Audi und autonomes Fahren – Audi A 8 ist Vorreiter

Von Jürgen Vagt

schon letzte Woche habe ich kleine Lobeshymne auf ein deutsches Unternehmen angestimmt. http://automatisiertes-auto.de/bosch-bringt-2018-robotertaxis-selbstfahrende-autos-schon-2018/
Und nun wird Audi gelobt, aber der neue Audi A8 hat auch ein stattliches Niveau hinsichtlich seiner automatisierten Fahrfunktionen erreicht. http://www.sueddeutsche.de/auto/autonomes-fahren-der-neue-audi-a-kann-mehr-als-die-polizei-erlaubt-1.3584038
Audi ist in dem anderen großen Innovationsfeld der Automobilindustrie Elektromobilität kein Vorreiter, aber momentan hat Audi sehr hoch entwickelte Systeme im automatisierten Autofahren. Ich würde sagen, dass nur Tesla ebenbürtig ist. http://automatisiertes-auto.de/wird-der-tesla-3-schon-bald-voll-automatisiert-sein/
Beide Hersteller haben ein sehr hohes Automatisierungsniveau in Ihren Serienfahrzeugen und sind irgendwo Vorreiter in der Autoindustrie. Laut Audi soll die neuste Generation des A8 die Stufe 3 des autonomen Fahrens erreicht werden, diese Fahrzeuge können bis 60 km/h auf der Autobahn automatisiert fahren. Im Jahr 2017 ist das noch nicht mal erlaubt, aber im nächsten Jahr sollen diese Funktionen erlaubt werden. Die Systematik des automatisierten Fahrens habe ich in meinem Ratgeber dargelegt: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Hardware ist verändert – Die Software kann kommen

Wichtig ist insbesondere für Softwareentwickler und die Softwareindustrie, dass sich die Hardware im Autobau ändert und nun müssen einfach neue Funktionen entwickelt werden. Die Logik ist sehr ähnlich wie beim Smartphone, man kann ein App entwickeln und Sie kann dann von Autofahrer heruntergeladen werden. Mit diesem Herunterladen kann der Autofahrer die Funktionen in seinem Auto erweitern. So weit die Innovationstheorie, denn natürlich entscheiden Autohersteller, was im Auto an Software verbaut wird und es ist gegenwärtig nicht prognostizierbar, ob sich die Entwicklung so wie bei Android etc. Entwickeln wird. Beim Auto wird die Softwareentwicklung auch schnell sicherheitsrelevant.

Von der Oberklasse zum Kleinwagen

Ich werde immer sicherer, was den Erfolg des automatisierten Fahrens angeht, weil man hier einen klassischen Mechanismus in der Automobilindustrie sieht, denn so wie andere Innovationen wie ABS oder Airbag wird die Innovation in der Oberklasse eingeführt. Ca. 15 Jahre später findet man die Innovation im Kleinwagensegment. Automatisiertes Fahren wird also von etablierten Autoindustrie wie eine normale Innovation behandelt.

Bosch bringt 2018 Robotertaxis – selbstfahrende Autos schon 2018

Von Jürgen Vagt

Asche auf mein Haupt, eigentlich wollte ich schon vor Monaten über Bosch bloggen, aber nun muss ich unbedingt auf diese Nachricht reagieren. https://www.golem.de/news/autonomes-fahren-bosch-testet-selbstfahrende-taxis-ab-2018-1707-128808.html . Gut es handelt sich auch mehr, um ein groß angekündigtes Modellvorhaben bzw. Feldversuch, aber trotzdem kommen die Zeithorizonte immer mehr in Rutschen. Ich hatte ja schon in meinen Ebook beschrieben, welche Zukunftsprognosen über die Etablierung des selbstfahrende Autos bestehen : https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert
Aber schon im nächsten Jahr also 2018 sollen selbstfahrende Taxis auf die Straße kommen und damit scheint das voll automatisierte Auto deutlich näher als die Meisten gedacht haben.

Testversuche in deutschen Städten

Bosch als größter Automobilzulieferer will schon 2018 versuchsweise vollständig selbstfahrenden Auto im Taxibetrieb einsetzen. Also handelt es sich laut Bosch schon um selbstfahrende Autos, die alle Fahrsituationen automatisiert bewältigen können und autonom vom menschlichen Fahrer sind. Allerdings sollen Menschen noch am Steuer sitzen, um Schwellenängste zu nehmen und weil es rechtlich vorgeschrieben ist, aber grundsätzlich könnten diese Roboterfahrzeuge ohne Menschen als Fahrer auskommen. Schon Anfang April hat Bosch und Daimler eine Entwicklungsplattform gegründet, die beiden traditionellen Partner werden einen dreistelligen Millionenbeitrag investieren.

Das Taxigewerbe muss sich warm anziehen
Seit es diesen Blog gibt, ist die Bedrohung des Taxigewerbes durch das automatisierte Auto ein zentrales Thema. http://automatisiertes-auto.de/automatisierte-autos-werden-fuer-taxifahrer-zu-bedrohung/
Und nun wird versuchsweise getestet, ob voll automatisierte Autos im Taxigewerbe funktionieren und ob dieser Ansatz von den Fahrgästen angenommen wird. Aber Bosch rechnet schon mit der Serienreife der Robotertaxis und das würde bedeuten, dass es bereits 2022 voll automatisierte Taxis gibt. Wenn die Aussagen von Bosch zutreffen, dann sehen wir schon in 5 Jahren Fahrzeuge mit der Automatisierungsstufe 5 auf deutschen Straßen. Also die höchste Stufe des automatisierten Autos, bei der der Mensch überflüssig ist. Nicht nur Toyota erwartet deutlich längere Zeiträume für die Etablierung des autonomen Autos, denn eigentlich hatten viele Experten voll automatisierte und autonome Autos erst im Jahr 2030 erwartet. http://automatisiertes-auto.de/autonome-autos-schon-2018-nein-sagt-toyota/

Nvida baut eine Plattform für autonome Auto

Von Jürgen Vagt

Heute gibt es noch mal eine Erweiterung zum letzten Blog post, denn mit Volkswagen und Volvo haben nun zwei Autohersteller angekündigt, dass die Beiden die Entwicklungsplattform von Nvida nutzen wollen. https://www.computerbase.de/2017-06/autonomes-fahren-volvo-nvidia-drive-px/ .Bis 2021 sollen auf Basis dieser Zusammenarbeit schon autonome Fahrzeuge mit der Stufe 4 von 5 insgesamt möglichen Stufen vermarkten werden. Ford als Massenhersteller hat sehr ähnliche Ziele kommuniziert http://automatisiertes-auto.de/ford-will-nun-auch-das-autonome-auto/
Zudem ist interessant, dass sich langsam aber sicher die Softwareseite beim autonomen Fahren konkretisiert, denn nun Apple schon dargestellt, wie eine Softwareplattform fürs hochgradig bis voll automatisierte Auto aussehen soll. http://automatisiertes-auto.de/apple-baut-nur-die-software-fuers-autonome-autofahren/

Was bedeuten Softwareplattformen fürs autonome Autofahren

Nun Nvida beschreibt sein System als vollständig skalierbares System, also man kann ein kleinen Tempomat aus dem System ziehen, aber es können auch hochgradig automatisierte Fahrroboter gebaut werden. Es werden also Baukastensysteme angeboten, die nach den Bedürfnissen und den Anforderungen des jeweiligen Autoherstellers zusammen gebaut werden. Und dieses Muster wird wohl typisch für die Softwareplattformen in diesem Zukunftsfeld sein. Denn die Softwareanbieter bieten ein System an und aus diesem System können sich die Autohersteller das Passende heraus suchen. Es ist vielleicht noch ein bisschen früh für so eine weit reichende Prognose, aber es könnte werden, wie beim Smartphone. Also bei den Smartphoneplattformen gibt es gegenwärtig nur noch zwei zentrale Akteure wie Android und Windows.

Bekommt die Softwareseite mehr Macht durchs automatisierte Auto

Vielleicht nicht und wahrscheinlich nicht, wenn man bei der Analogie der Software bzw. Entwicklungsplattformen für die Smartphones bleibt. Denn auch wenn es nur zwei Plattformen gibt, haben Smartphonehersteller die Hosen an. So kann man heute 2017 mutmaßen, dass sich die Autohersteller eine mögliche Abhängigkeit durch die Plattformbetreiber entziehen können und auch bei automatisierten Auto weiterhin große Teile der Wertschöpfung auf sich vereinigen. Als wenn man die Situation bei den Smartphones aufs automatisierte Auto übertragen kann, dann müssen sich die Autohersteller auch in der fernen Zukunft kein Sorgen machen. https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Apple baut nur die Software fürs autonome Autofahren

Von Jürgen Vagt

ich war mit meiner Überschrift nicht so aufmerksamsgeil wie Apple, denn Sie veröffentlichen stückchenweise Ihre Planungen ums automatisierte Auto um einen massiven Imageeffekt zu erzielen. Auch ich habe über die Ambitionen von Apple berichtet: http://automatisiertes-auto.de/apple-hat-schwierigkeiten-beim-selbstfahrenden-auto/
Und es hat sich sogar der Chef Tim Cook höchst persönlich herabgelassen, um die Planungen vorzustellen. Wieder mal springen alle Medien auf diese Nachricht, aber inhaltlich wurde nun eine Ausrichtung auf die Produktion von Software bekanntgegeben.
Aber der Reihe nach, denn im letzten Jahr haben die Softwarekonzerne aus den USA versucht sich einen etablierten Autohersteller einzuverleiben. http://automatisiertes-auto.de/kooperation-beim-autonomen-auto-fiat-und-google/
Das hat bislang nicht geklappt, denn die traditionelle Autoindustrie hat keine Lust eine verlängerte Werkbank für die amerikanischen Softwarekonzerne zu werden. Diese Bestrebungen waren im letzten Jahr ein großes Thema, aber momentan verteidigen sich insbesondere unsere deutschen Hersteller sehr erfolgreich. Mal eine kleine Randnotiz wenn der Dieselskandal weiter den Aktienkurs schwächt, dann ist Volkswagen ein idealer Übernahmekandidat für den amerikanischen Softewaremultis.

Apple wird kein vollwertiger Autohersteller

Ich hatte auch über dieses Branchengerücht spekuliert, aber mit dem jetzigen Statement hat der Vorstandsvorsitzender von Apple dieser Zukunftsversion für Apple eine Absage erteilt. Also wird Apple nur eine Softwareplattform für das automatisierte Auto erstellen und eben kein icar bauen und vertreiben. Die Bereitstellung einer Softwareplattform ist eben auch die unternehmerische Kernkompetenz von Apple und Sie sind auch nicht die Ersten, die auf den Weg zu einem Autohersteller scheitern. Aber das die Software fürs automatisierte Auto ist das Flaggschiff für die künstliche Intelligenz bei Apple. Ibm setzt seinen künstliche Intelligenzplattform Watson schon ein, um Ärzten bei der Diagnose und der Behandelung zu unterstützen. Nun ähnliches wird eben auch Apple geplant und diese Technologie sollen auch den menschlichen Fahrer durch die Software unterstützen, aber dafür muss Sie erst einmal entwickelt werden. Jetzt ist also klar, dass Apple ein Systemlieferant für die Autoindustrie werden will.

Ethische Regeln für automatisierte Autos – Ethik-Kommission legt Bericht vor

Von Jürgen Vagt

es hat knapp 9 Monate gedauert, aber nun sind die Handlungsempfehlungen der Ethik-Kommission fertig. http://automatisiertes-auto.de/ethische-massstaebe-fuer-automatisierte-autofahren/
Ich hatte ja schon im letzten Jahr über die Kommission unter Vorsitz des ehemaligen Bundesrichters Udo di Fabio berichtet. Zielsetzung war ein Vorschlag für die Politik, es sollten ethische Standards fürs autonome Fahren entwickelt werden. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ethik-Kommission-Keine-Loesung-fuer-echte-dilemmatische-Situationen-beim-autonomen-Fahren-3749184.html

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Im Wesentlichen hat die Kommission den ersten und zentralen Artikel des Grundgesetzes auf dieses Technologiefeld übertragen. Im rechtlichen Sinne ist eine Güterbewertung vorgenommen worden. Also die Unversehrtheit von Menschen hat den höchsten Stellenwert, Sachschäden und Verletzungen von Tieren sind in Kauf zu nehmen. Es soll auch keine Bewertung von Menschen vorgenommen werden, also das Leben eines Rentners ist nicht weniger wert als das von Kindern. Sollen die Besitzer des Autos besser geschützt werden als andere Verkehrsteilnehmer, dies soll keine Regel werden. Hier finde ich den Empfehlungskatalog etwas schwammig. Der Verkehrssicherheit hätte es gedient, wenn das Professorengremium den Schutz von schwächeren Verkehrteilnehmern höher gewichtet hätte. Also ein Radfahrer ist an sich weniger gesichert als ein Autofahrer, denn der Autofahrer ist durch das Auto und dessen passive Sicherheit besser geschützt. Warum sollte das nicht von der Steuerungsmodulen des autonomen Auto berücksichtigt werden?
Allerdings gibt es diesen Bonus für Autofahrer beim gegenwärtigen Kauf auch, denn wenn ich mir eine SUV besser gesagt einen geländegängigen Panzerspähwagen kaufe, bin ich auch besser gesichert als Radfahrer und Fußgänger. Also wird die jetzige Lebenswirklichkeit in die automatisierte Zukunft fortgeschrieben. https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert
Es ist ein 20 Punkte Empfehlungsliste geworden, aber mir fehlt ein anderer Aspekt. Denn in den nächsten Jahren müssen automatisierte Autos in den Straßenverkehr eingeführt werden, also die autonomen Autos verlassen die abgesperrten Testgelände und müssen in die freie Wildbahn. So etwas passiert auch bei kleineren Innovationen wie ABS oder Airbag, aber beim automatisierten Fahren ist die Dimension eine Andere. Hierzu sollte es eine gesellschaftliche Diskussion geben, denn halbfertige automatisierte Fahrzeuge im Straßenverkehr würden alle Verkehrsteilnehmer ausbaden.

Automatisierte Autos bekommen ein eigenes Radar

Von Jürgen Vagt

der Autozulieferer Bosch und der GPS Spezialist Tom-Tom haben eine neue Radartechnologie vorgestellt mit der man die Position eines Autos zentimetergenau bestimmen kann.
http://www.chip.de/news/Auto-Position-zentimetergenau-ermitteln-Bosch-und-TomTom-setzen-auf-Radar_116375182.html .Mit dieser Technologie ist eine zentrale Grundlage für das automatisiertes Autofahren gelegt und ich will diese Nachricht zum Anlass nehmen, ein paar dieser technischen Grundlagen des automatisierten Autofahrens zu beleuchten. Die reine IT im Auto ist nicht so entscheidend, aber der kleine Boom des autonomen Fahrens seit 2 – 3 Jahren ist die aufgrund von Durchbrüchen in der Sensortechnik entstanden. Ich habe die Geschichte des autonomen Autos ausführlicher in meinem Ebook dargestellt: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert.
Die Steuerungssoftware ist an sich nicht spannend, aber das automatisierte Auto muss sein Umfeld analysieren und verstehen, damit das Fahrzeug die richtigen Entscheidungen treffen kann, um das Fahrziel des Fahrers zu erreichen.

Radartechnologie im Auto

Einerseits braucht man Karten und zweitens müssen diese Karten aktuell gehalten werden. Auch wenn man heute in seinem Navigationsgerät schon digitale Karten hat, muss die Technik noch moderner und aktueller werden. Denn in den Fahrzeugen muss der menschliche Fahrer durch Steuerungssoftware ersetzt werden und daher müssen die Karten intelligenter werden und aktuelle Veränderungen wie Baustellen oder Überflutungen müssen gespeichert werden. http://automatisiertes-auto.de/daimler-und-bosch-geben-gas-beim-autonomen-auto/
Und diese Daten werden von ausgerüsteten Fahrzeugen in die Cloud geschickt und dann werden diese Daten von anderen Fahrzeugen genutzt. So bleibt das Kartenmaterial immer aktuell und die automatisierten Fahrzeuge haben immer die nötigen Daten, um zu navigieren. Aber trotzdem braucht ein voll automatisiertes Auto ein eigenes Radar, um die Handlungen der anderen Verkehrsteilnehmer zu verstehen und eigenständige Entscheidungen zu treffen. Das ist sicherlich eine aufwändige technische Komponente im Auto, aber es das bordeigene Radar ist notwendig um das automatisierte Auto zu navigieren. Und diese Technik ist eben von Bosch und TomTom vorgestellt worden. Nun diese Technik soll in die Großserie kommen. Im Passatnachfolger wird das Konzept schon erprobt.

Automatisierte Autos und öffentlicher Nahverkehr – Erste Start ups starten

Von Jürgen Vagt

grundsätzlich hat dieses Start up nichts mit automatisierten Autos zu tun, aber das Konzept ist richtungsweisend. Nun worum geht es, im Prinzip werden Sammeltaxis in Berlin eingeführt und Sammeltaxis gibt es auch in fast allen Städten in der Schwellennationen. Also man ruft per Smartphone einen Kleinbus und dieser kommt nach einer gewissen Zeit und man muss sein Fahrziel angeben, dann fährt der Kleinbus zum Fahrziel. Nach dieser Fahrt ist der Kleinbus wieder frei und kann von anderen Kunden genutzt werden. Es gibt also keine festen Fahrpläne und Fahrzeiten wie beim klassischen öffentlichen Nahverkehr, laut Angaben des Gründers sind die Preise leicht über den Preisen der U-Bahn, aber deutlich unter den Taxi-preisen. Das Ganze kann man als Kommune oder Verkehrsverbund angehen und dieses Start up doortodoor bietet die entsprechende Software an.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/oepnv-maxim-nohroudi-wie-sich-der-nachverkehr-aendert-a-1151243.html

Ist das der Öpnv der Zukunft

Erst mal ist das eine Software, die von Akteuren im öffentlichen Nahverkehr gekauft werden soll. Man kann mit diesem Angebot einen on-Demand Nahverkehr aufbauen, der kostengünstiger ist als der klassische öffentlicher Nahverkehr. Spektakulär sind auch die Prognosen, wie diese Sammeltaxen – Konzepte den Bestand an privaten Fahrzeugen in den Städten reduzieren könnten. Also bedeuten diese Konzepte, dass Autohersteller immer weniger Autos absetzen werden, falls sich diese Sammeltaxis durchsetzen werden.

Automaten ersetzen Menschen

Bislang hat diese Geschichte nichts mit automatisierten Autos zu tun, aber es bei diesen Sammeltaxis nur noch ein kleiner Schritt bis in diesen Sammeltaxis der menschliche Fahrer durch die Automatisierung ersetzt wird. Auch hierfür gibt es schon Konzepte: http://automatisiertes-auto.de/autonom-fahrende-busse-in-berlin-die-automatisierung-erfasst-die-bahn/
So könnt der Öpnv der Zukunft aussehen und diese Sammeltaxen wären der Sargnagel für den Individualverkehr und der Normalbürger müsste kein eigenes Auto besitzen. Nun erstmal werden sich die Sammeltaxis in größeren Städten etablieren, aber diese Sammeltaxis sind auch eine große Chance für ländliche Räume. Mit diesen Sammeltaxis wird der Nahverkehr wieder attraktiver, dann kann man auch Brandenburg besiedeln. Dazu gibt es bald einen Onlinekurs: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Selbstfahrende LKWs – Google arbeitet daran

Von Jürgen Vagt


nun steigt auch Google mit seiner Schwesterfirma Waymo in das Thema von voll automatisierten LKW ein und zieht somit mit Daimler gleich: http://automatisiertes-auto.de/mercedes-lkws-fahren-automatisiert-ueber-die-autobahn/
Das bedeutet, dass nun neben dem Pkw auch Lkws automatisiert werden. Das ist auch der interessantere den beiden Märkte, denn wenn angestellte Fahrer betroffen sind, dann ist die Umstellung auf das voll automatisierten Fahren einfacher. Weil wie bereits gesagt ein Angestelltenverhältnis vorliegt und in wenigstens in Deutschland ein großer Wettbewerbsdruck herrscht. Bei Spediteuren machen Personalkosten ca. 1/3 der Gesamtkosten aus und dann ist die Verlockung groß mittels der Automatisierung des Fahrens Kosten zu senken. Ob sich das automatisierte Fahren sich bei privaten Fahrern durchsetzen wird, bleibt fraglich, denn hier kann die psychologische Hürde eine zentrale Rolle spielen. Warum der LKW – und Busverkehr bedeutend für das automatisierte Auto sein wird, habe ich in meinem Ratgeber dargestellt. https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

 

Wer macht das Rennen

Die Frage kann man nicht beantworten, aber es ist eben nicht nur die amerikanische Softwareindustrie, die sich mit voll automatisierten Lkws beschäftigt, sondern im Silicon Valley gruppieren sich einige spannende Start ups um dieses Themenfeld. Es gab eine medienwirksame Autobahnfahrt,bei denen 50000 Dosen Bier ausgeliefert worden ist. Natürlich werden solche autonome Fahrzeuge noch mit einen Polizeikonvoi begleitet, aber immerhin kann das Start up Otto Güter schon per voll automatisierten LKW ausliefern. Der voll automatisierter LKW, der völlig autonom von menschlichen Fahrer ist, ist eben ein viel versprechender Zukunftsmarkt. Spediteure können Personalkosten mit dieser Technologie einsparen und werden Sie dann auch einsetzen, um menschliche Fahrer zu ersetzen. Nun über die deutschen Testläufe von Daimler habe ich schon berichtet und die etablierten LKW- Hersteller haben eben schon langjährige Kundenbeziehungen zu Spediteuren, daher stellt sich die Frage, ob die Softwareindustrie in diesen Markt vorstoßen kann. Man muss auch sehen, dass ein massiver Erfolgsfaktor ist, ob die LKWs in den Lieferketten funktionieren oder nicht.

 

Autonomes Autofahren und Start ups – Treiber dieser Entwicklung!

Von Jürgen Vagt

Apple geistert mit wieder mal durch mit Ihrem selbstfahrenden Auto durch die Nachrichtenlandschaft, aber über dieses Stöckchen springt ich nicht, denn ich will Substanz bieten. Also geht es heute um Start ups und dankenswerterweise hat das Internetmagazin Wired eine Landkarte veröffentlicht, das die wichtigsten Start ups um das autonome bzw. automatisiertes Autos aufzeigt. Wired hat insbesondere das Netz seit 2006 journalistisch begleitet und der ehemalige Chefredakteur Chris Anderson hat mit seinen Bücher, die intellektuellen Grundlagen über die Makerbewegung gelegt. https://www.wired.de/collection/business/selbstfahrendes-auto-autonomes-fahren-startups-branche-liste-infografik
Die Infografik im Jahr 2017 ist natürlich ein Schlaglicht und wird sich in diesem dynamischen Technologieumfeld schnell verändern, denn Start ups gehen ja schnell mal Pleite und natürlich werden einige Schwergewichte der Branche das eine oder andere Start up kaufen.

Welche Technologiethemen dominieren

Nun die Sensortechnik ist relevant, denn ein automatisiertes Auto muss sein Umfeld erkennen und daraus Fahrentscheidungen treffen. In dieser Technologie ist übrigens auch Bosch gut, aber es ist auch ein spannendes Thema für Start ups. Und dann sticht noch, das Thema artifiziell Intelligenz hervor. Also sollen die Systeme des automatisierten Autos auch immer lernen, d. h. Sie sollen aus den Fahrsituationen lernen. http://automatisiertes-auto.de/autonome-autos-und-kuenstliche-intelligenz/
Aber wer wird es schaffen und eigenständig bleiben. Wahrscheinlich wenige, denn die Technik muss in einem Auto verbaut werden und zudem sind insbesondere die Kriegskassen in der Softwareindustrie gut gefüllt. Also wird Google bald auf Einkaufstour gehen.

Wer treibt wenn

Wenn ich mir die Technologien im Themenfeld anschaue, dann kann ich heute nicht sagen, dass die Start ups deutlich innovativer sind, als die konventionelle Automobilindustrie.
Denn an den Technologien werden auch in der Autoindustrie gearbeitet und im Zweifelsfall kann man die entsprechenden Start ups auch kaufen. Ich habe ja ein Buch über Tesla geschrieben und frage mich, ob wir bei automatisierten Autos ein neues Tesla sehen . http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ . Wenn man als die Pole Softwareindustrie und Autoindustrie sieht, dann gibt es auch vielleicht einen komplett neuen Player.

Autonomes Autofahren von Amazon – Der Onlinehändler will Autohersteller werden

Von Jürgen Vagt

nun haben wir das letzte amerikanische Software-Schwergewicht an Bord, denn Amazon hat nun auch eine Arbeitsgruppe gegründet, um das autonome Auto für die Warenauslieferung zu nutzen. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/logistik-amazon-bereitet-sich-auf-autonomes-fahren-vor-14985797.html
Ich habe hier auf dem Blog häufig darüber berichtet, dass sich voll automatisierte Fahrzeuge im Personennahverkehr durchsetzen und in der Tat lag in 2016 ein Schwerpunkt auf dieser Entwicklung. http://automatisiertes-auto.de/uber-testet-automatisierte-autos/
Aber neben dem Personentransport gibt es auch noch den Warenverkehr und wie ich schon in meinen Ratgeber dargestellt habe, ist die Einführung des automatisierten Autos beim Warentransport einfacher, weil bei der Warenauslieferung keine psychologischen Hürden überwindet werden müssen. https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

Handelslogistiker wird Autohersteller

Denn Menschen müssen beim voll automatisierten Autofahren erst mal die Kontrolle abgeben und die wird eine Hürde für die Automatisierung des Autofahrens sein. Der Durchschnittsbürger glaubt, dass Amazon ein Buchhändler ist und Onlinebestellungen ausliefert und das ist auch irgendwo richtig, aber neben dem klassischen Vertrieb gibt es auch die Clouddienstleistungen und andere Softwarethemen bei amazon. Daher ist der Einstieg ins Autonome bzw. automatisiertes Fahren für amazon ein logischer Schritt und wenn man die Auslieferung der online bestellten Waren übernehmen würde, kann man noch mehr Wertschöpfung bündeln. Mit dem Auftauchen eines neuen Softwareunternehmens haben wiir einen neuen Akteur auf der Softwareseite. Aber wenn man die Zukunftsversion ernst nimmt, dann muss amazon jetzt einen Hersteller im Bereich der Fahrzeughersteller finden.

Uber oder Daimler – Wer wird Konkurrent

Bleibt die Frage, der Partnerwahl. Sicherlich sind die Unternehmenskulturen bei den Softwarekonzernen ähnlicher und als zwischen amazon und einen konventionellen Autohersteller. Aber auch Google musste sich einen Fabrikationspartner suchen und Autohersteller, sind nicht besonders erpicht darauf zur verlängerten Werkbank der Softwareindustrie zu verkommen. Zudem ist amazon eben nicht in der Logistik aktiv, daher haben Sie einen gewissen Nachteil gegenüber den großen und international tätigen Logistikern wie DHL und Konsorten. Ich werde Sie auch weiterhin unterrichten, wie sich die Partnerwahl von amazon gestaltet.