Autonomes Autofahren und Unternehmensberater – Der Mensch als Kunde wird ignoriert

Von Jürgen Vagt 02.09.18

ich habe ja schon in der letzten Woche über die Unternehmensberater im Innovationsfeld des autonomen Autos geblogt: http://automatisiertes-auto.de/autonomes-autofahren-und-unternehmensberater-vielfaeltige-perspektiven/
Aber einen wichtigen Punkt in diesem Technologiefeld habe ich noch ausgeführt, denn insgesamt kommt mir die menschliche Perspektive zu kurz. Genauer gesagt, gibt es einen technologischen Vorsprung bei den Fahrzeugen, wir werden ja schon im nächsten Jahr den Serienstart eines deutschen autonomen Fahrzeuges sehen. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-busse-aus-aachen-serienstart-fuer-den-e-go-mover-beginnt-2019/
Die Öffentlichkeit und insbesondere die Unternehmensberater wissen noch nicht, wie Menschen auf diese voll autonome Fahrzeuge reagieren werden. In den gegenwärtig 10 Modellversuche wird eben nicht der Schwerpunkt auf die Kundenreaktionen gelegt, sondern diese Projekte haben einen Schaufenstercharakter. https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/bvg_und_charite_testen_autonome_kleinbusse/ . Aber man sollte genauer analysieren, welche Personengruppen oder besser gesagt Zielgruppen jetzt das autonome Fahren nutzen und welche Hürden bei einem flächendeckenden Start des autonomen Autos genommen werden müssen.

Unternehmensberater als Innovationstreiber, eher nicht.

Ich will mal hervorheben, dass Unternehmensberater von Unternehmensaufträgen leben und daher muss der C-Level bei Unternehmen Geld locker machen, um die Einstellungen der Kunden beim autonomen Fahren zu erfragen. Natürlich gibt es diese empirischen Befragungen: https://www.automobil-industrie.vogel.de/studie-akzeptanz-autonomer-fahrzeuge-steigt-a-513940/ oder https://www.detecon.com/de/wissen/autonomes-fahren
Aber einfach Internetnutzer zu einer Technologie, die erst in ein paar Jahren auf den Markt kommt, zu befragen, ist methodisch fragwürdig und wird der Kundenperspektive nicht gerecht. Aber in der Gegenwart wird das Innovationsfeld von Informatikern und Ingenieuren dominiert und die haben von der soziologischen und psychologischen Perspektive keine Ahnung. Ich habe ein bisschen die Befürchtung, dass die Etablierung des autonomen Autos zu technisch aufgezogen wird und die Ingenieure an den menschlichen Kundenbedürfnissen vorbei entwickeln. Aber Unternehmensberater sind trotz ihres Images bzw. ihrer Außendarstellung und ihrer Werbung keine Innovatoren, sondern jagen von einem Kundenauftrag zu einem Anderen und da hat keiner die Muße sich strategisch mit den zentralen Innovationsthemen zu beschäftigen. Die Etablierung des autonomen Autos braucht mehr wirkliche gute Studien über die menschliche Seite der Kundenakzeptanz und wir brauchen mehr fundierte Modellvorhaben, um kundengerechte Produkte beim autonomen Autofahren zu entwickeln. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Autonomes Autofahren und Unternehmensberater – Vielfältige Perspektiven?

Von Jürgen Vagt 28.08.18


ich habe neulich mal eine kleine Recherche gemacht und mir ist da was aufgefallen. Wenn man sich Innovationsfelder anschaut, dann haben Unternehmensberater eine zentrale Bedeutung. Unternehmen können das Neue nicht und kauft man sich Unternehmensberater ein, die das Neue erklären sollen. So lief das bei der Elektromobilität und bei der Digitalisierung und so wird das auch bei der Etablierung des autonomen Autos laufen. Also wie beeinflussen Unternehmensberater die Entwicklung des autonomen Autos, man kann auch schon von einem Markthochlauf sprechen. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-busse-aus-aachen-serienstart-fuer-den-e-go-mover-beginnt-2019/
Die Großen der Branche also MC Kinsey, Roland Berger usw. schreiben und veröffentlichen Studien, das machen die Branchengrößen ja bei jedem Technologiethema. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-und-patente-deutschland-ist-spitze-aber-bringt-das-was/
Vieles finde ich da methodisch schwierig, weil aus viel zu wenigen Befragungen sehr weit reichende Zukunftsprognosen erstellt werden. Also werfen die Unternehmensberater Fragen auf und die Antworten lassen sich dann mit Tagessätzen von 5000 € bezahlen. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/studie-5-huerden-die-autonome-autos-noch-ueberwinden-muessen-a-1052105.html

Unternehmensberater fordern das Neue, beherrschen es aber selber nicht

Klassische Berater der Verkehrswirtschaft wie Team Red beherrschen das Themenfeld autonomen Autofahrens nicht und haben auch keine einschlägigen Informatiker in Ihren Reihen. Berylls Strategy Advisors ist ein klassischer Strategieberater innerhalb Automobilindustrie und die Berater haben brav Bwl an der privaten Whu Vallendar studiert. Diese Bwler sehen immer so aus als wären Sie mit einer Krawatte auf die Welt gekommen und genau diese Strategieberater müssen nun eine digitale Unternehmenskultur mit dem obligatorischen Tischkicker bei Autoherstellern aufbauen. Softwareentwickler und Experten der künstlichen Intelligenz sind eben keine Ingenieure und brauchen eine andere Unternehmenskultur. Aber so eine Kultur haben die Unternehmensberater selbst nicht.

Technik über Alles

Mir fällt seid den Beginn des Blogs im Februar 2016 eine einseitige Fokussierung auf Techniker ein. Es werden nur Ingenieure und Informatiker eingestellt und es geht immer nur um künstliche Intelligenz, aber eben nicht um den Kundennutzen. Nun bei Autokonzernen dominieren Ingenieure und die lassen sich auch nur was von Ingenieuren sagen. Aber es müssen sich auch andere Kompetenzen einbringen, sonst wird die Etablierung des autonomen Autos eine Totgeburt. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Selbstfahrende Autos von Uber – Investitionen bedeuten auch Riesenverluste

Von Jürgen Vagt 20.08.18

tja, vor den Ertrag haben die Götter das Innovationsrisiko und massive Investitionen gesetzt. Das merkt BMW gerade: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/selbstfahrende-autos-bmw-eroeffnet-campus-fuer-autonomes-fahren/21163856.html?ticket=ST-3442550-iY2uYA9kaeGub9mArOvy-ap5 . Und Uber ist schon ein Stück weiter, denn die massiven Investitionen ins selbstfahrende Auto sorgen für massive Verluste: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Uber-haeuft-mit-Entwicklung-selbstfahrender-Autos-Verluste-an-4138972.html .Der Fahrdienstanbieter Uber hat internationale Erfolge geht wie alle innovativen Geister innerhalb der Automobilindustrie in Richtung des selbstfahrenden bzw. voll autonomen Autofahren. http://automatisiertes-auto.de/uber-will-automatisierte-autos-von-mercedes-benz-einsetzen/ Uber ist eine Onlineplattform, auf der sich Anbieter und Nachfrager von Fahrdienstleistungen treffen, und dort werden Mitfahrten vermittelt und gebucht. In Deutschland leider nicht, denn die Gerichte wollten das bestehende Taxigewerbe schützen. Eben mit der Begründung, dass so ein Fahrdienstvermittler nicht genug reguliert wäre, sodass eine Gefährdung des Verkehrs entstehen würde. Das sehen viele Nationen anders.

Aller Anfang ist schwer

Uber ist nicht profitabel und die Verluste haben sich von 577 Millionen US-Dollar auf 659 Millionen Us-Dollar vergrößert. Denn Uber gibt pro Tag 2 Millionen US-Dollar für die Entwicklung des selbstfahrenden Autos aus und dadurch werden die Gewinne reduziert. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt .Aber man muss bedenken, dass Uber auch schneller auf den Markt ist. Der Branchenprimus Waymo kommt schon nächstes Jahr mit einer erheblichen Menge von selbstfahrenden Autos auf den Markt. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrendes-auto-von-waymo-ein-komplett-selbstfahrender-jaguar-i-pace-kommt-noch-2018/ .Waymo ist Branchenprimus, weil Waymo schon insgesamt 8 Milliarden Kilometer virtuell simuliert hat und 8 Millionen Kilometer auf der Straße getestet hat. Uber will sich nicht abhängen lassen und dieser Anspruch gilt auch für die etablierte Automobilindustrie. In den nächsten Jahren werden wir als Bürger immer mehr selbstfahrende Fahrzeuge auf der Straße sehen. Auch die deutsche Automobilindustrie muss selbstfahrende Autos unter Realbedingungen testen. Uber hat auch im März gezeigt, dass diese Test sehr gefährlich werden können. http://automatisiertes-auto.de/uber-stoppt-seinen-selbstfahrenden-auto-pilotprojekt-endet-in-einer-pleite/ .Wenn man mit wenigen Trainingsdaten in reale Testbedingungen geht, kann das für die Öffentlichkeit sehr gefährlich werden. Und ich kenne eben nur die Zahlen von Waymo, mir fehlt da ein bisschen die Transparenz, denn die Hersteller müssen mal bekannt geben, wie viel Kilometer schon getestet wurden. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Sind selbstfahrende Autos erlaubt? – Ein kleiner Witz!

Von Jürgen Vagt 20.08.18

ich habe das ja letzte Woche die Rechtsdebatte sachlich dargestellt: http://automatisiertes-auto.de/sind-selbstfahrende-autos-erlaubt-stand-der-rechtsdebatte/

Aber das Ganze kann auch witzig machen!

Wird das selbstfahrende Auto überfahren?
a) den Hundewelpen
b) die Frau
c) den Rentner
d) den Verkehrsminister
e) die Kreuzung

Die Antwort ist immer e, denn technische Maschinen können in der Regel keine menschlichen oder juristische Güterabwägungen vornehmen. Allerdings versagen Maschinen oder technische Systeme manchmal, so wie gerade diese profane Brücke in Genua, und werden Menschen verletzt und getötet.
Entscheidend ist einfach nur, mit welchen Informationen oder sagen es wir es mal im Sound der 2010er Jahre mit welchen Daten gefüttert werden, dann machen die Fahrroboter i. d. R. das Richtige.

Sind selbstfahrende Autos erlaubt? – Stand der Rechtsdebatte

Von Jürgen Vagt 16.08.18


So bevor das Sommerloch vollständig beendet ist, will ich noch mal einen Klassiker angehen. Wer trägt die Verantwortung bei selbstfahrenden Autofahren? Wie sieht es rechtlich mit dem voll autonomen Auto aus? Man ist ja nicht umsonst Deutscher, denn die Amerikaner denken in Zukunftsmärkten und wir Deutschen in rechtlicher Verantwortung. Das meine ich nicht böse! Nur in den Jahren 2016 und 2017 beherrschten moralischen Debatten den deutschen Print, vielleicht erinnern Sie sich noch an die Dilemma-situationen aus dem Ethik-Unterricht der 12 Klasse. Wenn das selbstfahrende Auto einen Menschen töten muss, soll das selbstfahrende Auto dann eine Frau, einen Mann oder das Kind umbringen.

Maschinen dürfen keine Menschen töten

So hat das unser ehemaliger Verkehrsminister Dodrindt beschrieben, aber Menschen dürfen weiterhin andere Menschen im Verkehr töten. Es ist immer so eine Sache mit den Umkehrschlüssen. Mehr dazu hier: https://www.amazon.de/Mobil-sein-Zukunft-Emissionen-Vernetzung/dp/3734734398/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1528644309&sr=8-2&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Aber es geht um die Ergebnisse der Ethik-Kommission unter Vorsitz des ehemaligen Verfassungsrichters Udo de Fabio.
http://automatisiertes-auto.de/ethische-regeln-fuer-automatisierte-autos-ethik-kommission-legt-bericht-vor/
Denn der Journalismus ist da hektisch und schlecht informiert und die Kommission hat der Politik empfohlen, dass wenn es eine positive Risikobilanz des autonomen Fahrens gibt, dann sollte der Staat das autonome Autofahren zulassen. Für Nichtjuristen bedeutet, dass das autonome Auto viele menschliche Fehler bei Autofahren (zu schnell, zu betrunken, zu unaufmerksam) vermeidet und somit gibt es weniger Risiken im Straßenverkehr durchs autonome bzw. automatisierte Auto.
Aber dann bleiben die Fahrsituationen, bei den man nur das kleinere Übel wählen kann. Also es kann, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, dass jede Handlungsalternative den Tod eines Menschen bedeuten mag. Es bleibt mir jedenfalls schwammig, wie der Fahrroboter entscheiden soll? Wird dann eher der alte Mann umgebracht und nicht das Kind. Die Kommission zieht als Referenz den sittlich denkenden Fahrer heran und meint wohl, dass es nie schlimmer als beim Menschen werden soll. Aber trotzdem bleiben die Dilemmasituationen jedenfalls für mich unklar. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Autonome Autos und der Mittelstand – Schäffler setzt auf selbstfahrende Autos

Von Jürgen Vagt 08.08.18

ich habe in den letzten 2 ½ Jahren viel über die deutschen Automobilhersteller und über die us-amerikanischen Softwaremultis geschrieben. Aber dieser Fokus ist nicht repräsentativ für die deutsche Automobilindustrie, weil von den 5 Millionen Deutschen in der Automobilindustrie nur ca. 720000 bei den deutschen Autoherstellern arbeiten und der Rest bei den Zulieferern. Einer der großen Zulieferer ist Schäffler und bei Elektroautos finde ich den deutschen Mittelstand im Allgemeinen und Schäffler im Besonderen zögerlich. Ich blogge ja bekanntermaßen über auch Elektromobilität unter http://elektroautovergleich.org .
Aber in der Etablierung des selbstfahrenden Autos geht es schneller, denn https://t3n.de/news/deutscher-konzern-schaeffler-kauft-technologie-fuer-selbstfahrende-autos-1099614/ .
Der Schäfflerkonzern kauft sich in dieses Innovationsfeld ein und baut die ersten Kooperationen auf.

Zulieferer können Autohersteller werden

Man sieht schon bei der Etablierung der Elektromobilität, dass sich auch neue Hersteller etablieren können. Sei es nun Streetscooter aus Aachen oder Sion Sion aus München, denn mit der Etablierung einer neuen Technologie ergeben sich Chancen für Neulinge. Aber speziell im Automobilbau ermöglichen die Auftragsfertiger wie Magna in Österreich oder Valmet in Finnland den Aufbau von neuen Autoherstellern. Schäffler testet diese Möglichkeit eben auch aus und hat eine kleine Studie gebaut, die man als selbstfahrendes Shuttle einsetzen kann. https://ngin-mobility.com/artikel/schaeffler-paravan/
Solche selbstfahrenden Shuttles oder voll autonomen Kleinbusse werden auch von anderen Akteuren gebaut und diese selbstfahrende Busse werden ja auch schon 10 mal in Europa testweise erprobt. http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
Die Etablierung des selbstfahrenden Autos beginnt eben im öffentlichen Nahverkehr, weil hier keine psychologischen Widerstände von menschlichen Fahrer überwindet werden müssen. Bei angestellten Fahrern kann man das voll autonome Fahren einfach per Dienstvorschrift durchsetzen. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Aber es ist eben noch zu früh eine wirklich tragfähige Einschätzung abzugeben, ob dieser selbstfahrende Shuttle ernst zunehmend ist und ob sich Schäffler wirklich seine angestammte Rolle als Dienstleister verlassen will und sich als richtiger Autohersteller im Zeitalter des autonomen Fahrens etablieren will. Bosch und andere große deutsche Mittelständler haben gegenwärtig ein führende, technologische Position beim voll autonomen Auto, es bleibt aber abzuwarten, ob auch vernünftige Produkte aus dieser technologischen Position entstehen. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Selbstfahrende Auto im Handel – Walmart bringt seine Kunden selbstfahrend nach Hause

Von Jürgen Vagt 07.08.18

Es geht schneller als gedacht. Walmart als größter Einzelhändler führt jetzt einen Service ein, bald können die Kunden von Walmart autonom bzw. selbstfahrend zum Einkaufen abgeholt werden. http://getmobility.de/20180727-waymo-schliesst-partnerschaft-mit-walmart-co/
Waymo ist ein zentraler Treiber des autonomen Autofahrens und das sieht man auch in dieser Nachricht. Denn Waymo hat als Tochter von Google angefangen und wird jetzt zum globalen Autovermieter: http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrendes-auto-von-waymo-ein-komplett-selbstfahrender-jaguar-i-pace-kommt-noch-2018/
Waymo bringt jetzt die Technologie des selbstfahrenden Autos von Google auf die Straße und hat in der letzten Zeit eine Reihe von Kooperationen abgeschlossen. Aber die
Kooperation mit Wal Mart sticht hervor, weil man in dieser Kooperation die Zukunft der Logistik und des Lebensmittelhandels sehen kann.

Lebensmittel selbstfahrend einkaufen

Man kann sich also von diesem Service abholen lassen und seinen Wocheneinkauf bei Walmart erledigen und anschließend wird man nach Hause gebracht. Das Angebot richtet sich wahrscheinlich an ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkungen und mit diesem Ansatz kann man eben älteren Menschen mehrere Jahre Lebensqualität geben. Wenn man diesen Ansatz auf Brandenburg oder auf andere ländliche Teile von Deutschland überträgt, kann man das Leben ältere Menschen ohne eigenes Auto verbessern. Man kann also ohne eigenes Auto wieder auf dem Land oder in der Provinz leben und das selbstfahrende Auto übernimmt den Transport zum Einkaufen oder zum Arzt.

Die soziale Wirkung des selbstfahrenden Autos

Gegenwärtig wird viel über die künstliche Intelligenz im autonomen Auto gesprochen, aber diese Innovation hat auch das Zeug die Gesellschaft zu verändern. http://automatisiertes-auto.de/autonomes-autofahren-in-der-lagerlogistik/ .
Und ich bin gespannt, welcher Lebensmittelhändler in Deutschland den Anfang macht und selbstfahrende Shuttles anbietet, um Kunden zum Einkaufen abholt. Aber es stellt sich auch die Frage, ob Lebensmittel nicht auch mit selbstfahrenden Autos ausgeliefert werden können. Amazon der globale Buchhändler startet hierzu Tests und die Kostenersparnis, die man bei dem Transport von Menschen hat, gilt natürlich auch für den Transport von Lebensmittel und Gütern. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis wir in Deutschland solche Versuche sehen werden. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Autonome Autos von Daimler – Daimler darf in China testen

Von Jürgen Vagt 15.07.18

Jetzt wird getestet. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-shuttle-von-bosch-und-daimler-tests-in-den-usa-beginnen/ .Ich habe ja schon über den Test im Silicon Valley berichtet, aber diese Woche kam noch ein Knaller. Denn Daimler hat eine Testlizenz erhalten, um in China voll autonome Fahrzeuge zu testen. Zwei Aspekte sind relevant, denn einerseits geht es um Level 5 Fahrzeuge, bei Denen nur noch Start und Ziel eingegeben werden muss und dann übernimmt das Fahrsystem alle Steuerungsfunktionen. Andererseits findet dieser Test in dem größten Automobilmarkt der Welt statt und hier ist es für jeden Autohersteller wichtig in der Pole Position zu sein, wenn es um diesen gewaltigen Zukunftsmarkt geht. Ich habe es bereits geschrieben: https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Denn selbst wenn man nur den Markt der über 65-Jährigen betrachtet, dann ist dieser Teilmarkt schon größer als die Gesamtmärkte in den etablierten Automobilmärkten Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien.

Daimler und selbstfahrende Autos

Daimler hat nun als erster ausländischer Automobilhersteller eine Testlizenz bekommen und , so hofft am wohl im Neckartal einen massiven Wettbewerbsvorteil gegenüber anderer Herstellern zu erstreiten. https://www.wired.de/article/daimler-darf-in-china-selbstfahrende-autos-testen . Allerdings muss Daimler mit dem chinesischen Technologiekonzern Baidu zusammenarbeiten und nutzt die Softwareplattform Apollo von Baidu. Baidu hat bekannt gegeben, dass die Software Apollo das Fahren auf Level 4 geschafft hat. Beim jetzt begonnenen Test von Daimler und Bosch im Silicon Valley wird aber die Softwareplattform von Nvidia genutzt. Man kann also sehen, dass die Hersteller sich noch nicht auf einen Softwarepartner festgelegt haben. http://automatisiertes-auto.de/nvida-baut-eine-plattform-fuer-autonome-auto/
Das Rennen um diesen gigantischen Zukunftsmarkt hat erst begonnen und es ist offen, welcher Softwarekonzerne, mit welcher Technologie den Markt bestimmen wird. Die Softwareplattformen liefern die nötige künstliche Intelligenz, um das autonome Auto zu steuern und somit werden diese Softwareplattformen das Rückgrat des autonomen Autos. Die Umfeldsensorik des Fahrzeuges erfasst das Umfeld des Fahrzeuges und mittels eines neuronalen Netzes werden dann die Fahrentscheidungen getroffen und umgesetzt. Die Sensortechnik hat in den letzten 20 Jahren einen massiven Schub gemacht, sodass wir jetzt über Tests und die Etablierung des autonomen Autos sprechen und schreiben. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Selbstfahrende Shuttle von Bosch und Daimler – Tests in den USA beginnen

Von Jürgen Vagt 15.07.18

wie angekündigt, machen Bosch und Daimler ernst. http://automatisiertes-auto.de/bosch-bringt-2018-robotertaxis-selbstfahrende-autos-schon-2018/
Im Herzen des Feindes oder besser formuliert, denn neuen Wettbewerbern aus dem Silicon Valley werden die selbstfahrenden Shuttles von Daimler und Bosch erprobt und ausgetestet. https://www.golem.de/news/autonomes-fahren-daimler-und-bosch-testen-fahrerlose-flotte-im-silicon-valley-1807-135425.html . Ein Aspekt ist auffällig, denn die beiden Partner wollen die Integration von selbstfahrenden Shuttles in ein multimodales Verkehrssystem erproben. Also in vielfältiges Verkehrssystem. Wenn Sie als Verkehrsteilnehmer mit dem Auto oder Fahrrad zum Bahnhof fahren und dann die Bahn nehmen nutzen, nutzen Sie einen Modalsplit und wechseln Sie den Verkehrsträger. Die selbstfahrenden Shuttles sollen nun in die bestehenden Verkehrssysteme integriert werden, um in der Zukunft ein Bestandteil des Verkehrssystems zu sein. Diesen Aspekt vermisse ich auch in den aktuellen Testprojekten: http://automatisiertes-auto.de/autonome-busse-bei-der-charite-test-auf-dem-berliner-klinikgelaende/
In den 10 gegenwärtigen Testläufen wird die Technik erprobt, aber wie sieht es mit der Akzeptanz bei den Nutzern aus und wie attraktiv sind die selbstfahrenden Shuttles im Vergleich mit den anderen Verkehrsträgern wie Bus und Bahnen.

Welche Zielgruppe will selbstfahrend fahren?

Zudem stellt sich die Frage, welche Zielgruppe will auf selbstfahrende Fahrzeuge umstellen und welche Zielgruppe werden die ersten Nutzer sein? Im Silicon Valley wird es sicher ausreichend innovative Köpfe geben, die diese selbstfahrende Shuttles nutzen werden. Diesem Landstrich und den dort ansässigen IT-Konzerne mangelt es wahrlich nicht an Innovationsbereitschaft. Aber wie wird es in Deutschland aussehen und das deutsche Verkehrssystem ist eben auch anders und wir hier in Deutschland haben einen sehr entwickelten öffentlichen Nahverkehr. Und diese selbstfahrende Shuttles müssen sich in das Verkehrssystem einfügen und in der nicht allzu fernen Zukunft wird sich eine Wettbewerbssituation zwischen den Automobilherstellern und den Unternehmen des ÖPNV entstehen. Wenn aus Autoherstellern Mobilitätsdienstleistern werden soll, dann bekommen Busse und Bahnen einen neuen Wettbewerber und die Verkehrsteilnehmer erhalten einen besseres und vielfältiges Angebot. So verschiebt die Etablierung des selbstfahrenden Fahrens in das bestehende Verkehrssystem und die etablierten Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs bekommen Konkurrenz. Mehr dazu hier: https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt und https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519

Selbstfahrende Autos und der Herstellerwettbewerb – Wer kommt wann mit welchen Fahrzeugen

Von Jürgen Vagt 03.07.18

Obwohl ich auf diesen Blog ja bekannter weiser ein Forschungsthema behandele, will ich heute mal eine kleine Marktübersicht liefern. Welche Autohersteller kommen mit autonomen Fahrzeugen auf den Markt kommen und wie stark diese Fahrzeuge automatisiert sind. http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/autonome-autos-die-wichtigsten-ces-herstellerprognosen-fotostrecke-133479.html
Selbst ich bin überrascht, wie schnell sich dieses Innovationsfeld entwickelt. Einerseits gibt es allein In Europa schon 10 praxisnahe Versuche mit autonomen Bussen und, anderseits beginnen kleine Innovationsschmieden mit der Serienfertigung schon in den nächsten Jahren. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-busse-aus-aachen-serienstart-fuer-den-e-go-mover-beginnt-2019/
Momentan sieht es so aus, als würde sich die Etablierung des autonomen Autofahrens auf die Veränderung des öffentlichen Nahverkehrs konzentrieren. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Das habe ich auch so prognostiziert, denn beim öffentlichen Nahverkehr und in der Logistik gibt es eben angestellte Fahrer, daher kann man einfach mal die Dienstanweisung ändern.


Autohersteller wollen in den öffentlichen Nahverkehr

Auch die klassischen Automobilherstellern und die It-Konzerne wollen den öffentlichen Nahverkehr angehen, so werden durchgehend Taxtdienste mit selbstfahrende Taxis geplant. http://automatisiertes-auto.de/selbstfahrende-autos-vom-waymo-google-will-62000-selbstfahrende-taxis-einfuehren/
Es wird also noch lange dauern, bis man als privater Käufer ein selbstfahrendes Auto kaufen kann. Aber das automatisierte Fahren soll schon 2020 bei Audi, Daimler und BMW in der Oberklasse eingeführt werden. Automatisierte Autos so heißt dieser Blog, den Sie gerade lesen, und das bedeutet das Auto unter gewissen Voraussetzungen selbstständig fährt, allerdings von menschlichen Fahrer überwacht wird. Im Artikel des Manager-Magazins wird den deutschen Autoherstellern ein zögerliches Innovationstempo unterstellt. Ich sehe das aber anders, denn die Autoindustrie setzt weltweit aufs automatisiertes Autofahren und nicht aufs autonome Autofahren. In der Tendenz wollen die beteiligten Software – und IT-Konzerne das autonome Auto ohne menschlichen Einfluss. Es geht einfach um Kernkompetenzen und um die entsprechende Wettbewerbsposition. Beim autonomen Auto würde die Autoindustrie Ihre Wettbewerbsvorteile verlieren, denn in letzten Jahrzehneten hat die Autoindustrie das Auto für die Anforderungen des Menschen gebaut. Das selbstfahrende Auto, das komplett autonom vom Menschen fährt, ist ja nichts Anderes als ein fahrender Computer und dieser fahrende Computer kann eben besser von den Software- und It-Konzernen gebaut werden. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert und vernetzen kann man sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/autonomes-autofahren-269c-1104519