Autonome Autos und Start ups – Stefan Jenzowsky (Kopernikus) bei den Zukunftsmobilisten

von 18.01.19 Jürgen Vagt

Stefan Jenzowsky stellt heute bei den Zukunftsmobilisten seine neue Unternehmensgründung Kopernikus Automotive vor. Als langjähriger Manager hat sich entschieden zusammen mit Tim von Tönne Kopernikus Automotive zu gründen, hier soll eine Software für das autonome Auto entwickelt werden. Das Gespräch kam schnell auf die drei Hardwareplattformen beim autonomen Auto und Kopernikus Automotive setzt auf Nvida und ist schon langjähriger Partner von Nvida. Wie sollte sich ein Softwareunternehmen in diesem Feld positionieren und welche Marktchancen ergeben sich für Softwareentwickler bei der Etablierung des autonomen Autos? Zudem haben wir Prognosen über die Marktentwicklung des autonomen Autos. Wahrscheinlich wird es sehr unterschiedliche Software für verschiedene Länder und Anwendungen geben, Stefan Jenzowsky glaubt nicht an eine Cloudlösung fürs autonome Autofahren. Die Rechenleistung wird weiterhin im Auto verbaut sein. Stefan Jenzowsky sieht die Chancen der deutschen Autoindustrie als schlecht an, denn die Führung hat die Zeichen der Zeit erkannt, aber die Transformationsgeschwindigkeit der deutschen Autobauer ist zu langsam, insbesondere wenn man sich die Geschwindigkeit der Etablierung in den USA anschaut.

Diese freie Version des Interviews umfasst 25 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/255099 können Sie das vollständige Interview mit 55 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast-interviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

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Autonome Autos und der Bund – Thomas Jarzombek bei den Zukunftsmobilisten

von Jürgen Vagt 15.01.19
Thomas Jarzombek ist seit der Wahl 2009 Mitglied des deutschen Bundestages und Koordinator innerhalb des Bundesministeriums Wirtschaft und Energie für Luft – und Raumfahrt. Heute war Thomas Jarzombek zu Gast bei den Zukunftsmobilisten. Wir sprachen über die gegenwärtige Gesetzeslage fürs autonome Autofahren und die Gesetzgebung aus dem Jahr 2018. Der Bund hat im Januar des Jahres 2018 die Stufe 4 des autonomen Autofahrens erlaubt und die Wiener Konvention angepasst, sodass das autonome Autofahren in gewissen Grenzen erlaubt ist. Thomas Jarzombek sieht nun die Hersteller in der Bringschuld und machte auch klar, dass sowohl der deutschen Gesetzgeber als auch der deutsche Konsument und Bürger höhere Sicherheitsanforderungen an das autonome Autofahren stellt, insbesondere wenn man den Vergleich mit den USA zieht. Thomas Jarzombek will diese Erwartungshaltung auch in die kommenden gesetzgeberischen Regelungen umsetzen und erwartet den Beginn des autonomen Fahrens in Lkw-Betrieb. Weil Lkw-Fahrten wenig komplex sind, ist es für das autonome Autofahren im jetzigen Entwicklungsstadium gut geeignet. Ob und wann das autonome Auto das konventionelle Auto ersetzen wird, bleibt für Thomas Jarzombek fraglich. Ein wesentlicher Trieber des autonomen Autos ist die Kostenersparnis und hier besteht die Gefahr, dass die Bürger wieder mehr Autofahren und den ÖPNV weniger nutzen will. Um zu verhindern, dass das autonome Autofahren zu mehr Autofahrten führt, sollten die Preise des ÖPNV angepasst werden. Thomas Jarzombek will Anreize setzen, damit der ÖPNV konkurrenzfähig bleibt.

Diese freie Version des Interviews umfasst 15 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/255840 können Sie das vollständige Interview mit 51 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben. Sie können mit allen gängigen Zahlungsmethoden bezahlen und danach den WAV File auf jedem Smartphone oder Notebook hören. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast-interviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Autonome Autos von Ford – Roboter-Taxidienst von Ford startet 2021

von Jürgen Vagt 15.01.19

tja, die etablierte Autoindustrie ist unter Zugzwang, weil Waymo schon dieser Tage den automatisierten Taxidienst startet. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-vom-waymo-google-will-62000-selbstfahrende-taxis-einfuehren/
Ford will also den gleichen Service mit autonomen Fahrzeugen anbieten und ab 2021 diesen Service in Miami und der Bundeshauptstadt Washington anbieten. In der Startphase wird der Fusion von Ford also eine Mittelklassenlimousine mit einem Hybridantrieb eingesetzt und eben noch kein elektrisch angetriebenen Wagen. Hier springt Ford ein bisschen kurz, aber auch Waymo setzt auch nur Hybridfahrzeuge ein. Der Sprecher von Ford meint, dass voll elektrische Fahrzeuge mit einer Batterie noch nicht praktikabel in diesem Einsatzszenario sind. Wenn man das Fahrzeug acht Stunden laden muss, dann kann man diese Fahrzeuge nicht im autonomen Taxidienst einsetzen. https://www.autogazette.de/ford/robo-taxi/autonom/ford-startet-geschaeft-mit-robo-taxi-2021-989392107.html

Robo-Taxis im Dauereinsatz.

Theoretisch war der Zusammenhang schon lange klar, denn wenn man Autos als autonome Taxis einsetzt, dann werden diese selbstfahrende Taxis viel effizienter eingesetzt. Für den konventionellen Betrieb darf man beim Auto eine Lebensdauer von 15 Jahren und eine Kilometerleistung von bis zu 250000 Kilometer erwarten. Diese Kriterien schwanken zwischen einzelnen Modellen und Marke, aber grundsätzlich landen Autos nach ca. 15 Jahren in der Schrottpresse. Laut Ford hält ein Auto im Dienst als autonomes Taxi nur 3 Jahre und spult in diesem Zeitraum mehrere hunderttausende Fahrkilometer ab. Wenn sich die autonomen Taxis durchsetzen, müssen sich die Autobauer andere und langlebigere Fahrzeuge bauen. Autonomes Fahren bedeutet eben einen massiven Verschleiß für die Einsatzfahrzeuge.

Selbstfahrende Taxis in Europa

Jetzt stellt sich die Frage, wann kommen die autonomen Taxis in Deutschland oder in Europa. Im Winter 2019 gibt es in Europa 12 kleinere Tests und typischerweise sehen diese Tests so aus wie an der Charité in Berlin. http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
Bislang sind noch keine der europäischen Tests für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich gemacht und werden kommerziell aufgezogen. Ich habe allerdings gerade über Moia auf elektroautovergleich.org geblogt, also Volkswagen hat einen Sammeltaxi-Service namens Moia in Hamburg zu Wasser gelassen. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast-interviews mit Akteuren der Zukunftsmobilität gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Autonome Autos im Test – Deutsche Hersteller testen in Kalifornien

von Jürgen Vagt 22.11.18

wieder eine kleine Wasserstandsmeldung in diesem Innovationsfeld, denn Daimler und Bosch testen in San Jose selbstfahrende Taxis. https://www.wired.de/article/bosch-und-daimler-bringen-fahrerlose-taxis-nach-kalifornien . Mit diesem Schritt will man wohl Waymo der Googletochter gleichziehen. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-vom-waymo-google-will-62000-selbstfahrende-taxis-einfuehren/
Aber Daimler testet auch schon seit 2014 in Kalifornien und jetzt bauen Daimler und Bosch ein gemeinsames Entwicklungszentrum in Kalifornien auf, um die automatisierten Fahrdienste zur Serienreife zu bringen. Ich mutmaße mal, dass es in Kalifornien viele künstliche-Intelligenz Entwickler gibt und die Rechtsprechung im Bundesstaat Kalifornien ist tatsächlich sehr offen für die Erlaubnis des hoch automatisierten Fahrens der Stufe 4 und 5. http://automatisiertes-auto.de/das-voll-automatisierte-auto-von-google-rammt-einen-bus/
Grundsätzlich kann man selbstfahrende Fahrzeuge sehr gut in Kalifornien testen und Google testet seine Fahrzeuge ja auch schon mehrere Jahre in Kalifornien. So ist eben Waymo die Autotochter von Google schon auf 8 Millionen Testkilometer auf öffentlichen Straßen gekommen.

Selbstfahrende Taxis in der Serie

Spannend finde ich die Auswahl des Testfahrzeuges, denn es handelt sich um eine handelsübliche S-Klasse mit einem Extra-Laserscanner auf dem Dach. https://www.golem.de/news/autonomes-fahren-daimler-und-bosch-testen-autonome-s-klasse-in-san-jose-1811-137606.html
Obschon die S-Klasse ein handelsübliches Fahrzeug ist, soll es als Testfahrzeug voll autonom fahren. Es geht wieder um den Gegensatz zwischen automatisierten Auto und dem autonomen Autofahren. Beim automatisierten Auto sind eben noch alle Steuerungselemente enthalten, sodass die letzte Verantwortung noch beim menschlichen Fahrer liegt. Wohingegen bei autonomen Auto alle Fahrentscheidungen vom Steuerungsroboter getroffen werden und der Mensch hat keinen Einfluss mehr aufs Fahrgeschehen hat. In diesem Test wird ein konventionelles Auto mittels von Zusatztechnik zu einem selbstfahrenden, voll autonomen Auto transformiert. Also will selbst die konventionelle, konservative Automobilindustrie in Richtung des autonomen Autos gehen und damit dringt die etablierte Autoindustrie in das Territorium der Softwareindustrie ein. Konkrete Zielmarken für eine Einführung des automatisierten Fahrdienstes in den europäischen Markt gibt es noch nicht, aber laut Pressemitteilung will man die Integration in multimodale Verkehrssysteme anstreben. Also sollen sich diese selbstfahrende Taxis in den öffentlichen Nahverkehr einbetten.  Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/

Selbstfahrende Autos von Waymo – Tests beginnen ohne menschlichen Fahrer

von Jürgen Vagt 05.11.18

es geht in Siebenmeilenstiefeln in Richtung des selbstfahrenden Autos, denn Waymo beginnt in Kalifornien seine Tests und im Gegensatz zu den europäischen Tests werden keine menschlichen Fahrer mehr als Sicherheitsbackup mitgeschickt. https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/kalifornien-waymo-darf-autonome-autos-ohne-sicherheitsfahrer-testen/23250264.html
Also geht man bei Waymo die ersten Schritte in Richtung des großen Ziels. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-vom-waymo-google-will-62000-selbstfahrende-taxis-einfuehren/
Mit den gerade begonnenen Tests soll nun getestet, wie und ob die selbstfahrende Fahrzeuge ohne einen menschlichen Fahrer als Unterstützung von Kunden akzeptiert werden. Und wieder mal findet dieser Meilenstein innerhalb der Entwicklung zum selbstfahrenden Auto in Kalifornien statt. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-shuttle-von-bosch-und-daimler-tests-in-den-usa-beginnen/
Es mag einerseits an dem viel beschworenen
Pioniergeist liegen, aber anderseits ist die Rechtsprechung aus sehr lasch, wenn man den Vergleich mit der europäischen Rechtsprechung zieht.

Oh Amerika, du hast es besser.

Auch auf meinem Autoblog wird Goethe zitiert, nicht schlecht. Aber Kalifornien hat eben als Bundesstaat nicht die Wiener Konvention ratifiziert und daher sind die Versuche im Guten wie im Schlechten möglich. http://automatisiertes-auto.de/uber-stoppt-seinen-selbstfahrenden-auto-pilotprojekt-endet-in-einer-pleite/
Risiken gibt es bei jetzigen Stand der Technik schon, weil die Steuerungssysteme gegenwärtig mit wenigen Daten gefüttert worden sind. In diesen Jahren 2018 und 2019 bleibt die Frage, wann die selbstfahrende Autos die Testgelände verlassen sollten und in den öffentlichen Straßenverkehr erprobt werden sollten. Aber die Amerikaner erlauben eben den selbstfahrenden Autos von Waymo auch eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 115 km/h und im Gegensatz zu den europäischen Tests muss kein menschlicher Fahrer mit dabei sein. http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
Das Endziel bleibt der Taxiservice von Waymo und diese ersten Tests finden auch in dem Nachbarstaat Arizona statt. Waymo ist die Tochter von Google und ist aus dem Autoprojekt von Google entstanden. Google begann ja schon 2009 mit der Entwicklung von selbstfahrende Autos und nun knapp 10 Jahren später geht es in Richtung Kommerzialisierung. Schon 2019 soll der offizielle Start des Taxiservices von Waymo beginnen und dann beginnt der Marktstart für gewöhnliche Kunden. Wenn man schon von Wettbewerb in diesem Innovationsfeld sprechen möchte, dann hat Waymo die beste Startposition. Gegenwärtig ist kein anderer konventioneller Autohersteller soweit. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/

Selbstfahrende Autos und die Umwelt – Revolution mit Nebenwirkungen

von Jürgen Vagt 22.10.18

aus Österreich ereilt uns eine Studie, die problematische Wirkungen des selbstfahrenden Autos hervorhebt. https://www.futurezone.de/science/article215587885/Studie-Selbstfahrende-Autos-bringen-problematische-Folgen-fuer-unsere-Umwelt.html
Professor Günter Emberger von der Tu Wien erwartet, dass in den 2030 er Jahren schon mehr selbstfahrende Autos als konventionell menschlich gesteuerte Autos fahren. Durch die Etablierung des selbstfahrenden Autos wird Autofahren günstiger und bequemer, sodass Menschen den öffentlichen Nahverkehr meiden und wieder mehr Auto fahren werden. Zudem würden die Menschen auch wieder längere Strecken pendeln, man könnte dann wieder ländliche Regionen besiedeln. Daher würde das selbstfahrende Auto zur einer Zersiedelung führen.

Selbstfahrendes Autos als Chance für Brandenburg

Ich glaube auch, dass das selbstfahrende Auto eine große Chance für strukturschwache und dünn besiedelte Regionen ist. Genau das trifft auf Brandenburg zu. Weil man den ÖPNV in diesen dünn besiedelten Regionen günstiger machen kann, werden wieder mehr Menschen in diese Regionen ziehen. Muss man aber gleich von einer Zersiedelung der Landschaft sprechen? ich finde diese Ergebnisse ein bisschen schwierig. Zumal man die demografische Überalterung der Gesellschaft betrachten sollte, denn so viele Neubürger werden in den 2030 er Jahren nicht in die dünn besiedelten Landstriche ziehen.

Autonomes Fahren im öffentlichen Nahverkehr

Ein anderes Ergebnis finde ich spannender, denn die österreichischen Forscher sehen wissenschaftlich formuliert eine Nutzerkonkurrenz zwischen dem selbstfahrenden Auto und dem klassischen öffentlichen Nahverkehr. Das halt ich aus heutiger Sicht für Unsinn und ich meine, dass hier wieder technologiefeindliche Reflexe bei ökologisch orientierten Wissenschaftler hoch kommen. Ich habe dieses Argument schon vor zwei Jahren gemacht: https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Aber die Etablierung des autonomen Autos wird im öffentlichen Nahverkehr und in der Logistik beginnen, weil hier die Fahrer angestellt sind und man kann einfach per Dienstanweisung das autonome Autofahren verbindlich machen. Die gegenwärtig laufenden Modellvorhaben konzentrieren sich jedenfalls auf den öffentlichen Nahverkehr. http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/ . Für mich jedenfalls wäre es logischer, wenn das selbstfahrende Fahrzeug die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs wäre. Die Politik könnte den ÖPNV billiger und flexibler machen und so würde die Verfügbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs besser werden. Ob und wann sich die individuelle Mobilität komplett automatisiert, bleibt für mich fraglich. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/

Autonome Autos und Kooperationen – Toyota und Honda schließen Kooperationen

von Jürgen Vagt 11.10.18

in diesem Zukunftsfeld der selbstfahrenden Autos suchen die Autobauer neue Kooperationspartner und dieses Thema habe ich auch schon bearbeitet: http://automatisiertes-auto.de/forschungskooperation-zum-autonomen-auto-ist-bei-bmw-geplatzt/
Nun werden die japanischen Autohersteller aktiv, denn Toyota wird in Zukunft mit dem Technologiekonzern Softbank und Honda mit General Motors zusammenarbeiten. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/selbstfahrende-autos-honda-kooperiert-mit-gm-toyota-mit-softbank-a-1231458.html
Der Zukunftsmarkt lockt einerseits und andererseits sind die Entwicklungskosten hoch und es wird noch Jahre dauern, bis die ersten Gewinne aus selbstfahrenden Autos geben wird. Und da schließen kundige Unternehmenslenker bei den Autobauern Kooperationen, um die Entwicklungszeit zu verkürzen und die Entwicklungskosten auf mehrere Partner zu verteilen.

Branchengrenzen gelten nicht mehr.

Diese These gilt insbesondere immer, wenn neue Technologien in den Automobilbau eingeführt werden muss, und natürlich müssen sich Autobauer mit Automatisierungstechnik beschäftigen. Daher ist die Kooperation zwischen Toyota und Softbank ist interessant, weil mit SoftBank Group Corp. ein Technologie – und Elektronikkonzern den Weg in den Automobilbau findet. Ein spannender Akteur, denn obwohl erst 1981 gegründet ist Softbank schon auf Platz 39 der weltgrößten Konzerne, und eine der wenigen Erfolgsgeschichten innerhalb der japanischen Unternehmenslandschaft der letzten Jahrzehnte. Aber technologisch ist es fast zwingend, also ein Elektronikkonzern sollte sich mit dem autonomen Autofahren beschäftigen. Stellt sich die Frage, wann und ob Siemens dieses Zukunftsfeld für sich entdeckt. So ewig lange sollte Siemens nicht mehr erwarten, denn die ersten Start ups gehen schon im nächsten Jahr, also 2019 in Serie. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-busse-aus-aachen-serienstart-fuer-den-e-go-mover-beginnt-2019/

Massenfertigung im Sinn

Honda beteiligt sich an Cruise einem Start Up, das bereits von General Motors aufgekauft worden ist. Bei dieser japanisch-amerikanischen Kooperation geht es schon um die Massenfertigung von selbstfahrenden Autos. Als Basis dient der elektrische Bolt von Chevrolet und auf dieser Basis soll ein selbstfahrendes Auto gebaut werden. In dieser Kooperationen wird auch schon der Einsatz von Ride-Sharing Plattformen mitgedacht. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-von-uber-investitionen-bedeuten-auch-riesenverluste/
Es stellt sich die Frage, ob sich diese Fahrzeuge in Fahrdiensten eingesetzt werden sollten und manchen Experten prognostizieren schon mehrere hunderttausend Euro Umsatz pro selbstfahrendes Fahrzeug. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/  
und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/

Autonome LKWs von Volvo – LKWs ohne Kabine von Volvo

von Jürgen Vagt 30.09.18

diese Nachricht ist aus zwei Gründe interessant, denn einerseits zeigt hier ein etablierter Autohersteller die Zukunft des Schwerlastverkehrs und andererseits werden wir diese voll autonomen Konzept schon in wenigen Jahren in der Logistik sehen. https://www.car-it.com/volvo-zeigt-autonomen-truck-ohne-kabine/id-0058859?platform=hootsuite
Ich habe es ja schon vor zwei Jahren prognostiziert, dass die Etablierung des autonomen Fahrens in der Logistik und dem öffentlichen Nahverkehr beginnen wird. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Denn in der Logistik und dem öffentlichen Nahverkehr werden angestellte Fahrer eingesetzt und da macht einfach eine Dienstvorschrift und dann werden die voll autonomen LKWs eingesetzt. Einige Vordenker wie Gunter Dueck, Andreas Knie und unser aller Vordenker Elon Musk erwarten schon in 20 Jahren voll autonomes Autofahren bei Privatpersonen.

Erste Anwendungen für autonome Lkws

Schon im nächsten Jahr soll die Serienfertigung von voll autonomen Kleinbussen beginnen. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-busse-aus-aachen-serienstart-fuer-den-e-go-mover-beginnt-2019/
Beim E.go Mover geht es Personentransport auf kleinen Strecken, also beispielhaft der Transport zwischen zwei Flughafen-Terminals. Der E-Go Mover kann Touristen aus einem Wintersportort zu den Ski -pisten bringen. Die Studie von Volvo zielt eher auf den Gütertransport ab und das voll autonome Fahrzeug kann den Transport von großen Gütermengen bewältigen. Man sieht also einen der ersten voll autonomen 40 Tonner, allerdings wird so ein Fahrzeug wahrscheinlich nicht in den nächsten Jahren auf der Autobahn zu finden sein. Allerdings zielt die Volvo Studie auf den Gütertransport auf großen Universitätsgeländen, Fabrikanlagen und Logistikzentren und bei diesen Anwendungen könne solche voll autonome LKWs sehr große Mengen transportieren. In diesen Jahren also 2018 bis 2020 werden sich die voll autonomen Fahrzeuge auf einfache und wenig komplexe Fahrsituationen konzentrieren. Es geht also um einfache Strecken mit einer hohen Wiederholungsrate und meist finden diese Fahrten auf abgesteckten Gebieten. So in Etwa sehen auch die ersten Modellversuche aus. http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
Und von dieser Ausgangssituation wird sich das autonome Fahren weiter entwickeln. Wann werden die autonomen Fahrzeuge auch im öffentliche Verkehr eingesetzt und wann müssen die voll autonome Fahrzeuge auch bei komplexen Fahrsituationen eingesetzt. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen: http://automatisiertes-auto.de/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/

Autonomes Fahren im Ruhrgebiet – Teststrecke eröffnet

Von Jürgen Vagt 25.09.18

die grüne Welle – App für Radfahrer und eine Teststrecke für autonomes Fahren in Düsseldorf, das sind spannende Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Duesseldorf-erprobt-Gruene-Welle-App-fuer-Radfahrer-und-autonomes-Fahren-4171592.html
9 Millionen € Fördergelder von Bund werden an verschiedenen Autobahnkreuzen im Ruhrgebiet getestet. In Kern geht es um ein spezielles W-LAN mit dem autonomes Autofahren ermöglicht wird und die 9 Millionen € von Bund werden mit 5 Millionen € von Industriepartnern ergänzt. Unter den Industriepartnern sind Schwergewichte aus der Telekommunikation wie Vodafone und aus der Automobilindustrie wie Ford. http://automatisiertes-auto.de/ford-investiert-ins-autonome-auto/
Mit dem W-LAN wird die Car- to – Car Kommunikation zwischen den Testfahrzeugen ermöglicht und die voll automatisierten Fahrzeugen werden im alltäglichen Verkehr erprobt. http://automatisiertes-auto.de/wie-werden-automatisierte-autos-getestet/
Die Entwicklung geht einen Schritt weiter, die voll automatisierten Fahrzeuge werden nicht Rennstrecken und abgesperrten Testgeländen erprobt, sondern die voll automatisierten Fahrzeuge werden nun auf echten Straßen und mit echten Verkehrsschildern und mit echten Pendlerverkehr getestet.

Immer mit Steuer und Lenkrad

In der Fachwelt wird es ja immer breiter diskutiert und es stellt sich die Frage, ob sich das automatisierte Auto mit den Steuerelementen wie Lenkrad und Bremse durchsetzt oder das autonome Auto ohne die Möglichkeit, das der menschliche Fahrer eingreifen kann. Im Düsseldorfer Test werden nur voll automatisierte Autos eingesetzt, also trotz des automatisierten Autofahrens entscheidet der Mensch. Alles Andere wäre auch nicht erlaubt, weil Deutschland die Wiener Konvention ratifiziert hat. https://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_%C3%9Cbereinkommen_%C3%BCber_den_Stra%C3%9Fenverkehr
In den USA und im Besonderen im Innovationseldorado Kalifornien ist die Wiener Konvention nicht ratifiziert und daher sind die Tests mit voll autonomen Auto von Google möglich. http://automatisiertes-auto.de/die-modellversuche-mit-automatisierte-autos-von-google-eine-erste-bilanz/
Aber eine Entwicklungsherausforderung wird auch in diesem Test angegangen, denn die Erfassung von Verkehrsschildern ist jetzt 2018 noch schwierig. http://automatisiertes-auto.de/automatisierte-autos-im-verkehr-schilder-sorgen-fuer-verwirrung/
Die Verkehrsschilder und eben die sich ändernden Verkehrssituationen werden mittels der Umfeldsensorik erfasst und bilden dann die Datenbasis für die Fahrentscheidungen. Desto größer die Datenbasis, desto besser werden die Fahrentscheidungen. Allerdings werden im Düsseldorfer Test nur Autobahnfahrten getestet und eben noch keine komplexen Verkehrssituationen in den Städten. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen:  http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/

Autonome Autos und die deutschen Automobilzulieferer – ZF investiert 12 Milliarden

Von Jürgen Vagt 24.09.18

ich habe bislang notgedrungen den Schwerpunkt auf die deutschen Autobauer gelegt, weil die Hersteller weltweit und insbesondere in Deutschland aktiv in Sachen autonomes Fahren waren und diese Aktivitäten kommuniziert wurden. Aber es passiert auch etwas bei den Automobilzulieferern: https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/zulieferer-pumpen-milliarden-in-elektrisch-autonomes-fahren-6617268 Die Entwicklungsrichtung sollte meinen geübten Bloglesern klar sein. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt .Denn ZF hat ein selbstfahrendes Lieferfahrzeug vorgestellt und zielt auf die großen Onlinehändler als Zielgruppen oder Kunden ab. Und diese Studie wurde auf der Nutzfahrzeug-IAA vorgestellt.

12 Milliarden in die Zukunftsmobilität

ZF ist nach Bosch und Continental die Nummer 3 unter den deutschen Automobilzulieferern und ZF hatte in 2017 ca. 36 Milliarden € Umsatz und 2,3 Milliarden € Gewinn. Die Investitionen von 12 Milliarden sollen sich über die nächsten 5 Jahren erstrecken. Der gegenwärtige Vorstandsvorsitzender von ZF Friedrichshafen hat sich noch im Jahr 2015 gegen die Entwicklung von Fahrerassistenzsysteme ausgesprochen. https://de.wikipedia.org/wiki/Wolf-Henning_Scheider Gegenwärtig ist Bosch deutlich weiter im Innovationsfeld, Bosch und Daimler starten Ihre ersten Testversuche in den USA. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-shuttle-von-bosch-und-daimler-tests-in-den-usa-beginnen/ Also ist Bosch schon bei Feldversuchen und ZF startet jetzt erst seine Entwicklung und das ist im Wettlauf um diese Zukunftsmärkte ungünstig.

Softwarekonzerne auf Kauftour

Und 12 Milliarden wirken nicht besonders üppig, wenn man bedenkt, dass ein schlecht finanziertes Uni-Start up aus Aachen schon 2019 mit der Serienfertigung eines voll autonomen Kleinbusses beginnen will. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-busse-aus-aachen-serienstart-fuer-den-e-go-mover-beginnt-2019/ Auf dem Schwesterblog: http://elektroautovergleich.org/ ist die (vermeintliche) Zurückhaltung des deutschen Mittelstandes häufiger ein Ärgernis oder Thema. Es gibt allerdings auch löbliche Unternehmen wie Bosch, aber ZF muss wirklich aufholen. Ich habe dieses Argument auch schon bei Volkswagen gemacht, aber die amerikanischen Softwaremultis sind auf der Suche nach europäischen oder deutschen Fertigungskapazitäten. Daher werden schwach kapitalisierte Automobilzulieferer als Kaufobjekte für die amerikanischen Softwarehäuser wie Waymo, Apple usw. interessant. Allerdings gilt dieser Zusammenhang selbst für Autobauer wie Volkswagen und tradierte Beziehungen zwischen Automobilzulieferern und den deutschen Autoherstellern sind beiden Innovationsfeldern also der Elektromobilität und dem autonomen Autofahren nicht mehr viel Wert. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://automatisiertes-auto.de/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ und hier können Sie meine Vorträge buchen:  http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/