationen simuliert werden, also werden auf den Testgelände Kreisverkehre, Parkbereiche und Haltestellen aufgebaut. Mit so einem Aufbau können eben sehr komplexe Fahrsituationen getestet werden, es sollen selbst unterschiedliche Materialien auf Verkehrsschildern getestet werden. Denn unterschiedliche Materialien auf verschiedenen Verkehrsschildern erzeugen andere Radarsignaturen und das muss eben erhoben werden. Deutschland, da hast Du es besser. Ich will mich nicht an den Spekulationen, um den Todesfall beim Versuch von Uber beteiligen. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-und-unfalltote-uberversuch-endet-toedlich/

Aber es ist eben sehr riskant mit dem jetzigen Stand der Technik Tests im öffentlichen Straßenverkehr durchzuführen. Oder genauer gesagt, es fehlen einfach Daten, um das autonomen Fahren sicher zu machen. Und diese Daten werden nun unter Testbedingungen erhoben und deswegen sind die 3,3 Millionen € gut investiert in die zukünftige Verkehrssicherheit. 40 Unternehmen sind am Projekt beteiligt und da geht man in Deutschland auf Nummer sicher im Gegensatz zu der laxen Gesetzgebung in den USA. Nun sind zwar die Testbedingungen zwar hergestellt, aber es bleibt die Frage für den deutschen Gesetzgeber, wann die autonomen Autos in den öffentlichen Straßenverkehr dürfen. Also wie viele Testkilometer müssen absolviert werden. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Selbstfahrendes Auto von Waymo – Ein komplett selbstfahrender Jaguar I-Pace kommt noch 2018

Von Jürgen Vagt 02.04.18


momentan ist die Medienlandschaft noch dominiert durch den Toten beim dem Test von Uber, aber woanders macht die Etablierung des selbstfahrenden Autos einen großen Schritt nach Vorn. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-und-unfalltote-uberversuch-endet-toedlich/
Denn die Google-Tochter Waymo will noch in diesem Jahr den Jaguar I – Pace zu einem komplett selbstfahrenden Fahrzeugen umbauen und insgesamt 20000 Jaguars sollen in die Flotte übernommen werden. https://www.trendingtopics.at/waymo-macht-jaguars-elektroauto-i-pace-selbstfahrend-in-graz-wird-produziert/
Waymo will diese Umrüstung in Graz vornehmen, genau bei Magna. Magna ist ein Auftragsfertiger, auf den Bändern von Magna werden in Spitzenzeiten 4 Modelle von drei Herstellern gefertigt. Und durch diese Auftragsfertiger können ehemals branchenfremde Akteure in den Automobilbau einsteigen und dieser Gruppe gehört eben die Google-Tochter Waymo.


Umrüstung konventioneller Autos

In Graz und bei Magna sollen konventionelle Autos mit zusätzlichen Sensoren und einer Steuerungssoftware erweitert werden und durch diese Maßnahme werden die Oberklasse Suvs von Jaguar erfolgen. Der I-pace ist die Antwort von Jaguar auf den Elektro-Suv Modell x von Tesla und natürlich hat der I-Pace von Jaguar einen elektrischen Antrieb. Es ist kein Hybrid, sondern ein vollständiger elektrischer Antrieb und der I-Pace soll im diesem Sommer auf den Markt kommen. Er setzt eben mit seinen 400 Kilometern Reichweite einen neuen Klassenstandard und soll so ab 77000 € in Deutschland kosten.
Da entsteht ein fahrerloser Uberkonkurrent, also ein Mobilitätsangebot mit selbstfahrenden Autos ohne menschlichen Fahrer und mit so einem Angebot entsteht auch eine Konkurrenz zu dem klassischen öffentlichen Angebot. Uber wird auch den kalten Atem des Wettbewerbs spüren, denn Uber ist eine Plattform auf der sich Anbieter und Nachfrager für ine Mitfahrt treffen. Aber bei Uber ist hier noch der menschlichen Fahrer zentral, allerdings will Uber auch selbstfahrende Autos einführen und den menschlichen Fahrer durch einen Fahrroboter ersetzen. Aber Waymo und Jaguar sind bedeutend weiter, denn schon in den nächsten zwei Jahren sollen insgesamt 20000 Jaguar I-Pace in Dienst genommen werden. Und damit hätte man schon 2020 eine staatliche Flotte an selbstfahrenden Autos. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Autonome Busse bei der Charité – Test auf dem Berliner Klinikgelände

Von Jürgen Vagt 27.03.18


auf dem Campus Mitte der Berliner Charité werden von den Berliner Verkehrsbetrieben und von dem Bundesumweltministerium gelbe autonome Busse gefördert und getestet. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/berlin-charite-und-bvg-testen-autonome-busse-a-1199920.html
Das passt ins Bild, denn auf abgesperrten Gebieten kann so ein Test besser durch geführt werden und autonomes Fahren passt in den nächsten Jahren eben in die Intralogistik. Es geht hier, also um den Transport von Personen und Gütern auf einem abgesperrten Gelände. http://automatisiertes-auto.de/automatisierte-busse-im-oeffentlichen-nahverkehr-test-in-der-schweiz/
Mit dem gegenwärtigen Stand der Technik und der Nutzerakzeptanz kann man noch nicht in den öffentlichen Verkehr. Deswegen sollte die Technik auf abgesperrten Arealen weiter entwickelt werden und solche Bedingungen findet man eben auf Klinikgelände, aber auch auf Fabrikgeländen und Universitätsgeländen.

Zukunft des ÖPNV

Die Betreiber dieses Versuches ist die BVG und damit ist dieses Blogthema im öffentlichen Nahverkehr angekommen. Und die von mir wie auch Anderen skizzierte Zukunftsversion des öffentlichen Nahverkehrs wird langsam Realität. Es ist eben wahrscheinlich, dass die Automatisierung des Fahrens mit dem öffentlichen Nahverkehr beginnen wird, weil hier die Fahrer angestellt sind und teilweise die Fahrbedingungen sehr stupide sind. Also das Fahrprofil des Linie 12 ist eben immer identisch und wiederholt sich immer. Also technologisch ist das Abfahren einer fest definierten Route kein Problem, aber der Versuch wird zeigen, ob die Patienten und Mitarbeiter so ein Angebot annehmen. Die autonomen Kleinbusse sind in Design der BVG gehalten und werden noch bis zum nächsten Jahr mit einem menschlichen Fahrer als Sicherheitspuffer ausgestattet sein.

Die letzte Meile zählt

Die BVG hat laut Unternehmenssprecher nicht vor das komplette Liniennetz in den nächsten Jahren mit autonomen Bussen zu betreiben. Erstmal und auf absehbare Zeit geht es um die letzte Meile, also Distanz kleiner als 8 Kilometer. Die verfügbaren Kleinbusse sind eben für die letzte Meile oder den Shuttle betrieb gedacht. Momentan werden diese Kleinbusse auch noch nicht von den etablierten Busherstellern angeboten, sondern es sind kleine innovative Hersteller aus Kanada und den USA. Mehr dazu später und eben hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Autonome Autos von Apple – Umfangreiche Tests in den USA

Von Jürgen Vagt 25.03.18


Apple hat sich noch nie darüber beklagen müssen, dass dem Konzern mit dem Apfel im Logo zu wenig Beachtung bekommt. Und diese Aufmerksamkeit bekommt Apple auch für seine Projekte ums selbstfahrende Auto, ob nun berechtigt oder unberechtigt sei einmal dahingestellt. https://www.golem.de/news/kalifornien-apple-testet-mehr-autonome-autos-als-waymo-1803-133433.html
Momentan intensiviert Apple seine Tests und seine Versuche, stellt sich nur die Frage nach der Strategie hinter diesen Versuchen. Man weiß nicht viel, aber Apple hat SUVs von Lexus umgebaut und testet Sie nun ausgiebig. Interessanterweise verwendet Apple wohl eigenständige Sensortechnik. Die Software eines komplett autonomes Autos entspricht der Kernkompetenz des Hauses Apple, aber eben nicht die Sensortechnik. Die Testflotte ist doppelt so groß wie bei Uber: http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-und-unfalltote-uberversuch-endet-toedlich/

Tests ohne Strategie

Man muss natürlich auch sagen, dass eine paar umgebaute SUVs von Lexus kein finanzieller Aufwand für ein Multimilliarden unternehmen wie Apple ist, aber es stellt sich eben die Frage, welche Ziele ein so großer und mächtiger Akteur in dem Feld des selbstfahrenden Autos hat. Letztes Jahr hat Apple seine Pläne beerdigt, ein eigenes Auto zu bauen, obwohl es auch schon ausgefeilte Konzepte gab: http://automatisiertes-auto.de/apple-will-sein-auto-uebers-carsharing-vermarkten/
Aber der Steve Jobs -Nachfolger Tim Cook will nun nicht mehr und gerüchteweise sollte ein Partner unter den etablierten Autohersteller gesucht worden sein. Aber das hat jetzt offensichtlich nicht geklappt. Und es gab das legendäre Projekt Titan, unter Anderen in Berlin sollte da am selbstfahrenden Auto von Apple geforscht werden. Aber jetzt gibt es erstmal keine konkreten Pläne für ein I-Car von Apple, warum wird dann so viel getestet. Will Apple nun Dienstleister für die Automobilindustrie werden und eine Software für das autonome Auto entwickeln und dann die etablierte Autoindustrie verkaufen. Das wäre allerdings eine neue Rolle für Apple, denn bislang verkauft das Unternehmen mit dem Apfel nur an Konsumenten. Es kann auch alles nur ein PR-Bluff gewesen sein, denn diese mickrigen Ausgaben für Apple haben sich in der Medienaufmerksamkeit mehr als ausgezahlt. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert