Apple will sein Auto übers Carsharing vermarkten

Von Jürgen Vagt

Wie im Flüsterton wird diese Nachricht von der FAZ verbreitet, Apple soll ein Auto in Berlin entwickeln. Also nicht im Ländle, aber eben doch mit Experten aus der deutschen Automobilindustrie, es soll sich um eine Gruppe von 15-20 Experten handeln, die das Auto für Apple entwickeln sollen. Man hört, dass das Appleauto im Jahr 2019 auf den Markt gebracht werden soll, und zudem auch hoch oder voll automatisiert fahren soll.
Und wenigstens ein Teil der Entwicklungsarbeit soll in der deutschen Hauptstadt und von deutschen Fachleuten geleistet werden.
Man hat laut Faz junge Leute zusammengesucht, um das Appleauto zu bauen. Also hat man junge und erfahrene Leute zusammen gesammelt, die sich unbelastet an die Herausforderung der Fahrzeugentwicklung machen.
Also ist das neue Auto von Apple kein Produkt des Silicon Valleys, sondern es werden auch europäische Einflüsse in das Fahrzeug eingearbeitet werden.

Carsharing als Vertriebskanal

Wenn die Berichte zuverlässig sind und bei Entwicklungsarbeiten halten sich alle Autohersteller sehr bedeckt, dann soll der Vertrieb über Carsharing erfolgen. Es soll also kein klassischer Vertrieb geben und keine Applefahrzeuge direkt an den Privat – oder Firmenkunden verkauft werden. Das ist aber plausibel, denn so muss der Softwarekonzern Apple kein Netz an Werkstätten und Vertriebspartnern aufbauen. Zudem haben die technikaffinen Kunden von Apple auch keine Lust mehr sich um Ihr eigenes Auto zu kümmern und Apple kann an dem Wachstumsthema Carsharing teilhaben.
Die Autohersteller postulieren ja ohnehin den Trend zu Mobilitätsdienstleistern, also die deutschen wie internationalen Hersteller wollen in den nächsten Jahrzehnten wollen Mobilitätsdienstleistungen anbieten. Das bedeutet, dass die Autokonzerne weg von klassischen Produktverkauf kommen wollen.
Also könnte der Vertriebsweg über das Carsharing ein Weg für Apple sein, den Aufbau eines Vertriebs – und Servicenetz zu umgehen.
Und die Produktion könnte man an einen Lohnfertiger abgeben und in diesem Zusammenhang wurde Magna Steyr genannt. Dieses österreichische Unternehmen übernimmt gegenwärtig die Produktion von vier Fahrzeugen, die vier Marken repräsentieren.

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