Uber testet automatisierte Autos

Von Jürgen Vagt

Das automatisiertes Auto wird als Technologie den Markt der privaten Fahrtdienstvermittler verändern und daher ist die Nachricht auch nicht verwunderlich: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/uber-testet-selbstfahrende-autos-a-1093193.html .
Uber testet also selbstfahrende Autos und hat hierzu einen Ford Fusion umgebaut und Apple und Google sind auch beteiligt, hier vereinigt sich also die amerikanische Internetelite. Ich hatte ja schon über die Bemühungen berichtet, dass Uber mit Mercedes Benz.zusammenarbeiten will, um seinen Kunden irgendwann in der näheren und fernen Zukunft voll automatisierte Fahrdienste anbieten zu können. Allerdings braucht Uber für diese Zukunftsversion einen Partner aus der etablierten Autoindustrie: http://automatisiertes-auto.de/uber-will-automatisierte-autos-von-mercedes-benz-einsetzen/
Die Belieferung von voll automatisierten S-Klasse Fahrzeuge ist wohl nicht zustande gekommen, aber die Ausgangssituation bleibt die Gleiche. Uber hat einfach die Nutzerdaten und irgendwann will Uber die menschlichen Fahrer und durch den Fahrcomputer ersetzen, denn dann könnte diese Vermittlungsplattform mehr Profite machen. Praktisch wäre dann ein Taxi für die Welt geschaffen worden.

Apple investiert in die chinesische Konkurrenz

Apple hat in der letzten Woche eine Milliarde in die chinesische Konkurrenz von Uber investiert und die Nummer Zwei auf dem Markt der privaten Fahrdienstvermittler Lyft hat eine Zusammenarbeit mit General Motors gestartet. In diese Kooperation sind immerhin 500 Millionen Euro geflossen. Also bringen sich viele Akteure in Stellung, um den Zukunftsmarkt der Roboter Taxis zu erobern und es stellt sich die Frage welche Kooperation sich in diesem Feld entstehen werden.
Aber ein bisschen viel Hype um dieses Thema, denn es ist viel Aufregung im Themenfeld des automatisierten Autos ohne, dass wirklich etwas passiert.
Wir also die interessierte Fachöffentlichkeit müssen wohl bis zu den ersten Fahrzeugen warten, um mehr Substanz in die Diskussion zu bringen. Aber Uber finanziert auch Forschung am Miti und gründet dazu einen eigenständigen Fachbereich. Das wirft natürlich auch in den USA die Frage auf, wie die entsprechenden Universitäten an das entsprechende Fachpersonal kommen. In Deutschland gibt es ja meine Plattform. http://automatisiertes-auto.de/jobportal/

Fiat/Chrysler und Google sind Partner beim automatisierten Auto!

Von Jürgen Vagt

Langsam aber sicher konkretisiert sich die Zusammenarbeit zwischen der Softwareindustrie und der Autoindustrie, denn nun steht die Zusammenarbeit zwischen Google und einem Partner aus der konventionellen Autoindustrie. Der Autokonzern Fiat/ Chrysler wird nun der Produktionspartner von Google in der Produktion von automatisierten Autos, damit hat es ein Unternehmen aus der amerikanischen Softwareindustrie geschafft eine Partnerschaft zur konventionellen Autoindustrie aufzubauen. Apple ist mit seinen bisherigen Bemühungen gescheitert: http://automatisiertes-auto.de/apple-will-sein-auto-uebers-carsharing-vermarkten/ und Google hat schon 2,4 Millionen Testkilometer mit seinem voll autonomen Autos geschafft und ist auch länger in der technologischen Entwicklung des automatisierten Autos aktiv.
Allerdings haben die konventionellen Autohersteller sich bislang einer Zusammenarbeit mit den vornehmlichen amerikanischen Technologieunternehmen verweigert, denn in der Autoindustrie will man nicht zum Zulieferer der amerikanischen Technologiefirmen werden. Denn die Gefahr besteht natürlich, denn Apple lässt seine Handys in China produzieren und vertreibt diese Produkte und streicht den Großteil der Gewinne ein und beim automatisierten Autos könnte diese Konstellation auch auftreten. Also die konventionellen Autohersteller könnten in die Rolle der namenlosen, chinesischen Zulieferern gedrückt werden und dann würden die automatisierten Autos unter der Ägide der amerikanischen Softwarekonzerne vertrieben werden. Daher haben sich die deutschen Hersteller dieser Zusammenarbeit bislang verweigert.

Wie soll die Kooperation aussehen

Nun erst einmal soll die Google Testflotte durch Fahrzeuge aus dem Konzern Fiat /Chrysler ersetzt werden, damit werden die alten Lexusfahrzeuge in der Google Testflotte ersetzt. Dann soll langfristig durch Chrysler ein Minivan mit der Technologie von Google gebaut werden. Damit soll die Technik, die von Google zur vollen Automatisierung des Autos entwickelt worden ist, in einem Fahrzeug der Großserie verbaut werden. Damit stellt sich die Frage, ob dieses Fahrzeug im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden soll. http://automatisiertes-auto.de/automatisierte-busse-im-oeffentlichen-nahverkehr-test-in-der-schweiz/ . Diese Frage stellt sich natürlich immer bei automatisierten Fahrzeuge und es ist durchaus denkbar, dass Autohersteller zu Akteuren im öffentlichen Nahverkehr werden.

Die Bahn und das autonome Auto – Die Bahn will Dienstleister werden!

Von Jürgen Vagt

was hat die gute, alte Bahn oder der moderne Mobilitätskonzern mit dem autonomen Auto zu tun, nun die Bahn will sich in diesem Zukunftsfeld als Dienstleister etablieren und auf die Ride Shareplattformen wie Uber und Lyft reagieren, denn diese Rideshareing plattformen könnten Wettbewerber für die Bahn werden. Allerdings stellt sich die Frage, wie die Bahn sich in diesem Feld positionieren will und welche neuen Geschäftsmodelle etabliert werden soll.
Nun erst einmal geht es bei den Zukunftsplänen von Rüdiger Grube dem gegenwärtigen Bahnchef mehr um Intermodalität also um das automatisierte Autos, denn die Bahn will eine sogenannte Deutschlandkarte einführen, mit dieser Karte kann der Kunde seinen individuellen Mobilitätsmix aus Bahnfahrten, Mietfahrrädern und Busse zusammenstellen und am Monatsende kommt eine Rechnung per Telefon. In dieses Konzept sollen langfristig auch fahrerlose Autoflotten eingeführt werden. Dazu wird vielleicht ein Unternehmensteil an einen Dritten verkauft.

Wer betreibt die Flotten von automatisierten Autos

Die Bahn will also in der Zukunft automatisierte Autoflotten einsetzen, dazu passt natürlich das Uber schon mit Mercedes Benz über die Lieferung von automatisierten Autos verhandelt hat: http://automatisiertes-auto.de/uber-will-automatisierte-autos-von-mercedes-benz-einsetzen/ . Es stellt sich also erst einmal die Frage, wer die automatisierten Autos baut und dann wenn die hochgradigen und vollen automatisierten Autos auf dem Markt sind, wer betreibt die Flotten von automatisierten Autos. Also sind die vollmundigen Aussagen des Bahnvorstandes noch wilde Zukunftsprojektionen, denn erst einmal müssen die voll automatisierten Autos gebaut werden. Und da stellt sich die Frage, ob die automatisierten Autos durch die Softwarekonzerne oder die konventionellen Autohersteller gebaut werden. Nun ist es auch Google gelungen mit Fiat/Chrysler einen Produktionspartner aus der konventionellen Autoindustrie zu gewinnen.
Wenn in ein paar Jahren und Experten meinen, dass man schon 2020 mit voll automatisierten Autos rechnen kann, automatisierten Autos da sind, stellt sich die Frage, ob die Old Economy – die Bahn – oder die New Economy – Uber- diese Flotten betreiben wird. http://app.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/deutsche-bahn-chef-grube-die-bahn-setzt-auf-autonomes-fahren/13555804.html

Fiat und Chrysler wollen mit Google das automatisierte Auto auf die Straße bringen

Von Jürgen Vagt


nun Fiat mit Ihrem Anhängsel Chrysler will mit Google kooperieren, um ein automatisiertes Auto zu bauen und zu vermarkten. Fiat ist unter der Führung von dem gegenwärtigen Chef Sergio Marchionne kein Hort der Innovation, denn selbst verglichen mit den deutschen Autoherstellern, haben die Italiener kein ernsthaftes Elektroauto auf dem Markt. Und in der Autoindustrie sehen viele Experten den Zusammenschluss zwischen der italienischen Automarke und dem amerikanischen Autohersteller kritisch, denn ob diese Fusion die Überlebenschancen der beiden Partner erhöht ist fraglich. Nun suchen die amerikanischen Softwarekonzerne Partner in der Autoindustrie, um sich im Zukunftsmarkt des hochgradig oder voll automatisierten Autos zu positionieren. Das gilt auch für Apple, die sich momentan ein paar Absagen von deutschen Autoherstellern abgeholt haben. http://automatisiertes-auto.de/apple-will-sein-auto-uebers-carsharing-vermarkten .
Google hat sich auch von den amerikanischen Herstellern General Motors und Ford eine vorläufige Absage abgeholt und nun laufen also Verhandlungen zwischen Google und Fiat. Man wird sehen, was aus diese Verhandlungen entsteht, aber im Kern geht es bei diesen Verhandlungen immer um das Zusammenbringen der Produktionskompetenz der Autohersteller und die Softwarekompetenz des amerikanischen Softwareunternehmens.
Denn die amerikanischen Softwaregiganten haben nicht die Produktionsfähigkeiten der konventionellen Autohersteller und auch nicht des Vertriebs – und Servicenetz.
Für Fiat sind die mehrjährigen Erfahrungen von Google bei den automatisierten Autos interessant, denn Fiat soweit bekannt hat keine eigenen Erfahrungen mit voll automatisierten Autos.
Fiat hat auch dieses innovative Thema verschlafen und könnte nun mit dem amerikanischen Partner den Entwicklungsrückstand aufholen. Die deutschen Hersteller fühlen sich besser gerüstet für diese Veränderung und wollen daher nicht die verlängerte Werkbank der amerikanischen Softwaremultis werden. Daher stehen die Chancen für die Zusammenarbeit zwischen Google und Fiat besser, auch weil es mit Chrysler eine amerikanische Ausrichtung dieses fusionierten Konzerns gibt. Allerdings hat auch schon Ford eine Absage erteilt und stattdessen verlautbart, dass sich Ford auf seine eigene Entwicklung verlassen will. Ich will hervorheben, dass das automatisierte Auto schon in der Autoindustrie als Kernkompetenz betrachtet wird.