Autonome Autos in der Forschung- Jun. Prof. Dr. Stephan Schmidt ( bei den Zukunftsmobilisten

von 11.03.19 Jürgen Vagt

Heute war der Juniorprofessor Dr. Stephan Schmidt zu Gast bei den Zukunftsmobilisten. Das Institut von Juniorprofessor Dr. Stephan Schmidt heißt autonome Systeme und ist innerhalb der Ingenieurwissenschaften hoch einschlägig für das autonome Fahren. Juniorprofessor Dr. Stephan Schmidt stellt seine Spitzenforschung und insbesondere sein autonomes Lieferfahrrad da. http://automatisiertes-auto.de/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/
Juniorprofessor Dr. Stephan Schmidt arbeitet nochmals die Bedeutung von Big Data im autonomen Fahren heraus, aber in der Forschung werden auch noch physikalische Eigenschaften von sich bewegenden Objekten in die Steuerungsroboter eingearbeitet.
Momentan sieht Juniorprofessor Dr. Stephan Schmidt die Industrie in der Bringschuld, denn der deutsche Gesetzgeber hat nun Fahrzeuge mit einem Automatisierungslevel 3 und 4 erlaubt und die Industrie muss jetzt erstmal Fahrzeuge mit so einem so hohen Automatisierungslevel liefern.

Diese freie Version des Interviews umfasst 25 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/255089 können Sie das vollständige Interview mit 55 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.
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und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast-interviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

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Autonome Autos in der Forschung- Prof. Dr. Andreas Herrmann bei den Zukunftsmobilisten

von 11.03.19 Jürgen Vagt

Prof. Dr. Andreas Herrmann hat den Lehrstuhl Consumer Insight an der Universität St. Gallen und hat ein Fachbuch über das autonome Auto geschrieben. Prof. Dr. Andreas Herrmann ist habilitierter Betriebswirt und liefert somit zu ersten Mal eine betriebswirtschaftliche Perspektive bei den Zukunftsmobilisten. https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io Natürlich waren die Beraterstudien über das autonome Autofahren im Gespräch ein Thema. Es dominieren sehr hektischen Studien das Feld des autonomen Fahrens und die Durchschnittsbevölkerung wird zu einer Technologie befragt, die die Deutschen noch nicht kennen und erleben können. In der Tendenz wird eine skeptische Haltung bei den Bürgern festgestellt und dieses Kernergebnis muss man relativieren werden. Dann verglichen wir die unterschiedlichen Entwicklungen in den USA und Europa. Gegenwärtig ist der Wettlauf noch nicht entschieden und die deutschen Hersteller sind noch nicht abgeschlagen. Bei den deutschen Herstellern werden wir schon in den nächsten Jahren Fahrzeuge mit dem Automatisierungslevel 4 sehen. Wenn man sich die Fahrassistenzsysteme anschaut, sind die deutschen Autohersteller führend und diese Position wollen die deutschen Hersteller natürlich verteidigen. Dieser Aspekt brachte uns zur Wiener Konvention und in diesem völkerrechtlichen Vertrag werden die gesetzlichen Grundlagen des Straßenverkehrs zwischen 180 Nationen geregelt. Aufgrund dieser gesetzlichen Grundlagen muss der Mensch die letzte Verantwortung haben, allerdings gibt es die ersten Bemühungen diese Wiener Konvention zu lockern.

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Autonome Autos und das Silicon Valley- Dr. Mario Herger bei den Zukunftsmobilisten

von 11.03.19 Jürgen Vagt

Heute ist Dr. Mario Herger aus Kalifornien zu Gast bei den Zukunftsmobilisten. Am Anfang des Gespräches stellt Dr. Mario Herger seinen Berufsweg vor und seit 5 Jahren berät Dr. Mario Herger Unternehmen, wenn diese Unternehmen und Institutionen die Herangehensweise des Silicon Valleys und dessen Unternehmen lernen und verstehen wollen. Seit gut 10 Jahren sieht Mario Herger die umfangreichen Tests der Softwarekonzerne mit autonomen Autos in Kalifornien. Im Winter 2018 fahren 1000 teil – bzw. voll autonome Fahrzeuge im Testbetrieb in Kalifornien. https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io Waymo als Google-Tochter ist ganz weit vorn in diesem Innovationsfeld und begann schon vor wenigen Wochen seine Testfahrzeuge kostenpflichtig den Kunden anzubieten. Waymo will schon in den nächsten zwei Jahren 62000 Fahrzeuge als automatisierte Fahrzeuge in den Taxibetrieb einfügen und Stand Winter 2018 hat Waymo schon 16 Millionen Kilometer auf realen Straßen getestet. Auch die deutsche Autoindustrie gibt zu, dass Waymo nun führend in diesem Feld ist. Mario Herger verfolgt auch in Kalifornien die deutsche, mediale Diskussion um das autonome Autofahren und finde die Fixierung auf moralischen Dilemmasituationen schwierig. Ich teile die Ansicht und dann haben wir uns mit dem Sicherheitsniveau der autonomen, gegenwärtigen Fahrzeuge beschäftigt. Am Ende des Interviews äußert sich Mario Herger sehr pessimistisch über die Zukunftsaussichten der deutschen, etablierten Autoindustrie.
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Autonome Autos und Kooperationen – BMW und Daimler schließen sich zusammen!

von 21.01.19 Jürgen Vagt

der Spiegel stellt die rhetorische Frage, ob Daimler und BMW die Konkurrenz durch Waymo fürchtet? http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bmw-und-daimler-wollen-bei-roboterautos-offenbar-eng-kooperieren-a-1249011.html
Wahrscheinlich hat jeder in der Automobilindustrie Angst vor Waymo. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-vom-waymo-google-will-62000-selbstfahrende-taxis-einfuehren/
Waymo ist mit seinen 8 Milliarden virtuellen Testkilometern und 8 Millionen realen Testkilometern einfach führend beim autonomen Fahren. Die deutschen Hersteller und Zulieferer sind eben im Gegensatz zu Waymo noch in einer Testphase und eben noch nicht offen zugänglich für das zahlende Publikum. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-shuttle-von-bosch-und-daimler-tests-in-den-usa-beginnen/
Aber nun will das Handelsblatt herausgefunden haben, dass sich die beiden deutschen Premiummarken zusammen tun, um diese Zukunftsherausforderung zu bewältigen und natürlich Entwicklungskosten zu sparen. Gegenwärtig sprudeln zwar noch die Gewinne, aber die Konjunktur verschlechtert sich und der Dieselskandal ramponiert das Markenimage und zudem müssen riesige Investitionen für die Elektromobilität und das autonome Autofahren gestemmt werden.

Zwei Konzerne, eine Forschungsabteilung

Es soll laut der Medien wirklich, um das Zusammenschmelzen die gegenwärtig noch eigenständigen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen gehen. Das wäre für die beiden stolzen Marken absolutes Neuland. https://futurezone.at/b2b/daimler-und-bmw-kooperieren-bei-selbstfahrenden-autos/400383788 .Diese geplante Kooperation soll sich auf die Zukunftsfelder der Mobilität konzentrieren, so soll es in dieser Kooperation inhaltlich ums autonome Auto, Mobilitätsdienste und Elektroautos gehen. Beide Marken haben zwar ein Premiumprofil, also vergleichsweise viele Oberklassefahrzeuge bezogen auf den Gesamtausstoß des Autobauers. Aber bei BMW glaubt man an das Mantra des sportlichen Fahrens, wohingegen bei Daimler Komfort und Sicherheit in das Zentrum, dessen Schaffens stellt.

Technik und Dienstleistung

Bei Autobauern ist das Thema Technik natürlich offensichtlich, aber bei beide Technologiekonzerne wollen beziehungsweise müssen Mobilitätsdienstleister werden, so dass es auch um Mobilitätsdienstleistungen geht. Es gibt ja, schon seid 2011 free-floating Carsharingansätze beider Hersteller und nun kommen Sammeltaxi-Dienste hinzu. Wenn sich diese Taxidienste mit autonomen Autos durchsetzen, dann ist das tradierte Geschäftsmodell als Produkthersteller ohnehin obsolet. Es geht dann um Bewegungskilometer und nicht mehr um abgesetzte Autos. Wer bietet das beste Mobilitätsangebot auf einer Plattform, das ist die Frage für die Automobilindustrie im kommenden Jahrzehnt. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast Interviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: http://automatisiertes-auto.de/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/

Autonome Autos und Start ups – Stefan Jenzowsky (Kopernikus) bei den Zukunftsmobilisten

von 18.01.19 Jürgen Vagt

Stefan Jenzowsky stellt heute bei den Zukunftsmobilisten seine neue Unternehmensgründung Kopernikus Automotive vor. Als langjähriger Manager hat sich entschieden zusammen mit Tim von Tönne Kopernikus Automotive zu gründen, hier soll eine Software für das autonome Auto entwickelt werden. Das Gespräch kam schnell auf die drei Hardwareplattformen beim autonomen Auto und Kopernikus Automotive setzt auf Nvida und ist schon langjähriger Partner von Nvida. Wie sollte sich ein Softwareunternehmen in diesem Feld positionieren und welche Marktchancen ergeben sich für Softwareentwickler bei der Etablierung des autonomen Autos? Zudem haben wir Prognosen über die Marktentwicklung des autonomen Autos. Wahrscheinlich wird es sehr unterschiedliche Software für verschiedene Länder und Anwendungen geben, Stefan Jenzowsky glaubt nicht an eine Cloudlösung fürs autonome Autofahren. Die Rechenleistung wird weiterhin im Auto verbaut sein. Stefan Jenzowsky sieht die Chancen der deutschen Autoindustrie als schlecht an, denn die Führung hat die Zeichen der Zeit erkannt, aber die Transformationsgeschwindigkeit der deutschen Autobauer ist zu langsam, insbesondere wenn man sich die Geschwindigkeit der Etablierung in den USA anschaut.

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Autonome Autos und der Bund – Thomas Jarzombek bei den Zukunftsmobilisten

von Jürgen Vagt 15.01.19
Thomas Jarzombek ist seit der Wahl 2009 Mitglied des deutschen Bundestages und Koordinator innerhalb des Bundesministeriums Wirtschaft und Energie für Luft – und Raumfahrt. Heute war Thomas Jarzombek zu Gast bei den Zukunftsmobilisten. Wir sprachen über die gegenwärtige Gesetzeslage fürs autonome Autofahren und die Gesetzgebung aus dem Jahr 2018. Der Bund hat im Januar des Jahres 2018 die Stufe 4 des autonomen Autofahrens erlaubt und die Wiener Konvention angepasst, sodass das autonome Autofahren in gewissen Grenzen erlaubt ist. Thomas Jarzombek sieht nun die Hersteller in der Bringschuld und machte auch klar, dass sowohl der deutschen Gesetzgeber als auch der deutsche Konsument und Bürger höhere Sicherheitsanforderungen an das autonome Autofahren stellt, insbesondere wenn man den Vergleich mit den USA zieht. Thomas Jarzombek will diese Erwartungshaltung auch in die kommenden gesetzgeberischen Regelungen umsetzen und erwartet den Beginn des autonomen Fahrens in Lkw-Betrieb. Weil Lkw-Fahrten wenig komplex sind, ist es für das autonome Autofahren im jetzigen Entwicklungsstadium gut geeignet. Ob und wann das autonome Auto das konventionelle Auto ersetzen wird, bleibt für Thomas Jarzombek fraglich. Ein wesentlicher Trieber des autonomen Autos ist die Kostenersparnis und hier besteht die Gefahr, dass die Bürger wieder mehr Autofahren und den ÖPNV weniger nutzen will. Um zu verhindern, dass das autonome Autofahren zu mehr Autofahrten führt, sollten die Preise des ÖPNV angepasst werden. Thomas Jarzombek will Anreize setzen, damit der ÖPNV konkurrenzfähig bleibt. Diese freie Version des Interviews umfasst 15 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/255840 können Sie das vollständige Interview mit 51 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben. Sie können mit allen gängigen Zahlungsmethoden bezahlen und danach den WAV File auf jedem Smartphone oder Notebook hören. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast-interviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

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Autonome Autos von Ford – Roboter-Taxidienst von Ford startet 2021

von Jürgen Vagt 15.01.19

tja, die etablierte Autoindustrie ist unter Zugzwang, weil Waymo schon dieser Tage den automatisierten Taxidienst startet. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-vom-waymo-google-will-62000-selbstfahrende-taxis-einfuehren/
Ford will also den gleichen Service mit autonomen Fahrzeugen anbieten und ab 2021 diesen Service in Miami und der Bundeshauptstadt Washington anbieten. In der Startphase wird der Fusion von Ford also eine Mittelklassenlimousine mit einem Hybridantrieb eingesetzt und eben noch kein elektrisch angetriebenen Wagen. Hier springt Ford ein bisschen kurz, aber auch Waymo setzt auch nur Hybridfahrzeuge ein. Der Sprecher von Ford meint, dass voll elektrische Fahrzeuge mit einer Batterie noch nicht praktikabel in diesem Einsatzszenario sind. Wenn man das Fahrzeug acht Stunden laden muss, dann kann man diese Fahrzeuge nicht im autonomen Taxidienst einsetzen. https://www.autogazette.de/ford/robo-taxi/autonom/ford-startet-geschaeft-mit-robo-taxi-2021-989392107.html

Robo-Taxis im Dauereinsatz.

Theoretisch war der Zusammenhang schon lange klar, denn wenn man Autos als autonome Taxis einsetzt, dann werden diese selbstfahrende Taxis viel effizienter eingesetzt. Für den konventionellen Betrieb darf man beim Auto eine Lebensdauer von 15 Jahren und eine Kilometerleistung von bis zu 250000 Kilometer erwarten. Diese Kriterien schwanken zwischen einzelnen Modellen und Marke, aber grundsätzlich landen Autos nach ca. 15 Jahren in der Schrottpresse. Laut Ford hält ein Auto im Dienst als autonomes Taxi nur 3 Jahre und spult in diesem Zeitraum mehrere hunderttausende Fahrkilometer ab. Wenn sich die autonomen Taxis durchsetzen, müssen sich die Autobauer andere und langlebigere Fahrzeuge bauen. Autonomes Fahren bedeutet eben einen massiven Verschleiß für die Einsatzfahrzeuge.

Selbstfahrende Taxis in Europa

Jetzt stellt sich die Frage, wann kommen die autonomen Taxis in Deutschland oder in Europa. Im Winter 2019 gibt es in Europa 12 kleinere Tests und typischerweise sehen diese Tests so aus wie an der Charité in Berlin. http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
Bislang sind noch keine der europäischen Tests für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich gemacht und werden kommerziell aufgezogen. Ich habe allerdings gerade über Moia auf elektroautovergleich.org geblogt, also Volkswagen hat einen Sammeltaxi-Service namens Moia in Hamburg zu Wasser gelassen. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast-interviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Autonome Autos im Test – Deutsche Hersteller testen in Kalifornien

von Jürgen Vagt 22.11.18

wieder eine kleine Wasserstandsmeldung in diesem Innovationsfeld, denn Daimler und Bosch testen in San Jose selbstfahrende Taxis. https://www.wired.de/article/bosch-und-daimler-bringen-fahrerlose-taxis-nach-kalifornien . Mit diesem Schritt will man wohl Waymo der Googletochter gleichziehen. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-vom-waymo-google-will-62000-selbstfahrende-taxis-einfuehren/
Aber Daimler testet auch schon seit 2014 in Kalifornien und jetzt bauen Daimler und Bosch ein gemeinsames Entwicklungszentrum in Kalifornien auf, um die automatisierten Fahrdienste zur Serienreife zu bringen. Ich mutmaße mal, dass es in Kalifornien viele künstliche-Intelligenz Entwickler gibt und die Rechtsprechung im Bundesstaat Kalifornien ist tatsächlich sehr offen für die Erlaubnis des hoch automatisierten Fahrens der Stufe 4 und 5. http://automatisiertes-auto.de/das-voll-automatisierte-auto-von-google-rammt-einen-bus/
Grundsätzlich kann man selbstfahrende Fahrzeuge sehr gut in Kalifornien testen und Google testet seine Fahrzeuge ja auch schon mehrere Jahre in Kalifornien. So ist eben Waymo die Autotochter von Google schon auf 8 Millionen Testkilometer auf öffentlichen Straßen gekommen.

Selbstfahrende Taxis in der Serie

Spannend finde ich die Auswahl des Testfahrzeuges, denn es handelt sich um eine handelsübliche S-Klasse mit einem Extra-Laserscanner auf dem Dach. https://www.golem.de/news/autonomes-fahren-daimler-und-bosch-testen-autonome-s-klasse-in-san-jose-1811-137606.html
Obschon die S-Klasse ein handelsübliches Fahrzeug ist, soll es als Testfahrzeug voll autonom fahren. Es geht wieder um den Gegensatz zwischen automatisierten Auto und dem autonomen Autofahren. Beim automatisierten Auto sind eben noch alle Steuerungselemente enthalten, sodass die letzte Verantwortung noch beim menschlichen Fahrer liegt. Wohingegen bei autonomen Auto alle Fahrentscheidungen vom Steuerungsroboter getroffen werden und der Mensch hat keinen Einfluss mehr aufs Fahrgeschehen hat. In diesem Test wird ein konventionelles Auto mittels von Zusatztechnik zu einem selbstfahrenden, voll autonomen Auto transformiert. Also will selbst die konventionelle, konservative Automobilindustrie in Richtung des autonomen Autos gehen und damit dringt die etablierte Autoindustrie in das Territorium der Softwareindustrie ein. Konkrete Zielmarken für eine Einführung des automatisierten Fahrdienstes in den europäischen Markt gibt es noch nicht, aber laut Pressemitteilung will man die Integration in multimodale Verkehrssysteme anstreben. Also sollen sich diese selbstfahrende Taxis in den öffentlichen Nahverkehr einbetten. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Selbstfahrende Autos von Waymo – Tests beginnen ohne menschlichen Fahrer

von Jürgen Vagt 05.11.18

es geht in Siebenmeilenstiefeln in Richtung des selbstfahrenden Autos, denn Waymo beginnt in Kalifornien seine Tests und im Gegensatz zu den europäischen Tests werden keine menschlichen Fahrer mehr als Sicherheitsbackup mitgeschickt. https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/kalifornien-waymo-darf-autonome-autos-ohne-sicherheitsfahrer-testen/23250264.html
Also geht man bei Waymo die ersten Schritte in Richtung des großen Ziels. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-vom-waymo-google-will-62000-selbstfahrende-taxis-einfuehren/
Mit den gerade begonnenen Tests soll nun getestet, wie und ob die selbstfahrende Fahrzeuge ohne einen menschlichen Fahrer als Unterstützung von Kunden akzeptiert werden. Und wieder mal findet dieser Meilenstein innerhalb der Entwicklung zum selbstfahrenden Auto in Kalifornien statt. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-shuttle-von-bosch-und-daimler-tests-in-den-usa-beginnen/
Es mag einerseits an dem viel beschworenen
Pioniergeist liegen, aber anderseits ist die Rechtsprechung aus sehr lasch, wenn man den Vergleich mit der europäischen Rechtsprechung zieht.

Oh Amerika, du hast es besser.

Auch auf meinem Autoblog wird Goethe zitiert, nicht schlecht. Aber Kalifornien hat eben als Bundesstaat nicht die Wiener Konvention ratifiziert und daher sind die Versuche im Guten wie im Schlechten möglich. http://automatisiertes-auto.de/uber-stoppt-seinen-selbstfahrenden-auto-pilotprojekt-endet-in-einer-pleite/
Risiken gibt es bei jetzigen Stand der Technik schon, weil die Steuerungssysteme gegenwärtig mit wenigen Daten gefüttert worden sind. In diesen Jahren 2018 und 2019 bleibt die Frage, wann die selbstfahrende Autos die Testgelände verlassen sollten und in den öffentlichen Straßenverkehr erprobt werden sollten. Aber die Amerikaner erlauben eben den selbstfahrenden Autos von Waymo auch eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 115 km/h und im Gegensatz zu den europäischen Tests muss kein menschlicher Fahrer mit dabei sein. http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
Das Endziel bleibt der Taxiservice von Waymo und diese ersten Tests finden auch in dem Nachbarstaat Arizona statt. Waymo ist die Tochter von Google und ist aus dem Autoprojekt von Google entstanden. Google begann ja schon 2009 mit der Entwicklung von selbstfahrende Autos und nun knapp 10 Jahren später geht es in Richtung Kommerzialisierung. Schon 2019 soll der offizielle Start des Taxiservices von Waymo beginnen und dann beginnt der Marktstart für gewöhnliche Kunden. Wenn man schon von Wettbewerb in diesem Innovationsfeld sprechen möchte, dann hat Waymo die beste Startposition. Gegenwärtig ist kein anderer konventioneller Autohersteller soweit. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Selbstfahrende Autos und die Umwelt – Revolution mit Nebenwirkungen

von Jürgen Vagt 22.10.18

aus Österreich ereilt uns eine Studie, die problematische Wirkungen des selbstfahrenden Autos hervorhebt. https://www.futurezone.de/science/article215587885/Studie-Selbstfahrende-Autos-bringen-problematische-Folgen-fuer-unsere-Umwelt.html
Professor Günter Emberger von der Tu Wien erwartet, dass in den 2030 er Jahren schon mehr selbstfahrende Autos als konventionell menschlich gesteuerte Autos fahren. Durch die Etablierung des selbstfahrenden Autos wird Autofahren günstiger und bequemer, sodass Menschen den öffentlichen Nahverkehr meiden und wieder mehr Auto fahren werden. Zudem würden die Menschen auch wieder längere Strecken pendeln, man könnte dann wieder ländliche Regionen besiedeln. Daher würde das selbstfahrende Auto zur einer Zersiedelung führen.

Selbstfahrendes Autos als Chance für Brandenburg

Ich glaube auch, dass das selbstfahrende Auto eine große Chance für strukturschwache und dünn besiedelte Regionen ist. Genau das trifft auf Brandenburg zu. Weil man den ÖPNV in diesen dünn besiedelten Regionen günstiger machen kann, werden wieder mehr Menschen in diese Regionen ziehen. Muss man aber gleich von einer Zersiedelung der Landschaft sprechen? ich finde diese Ergebnisse ein bisschen schwierig. Zumal man die demografische Überalterung der Gesellschaft betrachten sollte, denn so viele Neubürger werden in den 2030 er Jahren nicht in die dünn besiedelten Landstriche ziehen.

Autonomes Fahren im öffentlichen Nahverkehr

Ein anderes Ergebnis finde ich spannender, denn die österreichischen Forscher sehen wissenschaftlich formuliert eine Nutzerkonkurrenz zwischen dem selbstfahrenden Auto und dem klassischen öffentlichen Nahverkehr. Das halt ich aus heutiger Sicht für Unsinn und ich meine, dass hier wieder technologiefeindliche Reflexe bei ökologisch orientierten Wissenschaftler hoch kommen. Ich habe dieses Argument schon vor zwei Jahren gemacht: https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Aber die Etablierung des autonomen Autos wird im öffentlichen Nahverkehr und in der Logistik beginnen, weil hier die Fahrer angestellt sind und man kann einfach per Dienstanweisung das autonome Autofahren verbindlich machen. Die gegenwärtig laufenden Modellvorhaben konzentrieren sich jedenfalls auf den öffentlichen Nahverkehr. http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/ . Für mich jedenfalls wäre es logischer, wenn das selbstfahrende Fahrzeug die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs wäre. Die Politik könnte den ÖPNV billiger und flexibler machen und so würde die Verfügbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs besser werden. Ob und wann sich die individuelle Mobilität komplett automatisiert, bleibt für mich fraglich. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/