Autonome Autos und Uber – Mit Verlusten in die mobile Zukunft

von 15.04.19 Jürgen Vagt

Uber ist ja bekanntermaßen eine Ridesharing-Plattform, wo die bezahlte Mitfahrt organisiert wird. Also Autobesitzer bieten Sie Ihr Fahrzeug an und Sie können als registrierter Nutzer diese Möglichkeit nutzen, um mittels eines Autos von A nach B zu kommen. Allerdings nicht als Deutscher oder Deutsche, denn deutsche Gerichte haben das Geschäftsmodell aufgrund des deutschen Personenbeförderungsgesetzes in Deutschland sehr beschränkt. In Teilen von Lateinamerika und Mittelamerika ist Uber allerdings heute schon die Personenbeförderung Nummer Eins und weltweit sind 91 Millionen Nutzer registriert und nun soll Kapital an der Börse eingesammelt werden. Die deutsche Journaille zweifelt an der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodels, also laut der Süddeutschen wird Uber nie Geld verdienen. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fahrdienstvermittler-uber-verluste-verluste-verluste-1.4408118
Es könnte natürlich so kommen, aber so wie Amazon weltweit den Einzelhandel niedergewalzt hat, könnte Uber die professionelle Personenbeförderung niederwalzen.


Verluste stören die US-Börse nicht


Wie jedes Start up hat Uber am Anfang massive Verluste und gegenwärtig investiert Uber 1,1 Milliarden Dollar in die Entwicklung des autonomen Autos und die viel beschworenen automatisierten Flugtaxis. 1,1 Milliarden sind zwar nur die Portokasse von Google, aber immerhin. http://automatisiertes-auto.de/uber-testet-automatisierte-autos/
In der letzten Finanzierungsrunde war Uber 76 Milliarden Dollar wert und mit dem Börsengang soll Aktien im Wert von 10 Milliarden Dollar verkauft werden und das würde dann in Etwa eine Bewertung von 90 bis 100 Milliarden Dollar entsprechen. Das Unternehmen hatte unter dem Firmengründer und langjährigen Chef Travis Kalanick ein schlechtes Image, aber Uber hat eben auch schon 1,5 Milliarden abgerechnete Fahrten in einem Quartal. Und Amazon hat 20 Jahren gebraucht, um profitabel zu werden und diesen langen Atmen hat man an den amerikanischen Aktienmarkt schon, aber eben nicht in Deutschland und daher haben wir als Deutsche keine digitalen Weltmarktführer. Hier geht es um das automatisierte Autofahren und nicht um Aktienempfehlungen. In meiner Podcast Reihe: Die Zukunftsmobilisten: http://automatisiertes-auto.de/autonome-autos-in-den-usa-dr-sven-beiker-standford-university-bei-den-zukunftsmobilisten/ wurde ein interessantes Argument gemacht, denn bislang hat Uber einen riesigen Wettbewerbsvorteil in der Mobilität, weil Uber nur Grenzkosten anlegen muss. Die Autos sind ja bereits nur von den Anbietern auf der Plattform bezahlt worden und müssen nicht von Uber bezahlt werden. Damit hat Uber einen massiven Vorteil gegenüber den Autoherstellern, die automatisierte Roboter-Taxi Flotten in den Markt bringen.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast-interviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: http://automatisiertes-auto.de/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/

Autonome Autos in den USA- Dr. Sven Beiker (Standford University) bei den Zukunftsmobilisten

von 11.04.19 Jürgen Vagt
ausnahmsweise ist komplette Version des Interviews frei zugänglich und heute gab es wieder mal eine amerikanische Sicht auf die Zukunftsmobilität, allerdings ist der deutsche Maschinenbauingeur ein Gewächs der deutschen Universitäten und der deutschen Automobilindustrie. Dr. Sven Beiker hat nach seinem Studium bei BMW angefangen und ist, seid 16 Jahre im Silicon Valley tätig. Zuerst für die deutschen Autobauer und dann für Mc Kinsey tätig und zwischenzeitlich hat Dr. Sven Beiker einen Lehrauftrag an der Standford Universität inne. Seit 2 Jahren ist Dr. Sven Beiker selbstständig und er versteht sich als der Mittler zwischen der deutschen Automobilindustrie und der amerikanischen Innovationsszene in der Mobilität. http://svenbeiker.com/
Am Anfang des Gespräches haben wir die Situation in den USA besprochen und Dr. Sven Beiker zeichnete ein genau umgedrehtes Bild verglichen mit der deutschen Situation. Das autonome Autofahren ist in den USA das große Thema, wohingegen im April des Jahres 2019 in Deutschland Elektromobilität durch die Gazetten und die Talkshows geistert. Daher haben wir den Schwerpunkt auf das automatisierte bzw. autonome Autofahren gelegt. Ich habe gefragt, ob die USA technologisch mit der automobilen Macht Deutschland gleich auf und ja die amerikanischen Techkonzerne sind technologisch sehr weit vorne und haben Milliarden Testkilometer simuliert. Aber niemand soll ein selbstfahrendes Auto im Privatbesitz des Normalbürgers in den nächsten 5 Jahren erwarten, denn der Mischverkehr macht die Einführung des selbstfahrenden Fahrzeuges schwierig. Auf absehbare Zukunft wird sich das automatisierte Autofahren auf den ÖPNV und den Verkehr in abgegrenzten Bereichen (Universitätsgelände, Fabrikgelände) konzentrieren, weil die unterschiedlichen Fahrsituationen begrenzt sind und die Systeme sind durchaus in der Lage mit diesen begrenzten Herausforderungen klarzukommen. Dr. Sven Beiker ist eben nicht der Meinung, dass man die Etablierung des autonomen Autofahrens nicht auf die Softwareentwicklung reduzieren kann und man darf die Bedeutung der Infrastruktur nicht vergessen. Eigentlich müsste 5G als Mobilfunkstandard etabliert sein, damit die Fahrzeuge ausreichend digital vernetzt sind. Vielleicht reicht auch 4G, aber dann wäre die infrastrukturellen Voraussetzungen für die Etablierung des autonomen Autofahrens gegeben.

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und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast-interviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: http://automatisiertes-auto.de/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/

Autonome Autos im Modellversuch – Volkswagen testet voll automatisiert in Hamburg

von 07.04.19 Jürgen Vagt
unser jetziger Finanzminister Olaf Scholz hat diese Zusammenarbeit begonnen und der Bund gibt jetzt auch 10 Millionen, um diesen Modellversuch in Hamburg zu unterstützen. https://www.cleanthinking.de/volkswagen-faehrt-mit-e-golf-flotte-vollautomatisiert-durch-hamburg/ . Nun sehen wir auch als Deutsche mal Modellversuche in der Realität, in meiner Podcast reihe: Die Zukunftsmobilisten hat im Dezember Dr. Mario Herger schon über die Modellversuche in Kalifornien berichtet. http://automatisiertes-auto.de/autonome-autos-und-das-silicon-valley-dr-mario-herger-bei-den-zukunftsmobilisten/
Und natürlich sieht dieses Innovationsthema im Silicon Valley anders aus, denn in Kalifornien haben bereits 62 Unternehmen die Erlaubnis Roboterfahrzeuge zu testen. In Hamburg werden erstmal 5 umgebaute elektrische Gölfe auf einer Strecke von 9 Kilometern getestet. Aber es geht in diesem Test, wie und ob die diese voll automatisierten Fahrzeuge mit dem Innenstadtverkehr und den Verkehrsampeln klar kommen. Natürlich werden diese Fahrroboter auch unter schlechten Witterungsbedingungen getestet.

Voll automatisierte Autos im Test.

Sowohl für den Hamburger Test als auch in den Tests in Kalifornien werden jetzt im Frühjahr 2019 noch voll automatisierte Fahrzeuge getestet. Also Fahrzeuge, die zwar alle Fahrsituationen mit dem Steuerungsroboter bewältigen kann, aber immer noch ein Lenkrad und Bremsen haben, sodass der menschliche Fahrer die letzte Verantwortung trägt. Google beziehungsweise deren Autotochter Waymo hat ja schon in Kalifornien voll autonome Autos getestet und diese Fahrzeuge bieten schon nicht mehr die Möglichkeit, dass ein Mensch eingreifen kann und somit wird der Mensch zum Passagier der Maschine. http://automatisiertes-auto.de/die-modellversuche-mit-automatisierte-autos-von-google-eine-erste-bilanz/

Wird der Mensch mit getestet?

Mir fällt immer auf, dass der Mensch sehr selten mitgedacht wird in diesen Tests und diesen Modellversuchen. Die Entwicklung des autonomen Autofahrens wird sehr technisch aufgezogen und diese ersten Modellversuche sind auch technischer als die Modellversuche in der Elektromobilität in den Jahren 2010 bis 2012. Ich frage mich, warum in diesen Test nicht auch Nutzer eingebunden werden und die ersten realistischen Anwendungen erprobt werden. Man könnte zum Beispiel die Auslieferung der Waren testen und an solchen Themen wird auch in den USA gearbeitet. http://automatisiertes-auto.de/google-erhaelt-ein-patent-fuer-einen-automatisierten-lieferwagen/ . Die Idee des elektrischen Kurierfahrzeuges ist bereits in den ersten Modellversuchen in den Jahren 2010 bis 2012 geboren worden und heute wird der elektrische Streetscooter fleißig von der Post eingesetzt.
Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
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Autonome Autos in der Forschung- Jun. Prof. Dr. Stephan Schmidt ( bei den Zukunftsmobilisten

von 11.03.19 Jürgen Vagt

Heute war der Juniorprofessor Dr. Stephan Schmidt zu Gast bei den Zukunftsmobilisten. Das Institut von Juniorprofessor Dr. Stephan Schmidt heißt autonome Systeme und ist innerhalb der Ingenieurwissenschaften hoch einschlägig für das autonome Fahren. Juniorprofessor Dr. Stephan Schmidt stellt seine Spitzenforschung und insbesondere sein autonomes Lieferfahrrad da. http://automatisiertes-auto.de/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/
Juniorprofessor Dr. Stephan Schmidt arbeitet nochmals die Bedeutung von Big Data im autonomen Fahren heraus, aber in der Forschung werden auch noch physikalische Eigenschaften von sich bewegenden Objekten in die Steuerungsroboter eingearbeitet.
Momentan sieht Juniorprofessor Dr. Stephan Schmidt die Industrie in der Bringschuld, denn der deutsche Gesetzgeber hat nun Fahrzeuge mit einem Automatisierungslevel 3 und 4 erlaubt und die Industrie muss jetzt erstmal Fahrzeuge mit so einem so hohen Automatisierungslevel liefern.

Diese freie Version des Interviews umfasst 25 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/255089 können Sie das vollständige Interview mit 55 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.
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Autonome Autos in der Forschung- Prof. Dr. Andreas Herrmann bei den Zukunftsmobilisten

von 11.03.19 Jürgen Vagt

Prof. Dr. Andreas Herrmann hat den Lehrstuhl Consumer Insight an der Universität St. Gallen und hat ein Fachbuch über das autonome Auto geschrieben. Prof. Dr. Andreas Herrmann ist habilitierter Betriebswirt und liefert somit zu ersten Mal eine betriebswirtschaftliche Perspektive bei den Zukunftsmobilisten. https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io Natürlich waren die Beraterstudien über das autonome Autofahren im Gespräch ein Thema. Es dominieren sehr hektischen Studien das Feld des autonomen Fahrens und die Durchschnittsbevölkerung wird zu einer Technologie befragt, die die Deutschen noch nicht kennen und erleben können. In der Tendenz wird eine skeptische Haltung bei den Bürgern festgestellt und dieses Kernergebnis muss man relativieren werden. Dann verglichen wir die unterschiedlichen Entwicklungen in den USA und Europa. Gegenwärtig ist der Wettlauf noch nicht entschieden und die deutschen Hersteller sind noch nicht abgeschlagen. Bei den deutschen Herstellern werden wir schon in den nächsten Jahren Fahrzeuge mit dem Automatisierungslevel 4 sehen. Wenn man sich die Fahrassistenzsysteme anschaut, sind die deutschen Autohersteller führend und diese Position wollen die deutschen Hersteller natürlich verteidigen. Dieser Aspekt brachte uns zur Wiener Konvention und in diesem völkerrechtlichen Vertrag werden die gesetzlichen Grundlagen des Straßenverkehrs zwischen 180 Nationen geregelt. Aufgrund dieser gesetzlichen Grundlagen muss der Mensch die letzte Verantwortung haben, allerdings gibt es die ersten Bemühungen diese Wiener Konvention zu lockern.

Diese freie Version des Interviews umfasst 25 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/255082 können Sie das vollständige Interview mit 55 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

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Autonome Autos und das Silicon Valley- Dr. Mario Herger bei den Zukunftsmobilisten

von 11.03.19 Jürgen Vagt

Heute ist Dr. Mario Herger aus Kalifornien zu Gast bei den Zukunftsmobilisten. Am Anfang des Gespräches stellt Dr. Mario Herger seinen Berufsweg vor und seit 5 Jahren berät Dr. Mario Herger Unternehmen, wenn diese Unternehmen und Institutionen die Herangehensweise des Silicon Valleys und dessen Unternehmen lernen und verstehen wollen. Seit gut 10 Jahren sieht Mario Herger die umfangreichen Tests der Softwarekonzerne mit autonomen Autos in Kalifornien. Im Winter 2018 fahren 1000 teil – bzw. voll autonome Fahrzeuge im Testbetrieb in Kalifornien. https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io Waymo als Google-Tochter ist ganz weit vorn in diesem Innovationsfeld und begann schon vor wenigen Wochen seine Testfahrzeuge kostenpflichtig den Kunden anzubieten. Waymo will schon in den nächsten zwei Jahren 62000 Fahrzeuge als automatisierte Fahrzeuge in den Taxibetrieb einfügen und Stand Winter 2018 hat Waymo schon 16 Millionen Kilometer auf realen Straßen getestet. Auch die deutsche Autoindustrie gibt zu, dass Waymo nun führend in diesem Feld ist. Mario Herger verfolgt auch in Kalifornien die deutsche, mediale Diskussion um das autonome Autofahren und finde die Fixierung auf moralischen Dilemmasituationen schwierig. Ich teile die Ansicht und dann haben wir uns mit dem Sicherheitsniveau der autonomen, gegenwärtigen Fahrzeuge beschäftigt. Am Ende des Interviews äußert sich Mario Herger sehr pessimistisch über die Zukunftsaussichten der deutschen, etablierten Autoindustrie.
Diese freie Version des Interviews umfasst 25 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/255073 können Sie das vollständige Interview mit 55 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.
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Autonome Autos und Kooperationen – BMW und Daimler schließen sich zusammen!

von 21.01.19 Jürgen Vagt

der Spiegel stellt die rhetorische Frage, ob Daimler und BMW die Konkurrenz durch Waymo fürchtet? http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bmw-und-daimler-wollen-bei-roboterautos-offenbar-eng-kooperieren-a-1249011.html
Wahrscheinlich hat jeder in der Automobilindustrie Angst vor Waymo. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-vom-waymo-google-will-62000-selbstfahrende-taxis-einfuehren/
Waymo ist mit seinen 8 Milliarden virtuellen Testkilometern und 8 Millionen realen Testkilometern einfach führend beim autonomen Fahren. Die deutschen Hersteller und Zulieferer sind eben im Gegensatz zu Waymo noch in einer Testphase und eben noch nicht offen zugänglich für das zahlende Publikum. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-shuttle-von-bosch-und-daimler-tests-in-den-usa-beginnen/
Aber nun will das Handelsblatt herausgefunden haben, dass sich die beiden deutschen Premiummarken zusammen tun, um diese Zukunftsherausforderung zu bewältigen und natürlich Entwicklungskosten zu sparen. Gegenwärtig sprudeln zwar noch die Gewinne, aber die Konjunktur verschlechtert sich und der Dieselskandal ramponiert das Markenimage und zudem müssen riesige Investitionen für die Elektromobilität und das autonome Autofahren gestemmt werden.

Zwei Konzerne, eine Forschungsabteilung

Es soll laut der Medien wirklich, um das Zusammenschmelzen die gegenwärtig noch eigenständigen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen gehen. Das wäre für die beiden stolzen Marken absolutes Neuland. https://futurezone.at/b2b/daimler-und-bmw-kooperieren-bei-selbstfahrenden-autos/400383788 .Diese geplante Kooperation soll sich auf die Zukunftsfelder der Mobilität konzentrieren, so soll es in dieser Kooperation inhaltlich ums autonome Auto, Mobilitätsdienste und Elektroautos gehen. Beide Marken haben zwar ein Premiumprofil, also vergleichsweise viele Oberklassefahrzeuge bezogen auf den Gesamtausstoß des Autobauers. Aber bei BMW glaubt man an das Mantra des sportlichen Fahrens, wohingegen bei Daimler Komfort und Sicherheit in das Zentrum, dessen Schaffens stellt.

Technik und Dienstleistung

Bei Autobauern ist das Thema Technik natürlich offensichtlich, aber bei beide Technologiekonzerne wollen beziehungsweise müssen Mobilitätsdienstleister werden, so dass es auch um Mobilitätsdienstleistungen geht. Es gibt ja, schon seid 2011 free-floating Carsharingansätze beider Hersteller und nun kommen Sammeltaxi-Dienste hinzu. Wenn sich diese Taxidienste mit autonomen Autos durchsetzen, dann ist das tradierte Geschäftsmodell als Produkthersteller ohnehin obsolet. Es geht dann um Bewegungskilometer und nicht mehr um abgesetzte Autos. Wer bietet das beste Mobilitätsangebot auf einer Plattform, das ist die Frage für die Automobilindustrie im kommenden Jahrzehnt. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast Interviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: http://automatisiertes-auto.de/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/

Autonome Autos und Start ups – Stefan Jenzowsky (Kopernikus) bei den Zukunftsmobilisten

von 18.01.19 Jürgen Vagt

Stefan Jenzowsky stellt heute bei den Zukunftsmobilisten seine neue Unternehmensgründung Kopernikus Automotive vor. Als langjähriger Manager hat sich entschieden zusammen mit Tim von Tönne Kopernikus Automotive zu gründen, hier soll eine Software für das autonome Auto entwickelt werden. Das Gespräch kam schnell auf die drei Hardwareplattformen beim autonomen Auto und Kopernikus Automotive setzt auf Nvida und ist schon langjähriger Partner von Nvida. Wie sollte sich ein Softwareunternehmen in diesem Feld positionieren und welche Marktchancen ergeben sich für Softwareentwickler bei der Etablierung des autonomen Autos? Zudem haben wir Prognosen über die Marktentwicklung des autonomen Autos. Wahrscheinlich wird es sehr unterschiedliche Software für verschiedene Länder und Anwendungen geben, Stefan Jenzowsky glaubt nicht an eine Cloudlösung fürs autonome Autofahren. Die Rechenleistung wird weiterhin im Auto verbaut sein. Stefan Jenzowsky sieht die Chancen der deutschen Autoindustrie als schlecht an, denn die Führung hat die Zeichen der Zeit erkannt, aber die Transformationsgeschwindigkeit der deutschen Autobauer ist zu langsam, insbesondere wenn man sich die Geschwindigkeit der Etablierung in den USA anschaut.

Diese freie Version des Interviews umfasst 25 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/255099 können Sie das vollständige Interview mit 55 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

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Autonome Autos und der Bund – Thomas Jarzombek bei den Zukunftsmobilisten

von Jürgen Vagt 15.01.19
Thomas Jarzombek ist seit der Wahl 2009 Mitglied des deutschen Bundestages und Koordinator innerhalb des Bundesministeriums Wirtschaft und Energie für Luft – und Raumfahrt. Heute war Thomas Jarzombek zu Gast bei den Zukunftsmobilisten. Wir sprachen über die gegenwärtige Gesetzeslage fürs autonome Autofahren und die Gesetzgebung aus dem Jahr 2018. Der Bund hat im Januar des Jahres 2018 die Stufe 4 des autonomen Autofahrens erlaubt und die Wiener Konvention angepasst, sodass das autonome Autofahren in gewissen Grenzen erlaubt ist. Thomas Jarzombek sieht nun die Hersteller in der Bringschuld und machte auch klar, dass sowohl der deutschen Gesetzgeber als auch der deutsche Konsument und Bürger höhere Sicherheitsanforderungen an das autonome Autofahren stellt, insbesondere wenn man den Vergleich mit den USA zieht. Thomas Jarzombek will diese Erwartungshaltung auch in die kommenden gesetzgeberischen Regelungen umsetzen und erwartet den Beginn des autonomen Fahrens in Lkw-Betrieb. Weil Lkw-Fahrten wenig komplex sind, ist es für das autonome Autofahren im jetzigen Entwicklungsstadium gut geeignet. Ob und wann das autonome Auto das konventionelle Auto ersetzen wird, bleibt für Thomas Jarzombek fraglich. Ein wesentlicher Trieber des autonomen Autos ist die Kostenersparnis und hier besteht die Gefahr, dass die Bürger wieder mehr Autofahren und den ÖPNV weniger nutzen will. Um zu verhindern, dass das autonome Autofahren zu mehr Autofahrten führt, sollten die Preise des ÖPNV angepasst werden. Thomas Jarzombek will Anreize setzen, damit der ÖPNV konkurrenzfähig bleibt.

Diese freie Version des Interviews umfasst 15 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/255840 können Sie das vollständige Interview mit 51 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben. Sie können mit allen gängigen Zahlungsmethoden bezahlen und danach den WAV File auf jedem Smartphone oder Notebook hören. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast-interviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Autonome Autos von Ford – Roboter-Taxidienst von Ford startet 2021

von Jürgen Vagt 15.01.19

tja, die etablierte Autoindustrie ist unter Zugzwang, weil Waymo schon dieser Tage den automatisierten Taxidienst startet. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-vom-waymo-google-will-62000-selbstfahrende-taxis-einfuehren/
Ford will also den gleichen Service mit autonomen Fahrzeugen anbieten und ab 2021 diesen Service in Miami und der Bundeshauptstadt Washington anbieten. In der Startphase wird der Fusion von Ford also eine Mittelklassenlimousine mit einem Hybridantrieb eingesetzt und eben noch kein elektrisch angetriebenen Wagen. Hier springt Ford ein bisschen kurz, aber auch Waymo setzt auch nur Hybridfahrzeuge ein. Der Sprecher von Ford meint, dass voll elektrische Fahrzeuge mit einer Batterie noch nicht praktikabel in diesem Einsatzszenario sind. Wenn man das Fahrzeug acht Stunden laden muss, dann kann man diese Fahrzeuge nicht im autonomen Taxidienst einsetzen. https://www.autogazette.de/ford/robo-taxi/autonom/ford-startet-geschaeft-mit-robo-taxi-2021-989392107.html

Robo-Taxis im Dauereinsatz.

Theoretisch war der Zusammenhang schon lange klar, denn wenn man Autos als autonome Taxis einsetzt, dann werden diese selbstfahrende Taxis viel effizienter eingesetzt. Für den konventionellen Betrieb darf man beim Auto eine Lebensdauer von 15 Jahren und eine Kilometerleistung von bis zu 250000 Kilometer erwarten. Diese Kriterien schwanken zwischen einzelnen Modellen und Marke, aber grundsätzlich landen Autos nach ca. 15 Jahren in der Schrottpresse. Laut Ford hält ein Auto im Dienst als autonomes Taxi nur 3 Jahre und spult in diesem Zeitraum mehrere hunderttausende Fahrkilometer ab. Wenn sich die autonomen Taxis durchsetzen, müssen sich die Autobauer andere und langlebigere Fahrzeuge bauen. Autonomes Fahren bedeutet eben einen massiven Verschleiß für die Einsatzfahrzeuge.

Selbstfahrende Taxis in Europa

Jetzt stellt sich die Frage, wann kommen die autonomen Taxis in Deutschland oder in Europa. Im Winter 2019 gibt es in Europa 12 kleinere Tests und typischerweise sehen diese Tests so aus wie an der Charité in Berlin. http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
Bislang sind noch keine der europäischen Tests für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich gemacht und werden kommerziell aufgezogen. Ich habe allerdings gerade über Moia auf elektroautovergleich.org geblogt, also Volkswagen hat einen Sammeltaxi-Service namens Moia in Hamburg zu Wasser gelassen. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast-interviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io