Autonome Autos von BMW – I-Next ist das Schaufenster in die Zukunft

Von Jürgen Vagt 17.09.18

Nun geht es Schlag auf Schlag, denn BMW stellt kurz nach Daimler ein großes Elektroauto als SUV vor. Weiteres auf dem Schwesterblog: http://elektroautovergleich.org/
Und der I – Next von BMW hat natürlich einen elektrischen Antrieb und die Pressesprecher von BMW verkünden vollmundig, dass bis 2030 schon 500000 elektrische Fahrzeuge abgesetzt werden sollen und das Elektrische das neue Normal ist. Zwar hat sich BMW einige Meriten als Pionier des elektrischen Fahrens erworben, aber gegenwärtig ist das elektrische Angebot mau. Obschon der I-Next eine Studie ist und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit in der Schublade versinkt, soll das Fahrzeug 2021 in Serie gehen. http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/bmw-inext-im-nahtest-ganz-schoen-abgehoben-a-1227999.html

Loungeatmosphäre im Innenraum

Das Innenraumkonzept und die voll autonome Fahrsystem sind das wirklich Neue. Für die Luxuskunden soll es keinen einzigen Schalter mehr geben und alle Funktionen werden mittels Touchscreens gesteuert. Auch das hat BMW angekündigt: http://automatisiertes-auto.de/voellig-autonomes-autofahren-mit-bmw-ab-2021/
Aber im Innenraum sollen Projektoren während der Fahrt Filme zeigen, weil der menschliche Fahrer im Ease-Modus das Steuern und Lenken komplett an die Maschine abgeben kann. Also wird die Maschine die Herrschaft über das Fahrzeug komplett übernehmen. In der Fachwelt wird die Niveau des autonomen Autofahren als Level 5 beschrieben. Die kleinste Stufe 1 umfasst nur einfache Fahrfunktionen wie das Spurhalten. Mehr dazu hier: https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Im beigefügten Spiegel-Artikel wird angemerkt, dass der I-Next von BMW mehr technisch kann als er darf, also soll der Level 5 des I-Nexts nicht mit dem deutschen Recht konform gehen. Das muss man mal BMW sagen! Es ist einfach nicht richtig, denn wenn der Fahrer ins Steuern eingreifen kann, dann ist das autonome Fahrzeug rechtlich in Ordnung. Wenn der I-Next im voll autonomen Modus fährt, dann gilt die neue Wahrnehmungshaftung. http://automatisiertes-auto.de/autonomes-autofahren-bekommt-ein-gesetz/ . Der I-Next ist ein weiter Sprung für BMW, wenn man sich die aktuellen 3-er und 5-er BMWs anguckt. Pressesprecher haben auch im Innovationsthema Elektromobilität angekündigt und es ist dann nicht Wirklichkeit geworden. Es wäre auch nicht schlimm, wenn der I-Next eine Studie bliebe, weil der I-Next extrem hässlich ist. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/

Autonome Autos und Mobilitätsplattformen – Das Start up Mesosphere baut eine Mobilitätsplattform

Von Jürgen Vagt 09.09.18

an das Konzept der Mobiltätsplattformen müssen wir uns gewöhnen denn ich höre von diesem Konzept in vielen Ecken der Zukunftsmobilität. Und hier ist ein neuer Akteur: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/autonomes-fahren-deutsch-amerikanisches-start-up-mesosphere-will-plattform-fuer-vernetzte-fahrzeuge-bieten/23000162.html?ticket=ST-4540633-ekVvmVWnSXcqtg6a4kbg-ap3
Mesosphere wurde 2013 gegründet und hat ein Betriebssystem entwickelt, mit diesem Betriebssystem können die Datenmengen eines autonomen Autos auf verschiedenen Servern und Datenbanken gelagert und ausgewertet werden. Die riesigen Datenmengen, die ein autonomes Auto produziert, müssen ja irgendwo gelagert werden und bei einer Fahrt von 8 Stunden fallen 4 Terrabyte an.

Big Data und autonomes Autofahren

Man sieht die Charts auf jeden Managementkongress, also die gespeicherten Datenmengen wachsen in den letzten Jahren exponentiell. Das Ganze hat das Buzzword (Big Data) bekommen und beschreibt die Wirkung von der Clouds auf die Speicherleistung von großen Datenmengen. So um das Jahr 2007 haben sich Clouds etabliert und dadurch ist der Preis für das Speichern von großen Datenmengen rapide gefallen. Im Bereich von Datenmengen von Gigabyte und Terrabyte sind die Preise um den Faktor 50 gefallen und weil die Kosten der Datenspeicherungen gesunken ist, werden alle Daten von Kunden- bis Maschinendaten gespeichert und ausgewertet. Daten sind das neue Öl und dieses Mantra wird jetzt auf jedem Managementkongress heruntergebetet. Data Scientists beschäftigen sich mit der Auswertung dieser Datenmengen und diese Berufsgruppe wird wie Rockstars behandelt. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt

Anwendungen für die Zukunftsmobilität

Nun kommt eben das autonome Auto auch noch als Datenquelle hinzu, denn es werden beim autonomen Auto durch die ganzen Umfeldsensoren Daten aufgenommen und diese Daten sind dann die Grundlage der Fahrentscheidungen. Natürlich geht es auch um Datenschutz, wir sind ja nicht umsonst in Deutschland. http://automatisiertes-auto.de/autonome-autos-und-datensicherheit-die-huerde-zur-gesellschaftlichen-akzeptanz/
Aus den riesigen Datenmengen müssen, aber auch noch Anwendungen gebaut werden. Man hört an vielen Ecken in der Zukunftsmobilität, dass Parken ein zentrales Thema ist. Also soll das selbstfahrende Auto auch automatisch seinen Parkplatz finden und ist eine Anwendung für die Mobilitätsplattform vom Mesosphere. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/