Autonome Autos von BMW – Ein Test in Shanghai wird gestartet

Von Jürgen Vagt 28.05.18

Respekt an die Münchener, denn BMW hat als erster internationaler Hersteller die Berechtigung erhalten autonome Autos in China oder genauer gesagt in Shanghai zu testen. https://www.focus.de/regional/bayern/auto-bmw-faehrt-in-shanghai-autonom_id_8936901.html
Insgesamt sind die Bayern sehr aktiv in Sachen autonomes Auto, denn die Bayern haben ein Zentrum mit 1300 Entwicklern gegründet und wollen schon in drei Jahren ein komplett selbstfahrendes Fahrzeug in die Serienfertigung bringen. http://automatisiertes-auto.de/entwicklungsoffensive-von-bmw-fuer-das-automatisierte-auto/
Beim Thema Elektromobilität war der bayerische Autohersteller auch sehr schnell und forciert dabei, denn der BMW i 3 war im Jahr 2013 eines der ersten voll elektrischen Fahrzeuge auf einer eigenständigen Plattform von einem etablierten Autohersteller. So in der Szene oder in der Branche des autonomen Fahrens werden jetzt Entwicklungszentren gegründet und selbstfahrende Autos als Taxis erprobt.

Selbstfahrende Autos im Test

Was soll denn da getestet werden? Es hört sich nach dem Pressetext so an, als wäre es ein technischer Test bei dem vorrangig Daten gesammelt werden. Diese Tests laufen immer nach einem ähnlichen Muster ab, es sollen Umweltdaten durch die Sensoren am selbstfahrenden Autos gesammelt werden. Aus diesem Datensatz werden dann durch die Fahrsysteme Fahrentscheidungen getroffen und dieser Zyklus wird in der Entwicklungsarbeit ständig optimiert. Mir fehlt da, aber eben eine soziologischen oder psychologischen Perspektive. Denn wenn der Marktstart schon in 3 -4 Jahren erfolgen soll, dann stellt sich die Frage, ob und wie die potenziellen Nutzer diese neuen Angebote annehmen werden. Und da gibt es, wie immer kulturelle Unterschiede. Also wie werden die Menschen diese technologische Veränderung in unterschiedlichen Ländern aufgreifen.

China und autonome Autos

Aber klar hat BMW jetzt einen massiven Vorteil, weil BMW die einzige internationale Hersteller ist, der diese Testlizenz hat und es ist vielleicht ein Allgemeinplatz, aber China ist der wichtigste Automobilmarkt. Allein wenn man die Fahrer über 65 Jahre als Zielgruppe nimmt, dann ist der Markt größer als der Gesamtmarkt in den europäischen Märkten. Mehr dazu hier:

Autonome Autos von BMW – Ein Test in Shanghai wird gestartet

Als erster internationaler Hersteller hat BMW das Recht selbstfahrende Fahrzeuge in Shanghai zu erproben.

Von Jürgen Vagt 28.05.18

Respekt an die Münchener, denn BMW hat als erster internationaler Hersteller die Berechtigung erhalten autonome
Autos in China oder genauer gesagt in Shanghai zu testen. https://www.focus.de/regional/bayern/auto-bmw-faehrt-in-shanghai-autonom_id_8936901.html
Insgesamt sind die Bayern sehr aktiv in Sachen autonomes Auto, denn die Bayern haben ein Zentrum mit 1300 Entwicklern gegründet und wollen schon in drei Jahren eine komplett selbstfahrendes Fahrzeug in die Serienfertigung bringen. http://automatisiertes-auto.de/entwicklungsoffensive-von-bmw-fuer-das-automatisierte-auto/
Beim Thema Elektromobilität war der bayerische Autohersteller auch sehr schnell und forciert dabei, denn der BMW i 3 war im Jahr 2013 eines der ersten voll elektrischen Fahrzeuge auf einer eigenständigen Plattform von einem etablierten Autohersteller. So in der Szene oder in der Branche des autonomen Fahrens werden jetzt Entwicklungszentren und selbstfahrende Autos als Taxis erprobt.

Selbstfahrende Autos im Test

Was soll denn da getestet werden? Es hört sich nach dem Pressetext an als wäre es ein technischer Test bei dem vorrangig Daten gesammelt werden. Diese Tests laufen immer nach einem ähnlichen Muster ab, es sollen Umweltdaten durch die Sensoren am selbstfahrenden Autos gesammelt werden. Aus diesem Datensatz werden dann durch die Fahrsysteme Fahrentscheidungen getroffen und dieser Zyklus wird in der Entwicklungsarbeit ständig optimiert. Mir fehlt da aber eben eine soziologischen oder psychologischen Perspektive, denn wenn der Marktstart schon in 3 -4 Jahren erfolgen soll, dann stellt sich die Frage, ob und wie die potenziellen Nutzer diese neuen Angebote annehmen werden. Und da gibt es, wie immer kulturelle Unterschiede. Also wie werden die Menschen diese technologische Veränderung in unterschiedlichen Ländern aufgreifen.

China und autonome Autos

Aber klar hat BMW jetzt einen massiven Vorteil, weil Sie die einzigen internationalen Hersteller sind, die diese Testlizenz haben und es ist ha vielleicht ein Allgemeinplatz, dass China der wichtigste Automobilmarkt ist. Allein wenn man die Fahrer über 65 Jahre als Zielgruppe nimmt, dann ist der Markt größer als der Gesamtmarkt in den europäischen Märkten. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Autonome Autos in Frankreich – Ab 2020 werden autonome Autos zugelassen

Von Jürgen Vagt 28.05.18


unser westlicher Nachbar wird im Jahr 2020 autonome Autos zulassen und diese Nachricht will ich zum Anlaß nehmen, mich heute auf diesem Blogpost mit unserem französischen Nachbarn zu beschäftigen. https://t3n.de/news/frankreich-roboterautos-ab-2020-1078819/
Im Prinzip werden die Franzosen die gleiche Gesetzgebung wie in Deutschland einführen, also ab dem Jahr 2020 werden Fahrzeuge auf der Stufe 3 des autonomen Fahrens zugelassen. Auf diesem Level können die Fahrzeuge die Spur halten und die Spur wechseln und diese Maßnahmen werden von System eigenständig bestimmt und durchgeführt. Diese Kompetenz passt zur Autobahn, also das System muss nur die Strecke auf der Autobahn halten, allerdings kann man so noch nicht den komplexen Stadtverkehr bewältigen. Die Stufe 5 bedeutet, dass das System nach der Eingabe von Start und Ziel alle Fahrentscheidungen eigenständig trifft und durchführt. Mehr Details zur Systematik des autonomen Fahrens gibt es im meinem Ebook: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Zwei Autohersteller schaffen auch den Menschen ab

Gut, es gibt natürlich drei französische Automobilmarken, aber es sind eben nur zwei eigenständige Autohersteller, weil sich unter dem PSA-Dach Peugeot und Citroen versammeln. Aber Renault will eben ab dem Jahr 2022 sein Roboter-Taxi auf den europäischen Markt einführen. https://t3n.de/news/ez-go-renault-elektrotaxi-975135/ Damit würde dann der französische Autohersteller ein komplett autonomes Taxi auf die Straßen bringen. Genau Robotertaxi haben auch andere, aber interessant wird dieses Konzept eben durch das Backing eines etablierten Großserienherstellers. http://automatisiertes-auto.de/bosch-bringt-2018-robotertaxis-selbstfahrende-autos-schon-2018/
Frankreich ist eben ein bisschen zentralistisch, also wird diese Einführung von selbstfahrende Fahrzeugen von staatlichen Maßnahmen des französischen Staates flankiert. Mit der Zulassung von teilautonomen Autos ab dem Jahr 2020 sollen eben auch Fachleute ausgebildet und Sicherheitssysteme fürs autonomen Autofahren entwickelt werden. Man wird sehen, wie sich der regulative Rahmen fürs autonome Autofahren in Frankreich weiter entwickeln wird. Aber es gibt natürlich auch Gemeinsamkeiten, denn die Einführung des autonomen Autos beginnt sowohl in Deutschland und Frankreich im öffentlichen Nahverkehr und daher werden Taxis automatisiert: Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Selbstfahrende Autos von Volkswagen – Kooperation mit Apple beginnt

Von Jürgen Vagt 27.05.18


das selbstfahrende Auto von Apple wurde in der Fachpresse wie ein heiliger Gral behandelt und nun endet das Projekt als Volkswagen Bulli. https://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-t6-wird-neues-apple-icar/?block=1
Also werden elektrische Bullis aus dem Haus Volkswagen mit der Software von Apple zu einem selbstfahrenden Shuttle umgebaut. Die Partnerschaft mit Volkswagen ist für Apple nicht die erste Wahl, denn BMW sollte es eigentlich sein, aber nun ist es eben Volkswagen geworden. http://automatisiertes-auto.de/apple-hat-schwierigkeiten-beim-selbstfahrenden-auto/
In Presse trifft man auf einen kritischen Tenor, wenn es um diese frische Kooperation geht. In der Tat sind die beiden Unternehmen keine Innovationsführer, denn diesen elektrischen , voll autonomen Shuttle fahren ja schon mehrfach durch die Gegend. http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
Genau diese voll autonomen Shuttles mit elektrischen Antrieb planen die beiden Großen, aber selbst kleine Unternehmen wie Local Motors können die selbstfahrende Busse schon bauen und betreiben eben auch diese diversen Testprojekte. http://automatisiertes-auto.de/autonom-fahrende-busse-in-berlin-die-automatisierung-erfasst-die-bahn/

Voll automatisierter Shuttle betrieb im Silicon Valley

Folgerichtig sollen diese Shuttle für den Mitarbeitertransport von Applemitarbeiter im Silicon Valley eingesetzt werden. Auch dieses Testszenario ist eben nicht originell, denn Applemitarbeiter werden voll autonome Shuttle mögen oder mögen müssen. Ich meine, dass diese voll autonomen Shuttle im Umfeld des öffentlichen Nahverkehrs erprobt werden sollten. Also technisch sind simple Shuttlefahrten mit den voll autonomen Bussen sind keine Herausforderung mehr, aber jetzt kommt der menschliche Nutzer wieder in Spiel, also unter welchen Voraussetzungen sind Menschen bereit, voll autonome Busse zu nutzen. Das wird ein spannendes Thema, denn Menschen müssen sich auf Gedeih und Verderb einer Maschine ausliefern lassen. Die Akzeptanz bei Kunden muss erforscht und verbessert werden. Ich finde einen weiteren Aspekt an dieser Kooperation nicht durchdacht, denn mir wird das Geschäftsmodell nicht klar, denn wie will Volkswagen langfristig mit diesen voll autonomen Shutten Geld verdienen. Man könnte diese Shuttle in der Intralogitik einsetzen und diesen Shuttle betrieb von einem Unternehmen oder einer Klinik bezahlen lassen, aber auch von diesem Aspekt sehe ich in den Ankündigungen auch nichts Neues . Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Autonome Autos auf Xing – In eigener Sache: Vernetzung der Branche

Von Jürgen Vagt 14.05.18


ich war in der letzten Woche auf der Re:publica wahrscheinlich die Internet- und Innovationskonferenz in ganz Deutschland und es war schlimm https://re-publica.com/de . Eine Soziologieprofessorin mit Doppelnamen wollte autonome Entscheidungen nicht nur im Straßenverkehr aber eben auch verbieten lassen, weil sich die Gesellschaft entmenschlicht und so weiter. So bin ich motiviert worden, meine Gruppe auf xing zu gründen, um der Branche oder sagen wir besser der Szene eine Plattform zu geben. Mit dieser Gruppe haben alle Beteiligten erstmal einen digitalen Raum, in dem man sich unter sich die Entwicklung des autonomen Autofahrens und die kommenden Herausforderungen besprechen kann. https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-207e-1104519

Stakeholder des automatisierten bzw. autonomen Autos

Selbst für mich sind die Beteiligten des autonomen Autos nur schwer zu greifen, zwar habe ich bereits vor zwei Jahren in Ebook das Spannungsfeld zwischen Software – und der klassischen Autoindustrie beschrieben: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert
Das ist ja auch richtig, denn man sieht eben, wie die Softwareindustrie sich mit der etablierten Autoindustrie zusammen tut. http://automatisiertes-auto.de/fiatchrysler-und-google-sind-partner-beim-automatisierten-auto/
Aber das Thema des autonomen Autofahrens hat eben auch Relevanz für Data Scientists und Journalisten und nicht zu vergessen die Politik. Ich meine die gesellschaftliche Diskussion mit den ganzen Leitartikeln in der Zeit und der FAZ ist gegenwärtig größer als die realen technischen Fortschritte. Daher hoffe ich, dass in dieser Xing-Gruppe in Ruhe die realen Veränderungen und die künftigen Herausforderungen des autonomen Autofahrens besprochen werden. Sie sind allen eingeladen, wenigstens als Zaungäste dieses Zukunftsfeld der Mobilität zu begleiten. Stellenangebote sind insbesondere von Start ups herzlich willkommen und man hat natürlich die Möglichkeit Fragen an die Beteiligten zu stellen. Natürlich muss dieses Zukunftsthema der Gesellschaft erklärt werden und es stellt sich eben auch die Frage, wie diese Xing Gruppe ausgestaltet werden. Soll ein Marktplatz für Unternehmensgründungen eingeführt werden? Aber ich habe auch noch ein analoges Treffen in der Hinterhand: http://automatisiertes-auto.de/barcamp-autos-der-zukunft-de-stimmen-sie-an-und-werden-sie-sponsor/ . Also man könnte sich auf so diesem Barcamp treffen und die digitalen Verbindungen vertiefen. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Autonomes Autofahren im Ländle – Baden-Württemberg macht Ernst!

Von Jürgen Vagt 08.05.18

die Bilder gleichen sich, denn im Sommer 2009 hat sich die Politik beziehungsweise die große Koalition der Jahre zwischen 2005 und 2009 auf einen Strategieplan für die Etablierung der Elektromobilität geeinigt. Und nun geht es ums autonome bzw. automatisierte Autofahren, allerdings auch erst mal in der automobilen Herzkammer dieser Republik, also in Baden-Württemberg. https://www.morgenweb.de/auto_artikel,-auto-baden-wuerttemberg-stellt-weichen-fuer-autonomes-fahren-_arid,1245882.html
Was ist jetzt passiert? Einige wichtige Landespolitiker haben beschlossen das Testfeld autonomes Autofahren in den Realbetrieb zu schicken, also werden nun die üblichen Verdächtigen wie Automobilzulieferer, Forschungseinrichtungen und Kommunen an der autonomen Zukunft der Mobilität arbeiten.

Autonomes Fahren soll in Anwendung erforscht werden.

Die schöne Stadt Karlsruhe ist als Testlabor ausgesucht worden und hier sollen in den nächsten Jahren das Spannungsfeld zwischen autonomen Autos und dem bestehenden Verkehrssystem erforscht werden. Wie muss die automatisierte Fahrzeugtechnologie weiterentwickelt werden, damit diese Fahrzeugtechnologie von den Bürgern und den Akteuren der Verkehrswirtschaft akzeptiert wird. Ich vertrete auf diesem Blog eben auch die Meinung, dass die Etablierung des autonomen Autofahrens im öffentlichen Nahverkehr beginnen wird. Weil man im öffentlichen Nahverkehr angestellte Fahrer hat, die weisungsgebunden sind und somit keine großen Widerstände erwarten muss. Und für Lkwfahrer gelten die gleichen Argumente und die Automatisierung von Lkw-Fahrten auf der Autobahn wird ebenfalls in Baden-Württemberg getestet. http://automatisiertes-auto.de/mercedes-lkws-fahren-automatisiert-ueber-die-autobahn/
Allerdings bekommt das Gesamtprojekt nur 2,5 Millionen € an Landesmittel und daher klingen die Ankündigungen der Landespolitiker ein bisschen vollmundig, dass mit dieser Testmaßnahme sich Baden-Württemberg eine Spitzenposition im Wettbewerb ums autonome Auto erreichen will.

Autonome Minibusse in Karlsruhe

Und inhaltlich ist es das Übliche, also werden autonome Kleinbusse eingesetzt und unter den Bedingungen des öffentlichen Nahverkehrs erprobt. Das passiert ja schon bei 10 europäischen Testprojekten. http://automatisiertes-auto.de/automatisierte-autos-oder-autonome-autos-wie-autonom-sind-sie-2018/
Und nun eben in Karlsruhe und dann wird getestet, wie sich diese autonomen Busse in den bestehenden Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs einbinden lassen und es sind verschiedene Forschungsbereichen beteiligt, sodass verschiedene Perspektiven betrachtet werden können. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

 

Selbstfahrende Autos mit Schlafzimmer und Büro – Das wollen Nutzer!

Von Jürgen Vagt 01.05.18


die Unternehmensberater von Horvath und Partner haben eine Studie veröffentlicht, in der die Deutschen zu Ihren Wünschen beim selbstfahrenden Auto befragt werden. Gegenwärtig mehren sich die Infoschnipsel zum selbstfahrenden Auto. Und ich finde es immer noch unsinnig die Bevölkerung zu einer Technologie im Forschungsstadium zu befragen, aber wenigstens haben die Unternehmensberater laut selbst Auskunft 2500 Deutsche befragt. https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-05/43690622-selbstfahrende-autos-nutzer-wollen-rollende-schlafwagen-und-bueros-deutsche-zeigen-im-vergleich-der-top-automaerkte-geringstes-interesse-an-fahrerlos-015.htm
Aber durch die Ergebnisse haben wir einen Ausblick auf die Kundenwünsche und können mal schauen, welcher Hersteller sich an diesen Kundenwünschen orientiert und welcher nicht.

Ikea sollte die Inneneinrichtung bestimmen!

Wer kennt nicht das legendäre Armaturenbrett des BMWs und von Porsche und scheinbar will das Niemand, wenn es um selbstfahrende Autos geht. Denn laut Studie wollen die Deutschen ein Schlafzimmer und ein Büro. Es ist ein bisschen einfallslos, aber für private Fahrten soll es ein Schlafzimmer geben und bei geschäftlichen Fahrten will der Deutsche oder die Deutsche ein Büro. Aber wenn dieses Meinungsbild so bestehen bleibt, dann müssen die etablierten Hersteller gewaltig umdenken, denn das klassische Sportwagencockpit will keiner mehr, sondern man will eine Atmosphäre wie zu Hause haben. Und da kann man wohl mit Fug und Recht das schwedische Einrichtungshaus als Referenz nehmen. Natürlich geht es auch um Mediennutzung, denn es selbstfahrende Auto kann auch zum Autokino werden. Na gut, der Begriff Autokino ist ein bisschen zu 1950 er. Zum Jahr 2018 passt es wohl eher, dass das selbstfahrende Auto zum rollenden Multi – Media Center werden soll. http://automatisiertes-auto.de/das-automatisierte-auto-soll-zum-autokino-werden/
Die Deutschen wollen zwischen 500 € bis 1500 € für diese neue Technologie ausgeben, dann muss noch viel entwickelt werden, bis diese Preise verwirklicht werden können. Aber das ist ein Schock für den klassischen deutschen Automobilingenieur und eben diese Entscheider müssen komplett umdenken. Die Konzern-Gewaltigen können auch andere Leute suchen, wenn die bestehenden Ingenieure diese Einstellungsveränderung nicht hinbekommen. Es ist ja nichts Ungewöhnliches, wenn man bei Innovationen externe Leute in den Konzern holt. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Autonome Autos und Datensicherheit – Die Hürde zur gesellschaftlichen Akzeptanz?

Von Jürgen Vagt 02.05.18


mal ne kleine Anekdote, aber ich habe neulich in Berlin mich mit ein paar Briten unterhalten. Und die Briten belächeln die deutsche Datenschutzdiskussion und weltweit erwarten die Unter- 25-jährigen, dass die eigenen veröffentlichten Facebook-Daten auch genutzt werden, um Ihnen passende Angebote zu unterbreiten und Ihren Live-Stream lebendig zu halten. Nur in Deutschland sehen wir das anders, weil unter Anderen sich in den Jahren von 33 bis 45 ein totalitärer Staat in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt hat. Andere Nationen sind da im Guten wie im Schlechten entspannter, aber sei es drum, wir haben eben diese Gruppe von Bürgerrechtsanwälten von den Grünen und die linken Medien und diese Interessengruppen sind einflussreich und werden es auch bei der Etablierung des autonomen Autofahrens sein. http://automatisiertes-auto.de/autonome-autos-und-daten-vom-datenschutz-bis-zur-ki/

Studie zeigt: Die Datenhoheit soll bei Fahrer liegen!

Bitkom und die Dachorganisation des Tüvs hat die Deutschen befragt und ca. 70 % der Deutschen wollen, das die Daten des autonomen bzw. komplett automatisierten beim Fahrzeugeigentümer bleiben sollen. https://www.kfz-betrieb.vogel.de/datensicherheit-ist-entscheidender-faktor-fuer-automatisierte-autos-a-710685/ . Die Alternative wäre wohl, dass der Autohersteller die Datenhoheit behält und dann auch mit den Daten machen kann, was eben dieser Autohersteller will. Einerseits ist es schwierig Menschen zu einer Technologie zu befragen, die eben diese Menschen noch gar nicht nutzen. Das ist einfach methodisch schwierig, aber dieses Ergebnis zeigt eben auch, dass die Mehrheit der Deutschen die bekannte und etablierte Autonutzung auch ins hoch automatisierte Zeitalter fortschreiben wollen. Und da haben wir auch wieder die deutsche Datenschutzmentalität, denn 95 % der Befragten wollen das die Systeme ständig auf Datenschutzanforderungen geprüft werden. Da ergibt sich auch wieder ein schönes Geschäftsfeld für Dienstleister wie den TÜV, denn irgendwer muss ja selbstfahrende Autos auf Datenschutzthemen prüfen. Nur 27 % der Deutschen wären bereit die Daten Ihres selbstfahrenden Autos an Dritte weiterzugeben, wenn Sie einen Nutzen wie personalisierte Verkehrsmeldungen erhalten. Ich glaube, dass sich diese restriktive Einstellung in weiten Teilen der Gesellschaft sich nicht durchhalten lässt. Aber man wird sehen. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert