Ethische Regeln für automatisierte Autos – Ethik-Kommission legt Bericht vor

Von Jürgen Vagt

es hat knapp 9 Monate gedauert, aber nun sind die Handlungsempfehlungen der Ethik-Kommission fertig. http://automatisiertes-auto.de/ethische-massstaebe-fuer-automatisierte-autofahren/
Ich hatte ja schon im letzten Jahr über die Kommission unter Vorsitz des ehemaligen Bundesrichters Udo di Fabio berichtet. Zielsetzung war ein Vorschlag für die Politik, es sollten ethische Standards fürs autonome Fahren entwickelt werden. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ethik-Kommission-Keine-Loesung-fuer-echte-dilemmatische-Situationen-beim-autonomen-Fahren-3749184.html

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Im Wesentlichen hat die Kommission den ersten und zentralen Artikel des Grundgesetzes auf dieses Technologiefeld übertragen. Im rechtlichen Sinne ist eine Güterbewertung vorgenommen worden. Also die Unversehrtheit von Menschen hat den höchsten Stellenwert, Sachschäden und Verletzungen von Tieren sind in Kauf zu nehmen. Es soll auch keine Bewertung von Menschen vorgenommen werden, also das Leben eines Rentners ist nicht weniger wert als das von Kindern. Sollen die Besitzer des Autos besser geschützt werden als andere Verkehrsteilnehmer, dies soll keine Regel werden. Hier finde ich den Empfehlungskatalog etwas schwammig. Der Verkehrssicherheit hätte es gedient, wenn das Professorengremium den Schutz von schwächeren Verkehrteilnehmern höher gewichtet hätte. Also ein Radfahrer ist an sich weniger gesichert als ein Autofahrer, denn der Autofahrer ist durch das Auto und dessen passive Sicherheit besser geschützt. Warum sollte das nicht von der Steuerungsmodulen des autonomen Auto berücksichtigt werden?
Allerdings gibt es diesen Bonus für Autofahrer beim gegenwärtigen Kauf auch, denn wenn ich mir eine SUV besser gesagt einen geländegängigen Panzerspähwagen kaufe, bin ich auch besser gesichert als Radfahrer und Fußgänger. Also wird die jetzige Lebenswirklichkeit in die automatisierte Zukunft fortgeschrieben. https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert
Es ist ein 20 Punkte Empfehlungsliste geworden, aber mir fehlt ein anderer Aspekt. Denn in den nächsten Jahren müssen automatisierte Autos in den Straßenverkehr eingeführt werden, also die autonomen Autos verlassen die abgesperrten Testgelände und müssen in die freie Wildbahn. So etwas passiert auch bei kleineren Innovationen wie ABS oder Airbag, aber beim automatisierten Fahren ist die Dimension eine Andere. Hierzu sollte es eine gesellschaftliche Diskussion geben, denn halbfertige automatisierte Fahrzeuge im Straßenverkehr würden alle Verkehrsteilnehmer ausbaden.

Automatisierte Autos bekommen ein eigenes Radar

Von Jürgen Vagt

der Autozulieferer Bosch und der GPS Spezialist Tom-Tom haben eine neue Radartechnologie vorgestellt mit der man die Position eines Autos zentimetergenau bestimmen kann.
http://www.chip.de/news/Auto-Position-zentimetergenau-ermitteln-Bosch-und-TomTom-setzen-auf-Radar_116375182.html .Mit dieser Technologie ist eine zentrale Grundlage für das automatisiertes Autofahren gelegt und ich will diese Nachricht zum Anlass nehmen, ein paar dieser technischen Grundlagen des automatisierten Autofahrens zu beleuchten. Die reine IT im Auto ist nicht so entscheidend, aber der kleine Boom des autonomen Fahrens seit 2 – 3 Jahren ist die aufgrund von Durchbrüchen in der Sensortechnik entstanden. Ich habe die Geschichte des autonomen Autos ausführlicher in meinem Ebook dargestellt: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert.
Die Steuerungssoftware ist an sich nicht spannend, aber das automatisierte Auto muss sein Umfeld analysieren und verstehen, damit das Fahrzeug die richtigen Entscheidungen treffen kann, um das Fahrziel des Fahrers zu erreichen.

Radartechnologie im Auto

Einerseits braucht man Karten und zweitens müssen diese Karten aktuell gehalten werden. Auch wenn man heute in seinem Navigationsgerät schon digitale Karten hat, muss die Technik noch moderner und aktueller werden. Denn in den Fahrzeugen muss der menschliche Fahrer durch Steuerungssoftware ersetzt werden und daher müssen die Karten intelligenter werden und aktuelle Veränderungen wie Baustellen oder Überflutungen müssen gespeichert werden. http://automatisiertes-auto.de/daimler-und-bosch-geben-gas-beim-autonomen-auto/
Und diese Daten werden von ausgerüsteten Fahrzeugen in die Cloud geschickt und dann werden diese Daten von anderen Fahrzeugen genutzt. So bleibt das Kartenmaterial immer aktuell und die automatisierten Fahrzeuge haben immer die nötigen Daten, um zu navigieren. Aber trotzdem braucht ein voll automatisiertes Auto ein eigenes Radar, um die Handlungen der anderen Verkehrsteilnehmer zu verstehen und eigenständige Entscheidungen zu treffen. Das ist sicherlich eine aufwändige technische Komponente im Auto, aber es das bordeigene Radar ist notwendig um das automatisierte Auto zu navigieren. Und diese Technik ist eben von Bosch und TomTom vorgestellt worden. Nun diese Technik soll in die Großserie kommen. Im Passatnachfolger wird das Konzept schon erprobt.

Automatisierte Autos und öffentlicher Nahverkehr – Erste Start ups starten

Von Jürgen Vagt

grundsätzlich hat dieses Start up nichts mit automatisierten Autos zu tun, aber das Konzept ist richtungsweisend. Nun worum geht es, im Prinzip werden Sammeltaxis in Berlin eingeführt und Sammeltaxis gibt es auch in fast allen Städten in der Schwellennationen. Also man ruft per Smartphone einen Kleinbus und dieser kommt nach einer gewissen Zeit und man muss sein Fahrziel angeben, dann fährt der Kleinbus zum Fahrziel. Nach dieser Fahrt ist der Kleinbus wieder frei und kann von anderen Kunden genutzt werden. Es gibt also keine festen Fahrpläne und Fahrzeiten wie beim klassischen öffentlichen Nahverkehr, laut Angaben des Gründers sind die Preise leicht über den Preisen der U-Bahn, aber deutlich unter den Taxi-preisen. Das Ganze kann man als Kommune oder Verkehrsverbund angehen und dieses Start up doortodoor bietet die entsprechende Software an.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/oepnv-maxim-nohroudi-wie-sich-der-nachverkehr-aendert-a-1151243.html

Ist das der Öpnv der Zukunft

Erst mal ist das eine Software, die von Akteuren im öffentlichen Nahverkehr gekauft werden soll. Man kann mit diesem Angebot einen on-Demand Nahverkehr aufbauen, der kostengünstiger ist als der klassische öffentlicher Nahverkehr. Spektakulär sind auch die Prognosen, wie diese Sammeltaxen – Konzepte den Bestand an privaten Fahrzeugen in den Städten reduzieren könnten. Also bedeuten diese Konzepte, dass Autohersteller immer weniger Autos absetzen werden, falls sich diese Sammeltaxis durchsetzen werden.

Automaten ersetzen Menschen

Bislang hat diese Geschichte nichts mit automatisierten Autos zu tun, aber es bei diesen Sammeltaxis nur noch ein kleiner Schritt bis in diesen Sammeltaxis der menschliche Fahrer durch die Automatisierung ersetzt wird. Auch hierfür gibt es schon Konzepte: http://automatisiertes-auto.de/autonom-fahrende-busse-in-berlin-die-automatisierung-erfasst-die-bahn/
So könnt der Öpnv der Zukunft aussehen und diese Sammeltaxen wären der Sargnagel für den Individualverkehr und der Normalbürger müsste kein eigenes Auto besitzen. Nun erstmal werden sich die Sammeltaxis in größeren Städten etablieren, aber diese Sammeltaxis sind auch eine große Chance für ländliche Räume. Mit diesen Sammeltaxis wird der Nahverkehr wieder attraktiver, dann kann man auch Brandenburg besiedeln. Dazu gibt es bald einen Onlinekurs: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Selbstfahrende LKWs – Google arbeitet daran

Von Jürgen Vagt


nun steigt auch Google mit seiner Schwesterfirma Waymo in das Thema von voll automatisierten LKW ein und zieht somit mit Daimler gleich: http://automatisiertes-auto.de/mercedes-lkws-fahren-automatisiert-ueber-die-autobahn/
Das bedeutet, dass nun neben dem Pkw auch Lkws automatisiert werden. Das ist auch der interessantere den beiden Märkte, denn wenn angestellte Fahrer betroffen sind, dann ist die Umstellung auf das voll automatisierten Fahren einfacher. Weil wie bereits gesagt ein Angestelltenverhältnis vorliegt und in wenigstens in Deutschland ein großer Wettbewerbsdruck herrscht. Bei Spediteuren machen Personalkosten ca. 1/3 der Gesamtkosten aus und dann ist die Verlockung groß mittels der Automatisierung des Fahrens Kosten zu senken. Ob sich das automatisierte Fahren sich bei privaten Fahrern durchsetzen wird, bleibt fraglich, denn hier kann die psychologische Hürde eine zentrale Rolle spielen. Warum der LKW – und Busverkehr bedeutend für das automatisierte Auto sein wird, habe ich in meinem Ratgeber dargestellt. https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

 

Wer macht das Rennen

Die Frage kann man nicht beantworten, aber es ist eben nicht nur die amerikanische Softwareindustrie, die sich mit voll automatisierten Lkws beschäftigt, sondern im Silicon Valley gruppieren sich einige spannende Start ups um dieses Themenfeld. Es gab eine medienwirksame Autobahnfahrt,bei denen 50000 Dosen Bier ausgeliefert worden ist. Natürlich werden solche autonome Fahrzeuge noch mit einen Polizeikonvoi begleitet, aber immerhin kann das Start up Otto Güter schon per voll automatisierten LKW ausliefern. Der voll automatisierter LKW, der völlig autonom von menschlichen Fahrer ist, ist eben ein viel versprechender Zukunftsmarkt. Spediteure können Personalkosten mit dieser Technologie einsparen und werden Sie dann auch einsetzen, um menschliche Fahrer zu ersetzen. Nun über die deutschen Testläufe von Daimler habe ich schon berichtet und die etablierten LKW- Hersteller haben eben schon langjährige Kundenbeziehungen zu Spediteuren, daher stellt sich die Frage, ob die Softwareindustrie in diesen Markt vorstoßen kann. Man muss auch sehen, dass ein massiver Erfolgsfaktor ist, ob die LKWs in den Lieferketten funktionieren oder nicht.

 

Autonomes Autofahren und Start ups – Treiber dieser Entwicklung!

Von Jürgen Vagt

Apple geistert mit wieder mal durch mit Ihrem selbstfahrenden Auto durch die Nachrichtenlandschaft, aber über dieses Stöckchen springt ich nicht, denn ich will Substanz bieten. Also geht es heute um Start ups und dankenswerterweise hat das Internetmagazin Wired eine Landkarte veröffentlicht, das die wichtigsten Start ups um das autonome bzw. automatisiertes Autos aufzeigt. Wired hat insbesondere das Netz seit 2006 journalistisch begleitet und der ehemalige Chefredakteur Chris Anderson hat mit seinen Bücher, die intellektuellen Grundlagen über die Makerbewegung gelegt. https://www.wired.de/collection/business/selbstfahrendes-auto-autonomes-fahren-startups-branche-liste-infografik
Die Infografik im Jahr 2017 ist natürlich ein Schlaglicht und wird sich in diesem dynamischen Technologieumfeld schnell verändern, denn Start ups gehen ja schnell mal Pleite und natürlich werden einige Schwergewichte der Branche das eine oder andere Start up kaufen.

Welche Technologiethemen dominieren

Nun die Sensortechnik ist relevant, denn ein automatisiertes Auto muss sein Umfeld erkennen und daraus Fahrentscheidungen treffen. In dieser Technologie ist übrigens auch Bosch gut, aber es ist auch ein spannendes Thema für Start ups. Und dann sticht noch, das Thema artifiziell Intelligenz hervor. Also sollen die Systeme des automatisierten Autos auch immer lernen, d. h. Sie sollen aus den Fahrsituationen lernen. http://automatisiertes-auto.de/autonome-autos-und-kuenstliche-intelligenz/
Aber wer wird es schaffen und eigenständig bleiben. Wahrscheinlich wenige, denn die Technik muss in einem Auto verbaut werden und zudem sind insbesondere die Kriegskassen in der Softwareindustrie gut gefüllt. Also wird Google bald auf Einkaufstour gehen.

Wer treibt wenn

Wenn ich mir die Technologien im Themenfeld anschaue, dann kann ich heute nicht sagen, dass die Start ups deutlich innovativer sind, als die konventionelle Automobilindustrie.
Denn an den Technologien werden auch in der Autoindustrie gearbeitet und im Zweifelsfall kann man die entsprechenden Start ups auch kaufen. Ich habe ja ein Buch über Tesla geschrieben und frage mich, ob wir bei automatisierten Autos ein neues Tesla sehen . http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ . Wenn man als die Pole Softwareindustrie und Autoindustrie sieht, dann gibt es auch vielleicht einen komplett neuen Player.

Autonomes Autofahren von Amazon – Der Onlinehändler will Autohersteller werden

Von Jürgen Vagt

nun haben wir das letzte amerikanische Software-Schwergewicht an Bord, denn Amazon hat nun auch eine Arbeitsgruppe gegründet, um das autonome Auto für die Warenauslieferung zu nutzen. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/logistik-amazon-bereitet-sich-auf-autonomes-fahren-vor-14985797.html
Ich habe hier auf dem Blog häufig darüber berichtet, dass sich voll automatisierte Fahrzeuge im Personennahverkehr durchsetzen und in der Tat lag in 2016 ein Schwerpunkt auf dieser Entwicklung. http://automatisiertes-auto.de/uber-testet-automatisierte-autos/
Aber neben dem Personentransport gibt es auch noch den Warenverkehr und wie ich schon in meinen Ratgeber dargestellt habe, ist die Einführung des automatisierten Autos beim Warentransport einfacher, weil bei der Warenauslieferung keine psychologischen Hürden überwindet werden müssen. https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Handelslogistiker wird Autohersteller

Denn Menschen müssen beim voll automatisierten Autofahren erst mal die Kontrolle abgeben und die wird eine Hürde für die Automatisierung des Autofahrens sein. Der Durchschnittsbürger glaubt, dass Amazon ein Buchhändler ist und Onlinebestellungen ausliefert und das ist auch irgendwo richtig, aber neben dem klassischen Vertrieb gibt es auch die Clouddienstleistungen und andere Softwarethemen bei amazon. Daher ist der Einstieg ins Autonome bzw. automatisiertes Fahren für amazon ein logischer Schritt und wenn man die Auslieferung der online bestellten Waren übernehmen würde, kann man noch mehr Wertschöpfung bündeln. Mit dem Auftauchen eines neuen Softwareunternehmens haben wiir einen neuen Akteur auf der Softwareseite. Aber wenn man die Zukunftsversion ernst nimmt, dann muss amazon jetzt einen Hersteller im Bereich der Fahrzeughersteller finden.

Uber oder Daimler – Wer wird Konkurrent

Bleibt die Frage, der Partnerwahl. Sicherlich sind die Unternehmenskulturen bei den Softwarekonzernen ähnlicher und als zwischen amazon und einen konventionellen Autohersteller. Aber auch Google musste sich einen Fabrikationspartner suchen und Autohersteller, sind nicht besonders erpicht darauf zur verlängerten Werkbank der Softwareindustrie zu verkommen. Zudem ist amazon eben nicht in der Logistik aktiv, daher haben Sie einen gewissen Nachteil gegenüber den großen und international tätigen Logistikern wie DHL und Konsorten. Ich werde Sie auch weiterhin unterrichten, wie sich die Partnerwahl von amazon gestaltet.

Autonomes Autofahren bei Tesla ist ein Schwindel? – Tesla wird in den USA verklagt

Von Jürgen Vagt

ich hatte schon im September über das Automatisierungstool von Tesla spekuliert: http://automatisiertes-auto.de/voll-automatisiertes-autofahren-bei-tesla-jetzt-nicht-erst-2030/ . Eigentlich hätte von dem Innovationstreiber der Elektromobilität nichts Anderes erwartet, aber Tesla wollte nun der Autoindustrie mit den Automatisierungstools vorangehen. Tesla hat im September 2016 angekündigt, dass für alle Teslamodelle ein Automatisierungstool angeboten wird, dass die Teslamodelle zu selbstfahrenden Autos macht. Mit so einem hoch entwickelten Automatisierungstool würde Tesla der gesamten Autoindustrie Jahren voraus sein, denn die etablierten Autohersteller planen Automatisierungstools der Stufe 3 bis 4 aber eben nicht die voll automatisierten Fahrsysteme. In meinem Ebook habe ich diese Automatisierungstools näher beschreiben. https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Weshalb wird Tesla verklagt

Einige Kunden verklagen Tesla, weil dieses Automatisierungstool nicht den versprochenen Leistungsumfang hat. Bislang haben sich drei Tesla – Käufer hinter einer Sammelklage zusammen geschlossen, weil Sie sich einen Tesla mit dem Automatisierungstools gekauft haben und die versprochenen Eigenschaften nicht vorhanden sind. https://www.mobilegeeks.de/news/sammelklage-tesla-autopilot-vaporware/
Ich habe auch an der Ankündigung von Tesla gezweifelt, allerdings wird in der Sammelklage auf mögliche Sicherheitsrisiken hingewiesen. Und das besagte Automatisierungstools soll bei Weitem nicht die aktuellen Teslas zu selbstfahrenden Autos machen. Hat Tesla und damit Elon Musk die Kunden und die Öffentlichkeit geblendet? Bei Amazon finden Sie übrigens noch mein Ebook über Tesla. Nun per Twitter hat Elon Musk diese Angriffe und Klagegründe zurückgewiesen, diese Klage sei nur der Geldgier von Anwälten zu verdanken.

Vertrauen wir Tesla


Ich kann natürlich auch keine Prüfung vornehmen und bislang ist diese Kritik nur auf die USA begrenzt. Natürlich kommen in so einer Krise auch die Kritikpunkte hoch, also das Tesla immer noch keinen Gewinn macht, nun das macht Twitter seit 10 Jahren nicht und das stört auch keinen. Ist Tesla zu früh auf den Markt gekommen und gefährdet damit die Sicherheit im Straßenverkehr. Das kann man bei Innovationen immer fragen, aber Tesla hält damit die us-amerikanischen Vorschriften ein, diese Regelungen sind zugegebenermaßen auch lascher als in Europa.

Autonomes Autofahren bei Volkswagen

Von Jürgen Vagt

der Genfer Autosalon ist zwar schon ein Monat vorbei, aber ich wollte noch einmal den Auftritt von Volkswagen aufbereiten. Die Studien von Volkswagen sind auch für meinen Schwesterblog elektroautovergleich.org relevant, denn wie soll es auch anders sein, die neuen Studien von Volkswagen sind elektrisch angetrieben. Volkswagen hat den schönen Namen cedric gewählt mit so einem sympathischen Namen will man das Thema des automatisierten Autofahrens und den größten Umbau in der Konzerngeschichte einleiten. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Autonomes-Fahren-mit-Sedric-Volkswagen-zeigt-erstes-Konzept-fuer-autonomes-Auto-3645623.html
So eine Studie wird sicherlich nicht gebaut, aber interessant ist, dass es sich um einen Kleinbus handelt. Wenn diese Studie mehr als ein Marketinggag auf einer Automesse ist, dann will Volkswagen im öffentlichen Verkehr mit den dort typischen Fahrzeugen das Thema automatisierten Autofahren beginnen.

Mit Brot – und Butterautos in die Zukunftsmobilität

Also bei Volkswagen haben sich die ersten Ansätze konkretisiert: http://automatisiertes-auto.de/volkswagen-will-auch-das-automatisierte-auto/
Und sonst orientiert sich Volkswagen an den Standards innerhalb der Industrie, also Carsharing und neue Raumkonzepte. In autonomen Autos sollen mehrere Personen fahren und der Innenraum des Autos soll flexibel genutzt werden. Aber ein Volumenhersteller wie Volkswagen tut sich bei Innovationen etwas schwerer, denn BMW hat eben Kunden, die für einen elektrischen Kleinwagen 40000 € bezahlen und das ist bei Volkswagen anders. Nur auch bei Volkswagen und deren Studien wird deutlich, dass die Autoindustrie mit den automatisierten Autos in den Taxidienst und oder den öffentlichen Nahverkehr will.

Vom Hersteller zum Mobilitätsdienstleister

Die hoch automatisierte Fahrsysteme ermöglichen den Herstellern einen neuen Markt zu erschießen, denn so können Autohersteller wie halb – öffentliche Verkehrsunternehmen und oder Taxiunternehmen Mobilitätsdienstleistungen anbieten. Das ist eine Zukunftsversion und erstaunlich ist es, dass Volkswagen auf dem Genfer Autosalon keine konkreten Pläne für die weniger entwickelten Automatisierungssysteme liefert. https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert
Der Vorstandsvorsitzende hat nur allgemein angekündigt, dass Elemente dieser Cedric Studie in allen zukünftigen Modellen des Volkswagenkonzerns verbaut werden.

Autonomes Autofahren in der Lagerlogistik

Von Jürgen Vagt

momentan ist die Debatte übers autonome Autofahren eine hochgeistige Debatte über Zukunftsmobilität und es gibt sehr viele wilden Zukunftsprojektionen. Also welchen Verkehrsteilnehmer bringt der Algorithmus um und wie viel Autonomie sollte der Fahrer haben.http://automatisiertes-auto.de/autonomes-autofahren-kann-toedlich-sein/
Nun ich will diese Diskussion versachlichen und ein konkretes Anwendungsfeld des autonomen Autofahrens besprechen, denn in der Lagerlogistik bzw. Intralogistik werden autonome Fahrroboter schon seit Jahren eingesetzt. Dies habe ich auch schon detaillierter in meinem Ratgeber beschrieben. https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert
Im Volkswagenwerk in Wolfsburg gibt es schon lange Fahrroboter die das Fließband mit Montageteilen versorgen und dieser Prozess läuft ohne menschlichen Einfluss und wird zentral gesteuert.
Durch die verbesserten Sensorensysteme können diese Fahrroboter in immer komplexere Fahrsituationen vordringen, also in die Innenstädte oder auf Autobahnen.

Autonomes Fahren außerhalb des Fabrikgeländes

Und beim autonomen Autofahren kann man in den letzten Jahren die Entwicklungstendenz feststellen, dass sich die Fahrassistenzsysteme immer mehr in den öffentlichen Raum ausbreiten. Aber anderseits eröffnet der technologische Fortschritt beim automatisierten Autofahren neue Möglichkeiten in der Lagerlogistik. http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/lagerlogistik-autonome-hochstapler-14559018.html
Die Voraussetzungen sind in der Lagerlogistik besser, denn man kann diese Systeme über Arbeitsverträge regeln, so dass man keine Rücksicht auf die Autonomie des privaten Fahrers nehmen müssen. Und ein autonomes Lagersystem wird einfach effizienter und kostengünstiger sein als die bestehenden Lösungen, eine massive Kostenersparnis motiviert Unternehmer immer neue Systeme einzuführen.

Smarter werden mit autonomes Autofahren

Nun einerseits besteht mit den Fahrassistenzsystemen die reine technische Möglichkeit, den Lagerbestand automatisiert auszuliefern, aber andererseits bietet natürlich auch Auswertungsmöglichkeiten um industrielle Prozesse zu straffen. Wenn man das Stichwort Big Data fallen lässt, kann man erahnen welche Möglichkeiten die automatisierte Lagersysteme eröffnet. Denn es nutzt ja nicht viel, wenn man Optimierungsmöglichkeiten feststellt und man kann diese Optimierungsansätze nicht umsetzen. Mit der modernen Technik können die Systeme auch den engen Lager- und Fabrikationsbereich verlassen und die Logistik im gesamten Unternehmensgelände verändern.

Apple darf in Kalifornien autonome Autos testen

von Jürgen Vagt

ein kleiner Test in Kalifornien schlägt große Wellen, aber wenn Apple sich in einem Zukunftsfeld bewegt, dann ist das eine große Meldung. Nun worum geht es, der amerikanische Bundesstaat Kalifornien hat den Apple eine Lizenz zum Testen von automatisierten bzw. autonomen Autos erteilt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/apple-auto-erhaelt-testerlaubnis-fuer-autonomes-fahren-a-1143460.html
Kalifornien wird damit zur Spielwiese für konventionelle Autohersteller und Technologiekonzerne und darüber hatte ich schon berichtet: http://automatisiertes-auto.de/die-modellversuche-mit-automatisierte-autos-von-google-eine-erste-bilanz/
Denn in den USA gilt nicht die Wiener Konvention und in Kalifornien herrschte eine besonders liberale Gesetzgebung, so dass auch vollständig autonome Fahrsysteme erlaubt sind. In Deutschland ist diese Gesetzgebung erst vor Kurzem liberalisiert worden. http://automatisiertes-auto.de/autonomes-autofahren-bekommt-ein-gesetz/
Ich habe schon in meinem Ratgeber dargestellt, wie weltweit die unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen aussehen: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Apple im Konzert der Autohersteller

Nun ist es als raus, Apple der Internet – und Smartphonekonzern will in den Zukunftsmarkt des autonomen Autos und das sagenumwobenes Appleprojekt: http://automatisiertes-auto.de/apple-hat-schwierigkeiten-beim-selbstfahrenden-auto/
Apple hat aus seinen Ambitionen nie ein großes Geheimnis gemacht, aber nun sollen mindestens 3 umgebaute Lexus Suvs mit der Appletechnik auf kalifornischen Straßen erprobt werden. Und jetzt sind alle großen amerikanischen Softwarekonzerne im Wettrennen um den Zukunftsmarkt vertreten. Die Google Muttergesellschaft Alphabet ist dabei und die deutschen Autohersteller sind ebenso dabei.

Möge der Bessere gewinnen

Der Wettbewerb wird zwischen den Softwarekonzernen wie Google und Apple und auf der anderen Seite durch die etablierten Hersteller entschieden. Insbesondere Google hat mit seinen 5 Mio Testkilometer gezeigt, dass Sie die voll autonome Fahrtechnik beherrschen. Denn das autonome Autofahren eine Zukunftsversion ist, so hat Google und dessen Mutter Alphabet einen großen Erfahrungshorizont. In der etablierten Autoindustrie gibt es aber vielfältige und langjährige Erfahrungen mit Fahrerassistenzsysteme, damit ist die automatische Gangschaltung, der Spurhalteassistent gemeint. Und diese Kompetenzen und Erfahrungen zeigen sich auch in den Testversuchen und Planungen, denn die Softwareindustrie will das autonome Autofahren und will den menschlichen Fahrer komplett ersetzen. Die Autoindustrie will nur bessere und höher entwickelte Fahrerassistenzsysteme, denn die bessere Fahrerassistenzsysteme passen zu Ihren technologischen Kompetenzen.