Autozulieferer und automatisierte Autos – Neue Kooperationen finden sich

von Jürgen Vagt

ich wollte mal die Autozulieferer beleuchten, denn die Automobilzulieferindustrie hat in Deutschland eine immense Bedeutung. Fast 5 Millionen Menschen arbeiten in dieser Branche und nun gibt es zentrales Zukunftsthema innerhalb der Automobilproduktion. Also wie reagieren die Automobilzulieferer auf den Trend zum voll automatisierten Auto, denn grundsätzlich gibt es beim automatisierten Autofahren eigentlich drei Akteursgruppen die konventionellen Autohersteller und die Softwareindustrie. http://automatisiertes-auto.de/die-modellversuche-mit-automatisierte-autos-von-google-eine-erste-bilanz/
und die Automobilzulieferindustrie. Und der Automobilzulieferindustrie kommt eine gesonderte Bedeutung hinzu, es ist ja eigentlich egal, ob deren Teile bei einem tradierten Autohersteller oder bei einem neuen Akteur aus der Softwarewelt wie Google, Apple usw verbaut werden. Daher können die Zulieferer zu einem Züglein an der Waage werden. Das habe ich auch schon in meinem Ebook beschrieben: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert
Und in der Tat bei Magna Steyr laufen 4 Modelle von 3 Marken von den Fließbändern.

Technologie entscheidet

Delphi hat nun eine Kooperation mit BMW und Mobileye bekannt gegeben, der Automobilzulieferer hat sich nun einem etablierten Player der Autoindustrie und einen Software start up zusammen getan, um eine Entwicklungspartnerschaft mit einem Fokus auf das voll automatisiertes Auto fahren bzw. autonomes Auto zu gründen.
https://www.produktion.de/nachrichten/unternehmen-maerkte/autonomes-fahren-bmw-kooperiert-mit-delphi-110.html
Entscheidend ist eben die Technologieführerschaft und nicht die tradierte Branchenstruktur, übrigens sieht es nicht schlecht aus für die deutsche Autozuliefererindustrie. Bosch gilt als Patentweltmeister beim autonomen Auto, so unüberschaubar die Datenlage in diesem Feld auch ist, so kann ich doch feststellen, dass die deutschen Mittelständler die Sensorentechnik beim autonomen Auto nicht verschlafen haben. Auch bei diesem Projekt finde ich den Zeithorizont spannend, denn aus dieser Partnerschaft sollen schon bis 2021 vollständig automatisierte Autos auf den Markt gebracht werden. Also zielt diese Partnerschaft schon auf ein komplettes Fahrzeug ab, dass ziemlich zeitnah auf den Markt gebracht werden soll. Entscheidend ist, aber das Technologie führend ist und diese Technologiepartnerschaft ist herstellerunabhängig . Mit so einem offenen Ansatz kann diese Technologie flexibel skaliert werden und ist eben auch für andere Anbieter nutzbar.

Uber stoppt seine selbstfahrenden Autos – Pilotprojekt endet in einer Pleite!

Von Jürgen Vagt

eigentlich geht es nur 16 umgebaute Volvos, die von Uber als selbstfahrende Taxis in der Region San Francisco eingesetzt werden. Aber Uber hat wie ein Start ups üblich einen Riesenbohein, um diesen kleinen Versuch in Kalifornien gemacht. Und dieses PR- Spektakel fällt Ihnen nun auf die Füsse: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/uber-zieht-robotertaxis-aus-dem-verkehr-a-1140489.html
Denn erst gab Ärger mit den kalifornischen Regulierungsbehörde, denn Uber hatte nicht rechtzeitig eine Erlaubnis beantragt. Eine ziemlich schwache Leistung für ein Ridesharingplattform, die an der Börse in Ihren Spitzenzeiten mit 2 Milliarden Dollar bewertet worden ist. Uber forciert seit Jahren den Einsatz von selbstfahrenden Fahrzeugen, denn wenn man die menschlichen Fahrer aus den Uber-Fahrzeugen raus nimmt, dann kann Uber noch verdienen und die Wertschöpfung ausweiten. http://automatisiertes-auto.de/uber-will-automatisierte-autos-von-mercedes-benz-einsetzen/

Robotertaxis der Zukunft

Nun hat das weltweit bekannte Start up sein Testprojekt in Kalifornien beendet, denn es hat einen Unfall gegeben. Man konnte die umgebauten Volvo in der Region um San Francisco buchen und dann seine Fahrten absolvieren. Aber die Fahrzeuge kommen auch nicht aus der Serienproduktion eines großen Herstellers, sondern sind bei nicht näher bestimmen Unternehmen zusammen gebastelt werden. Trotzdem hat Uber sein Ziel erreicht und ist in den internationalen Schlagzeilen, man muss allerdings annehmen, dass sich Uber das Anderes vorgestellt hat.

Selbstfahrende Taxis

Nun einerseits tut sich gerade nicht viel im Themenfeld des selbstfahrenden Autos und der automatisierten Autos, deswegen wollte ich hier mal eine sachliche und nüchterne Ebene in diese Nachricht bringen. Einerseits ist es eine überzeugende Zukunftsversion, dass Uber und andere Taxiunternehmen hoch automatisierte Auto einsetzen. Das hatte ich auch schon in meinem Ebook dargelegt: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert
Aber anderseits wird die Veränderung auch noch ein paar Jahre oder Jahrzehnten dauern und in der Gegenwart produziert Uber nur unbedachte Pilotprojekte. Man wird einfach noch mindestens bis zum Jahr 2020 warten, bis die ersten Großserienhersteller voll automatisierte Auto auf den Markt bringen.

Autonomes Autofahren kann tödlich sein!

Von Jürgen Vagt

Welche menschliche Handlung kann denn nicht tödlich sein, aber das hoch ehrwürdige Nachrichtenmagazin Spiegel hat einen kritischen Bericht über das automatisierte Autofahren gebracht. Und diesen Impuls möchte ich nutzen, um eine neue Wasserstandsmeldung über die Sicherheitsdebatte des automatisierten Autofahrens zu liefern. Worum geht es? Nun ein Psychologe bremst die Technikeuphorie ums autonome Autofahren und das Wichtigste steht am Ende des Interviews, denn der Psychologe ist ein überzeugter Radfahrer. Radfahren ist einerseits ein Hochrisikoverhalten, aber anderseits auch umweltfreundlich. Er weist zurecht darauf hin, dass das Schlafen während einer Fahrt mit dem Autormatisierungstool von Tesla gefährlicher Unsinn ist. Das ist natürlich richtig und logischerweise verboten, denn neben der moralischen Dimension sind die hochentwickelten Automatisierungstool von Tesla auch noch in einer Erprobung – und Testphase, so dass man sich nicht auf die Automatisierungstools verlassen sollte.

Wann sind die Tests ausreichend

In dem Interview wird eine gesellschaftliche Debatte über die Risiken gefordert, nun Diskussionen sind immer gut und wichtig. Aber das Ganze bleibt zu allgemein und schwammig, denn es geht um die Frage, wie viele Testkilometer erfolgreich absolviert werden müssen, damit automatisierte Autos sicher am öffentlichen Verkehr teilnehmen können. Und diese Frage muss auch beim Airbag oder und ABS beantwortet werden. Die zentrale Sicherheitsdimension wird im Interview nicht behandelt, denn Maschinen lernen aus Fehler. Wenn ein Tesla einmal eine Lkwplane falsch interpretiert, dann lernt das technische System und von nun werden alle Fahrzeuge diese Fehleinschätzung vermeiden. http://automatisiertes-auto.de/das-voll-automatisierte-auto-von-google-rammt-einen-bus/
Schon mit Pferdedroschken fuhren Betrunkene und das tun Sie heute auch noch.

Sicherheit und Bevormundung

Nun wie ich es auch schon in meinem Ebook geschrieben habe. https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert. Es stellt sich die Frage, wie schnell diese Innovation serienreif ist und ob Autofahrer bereit sind die Verantwortung beim Autofahren abzugeben. Aber kann man das voll automatisierte Auto als Bevormundung verstehen. Natürlich kann man das, aber wir sind heute ohnehin von vielen Automaten umgeben. Automaten übernehmen das Rasenmähen oder das Säubern des Grills. Daher ist wohl einfach eine Altersfrage, ob man das automatisierte Auto als Bevormundung betrachtet oder nicht.

Voll automatisiertes Autofahren bei Tesla – Jetzt, nicht erst 2030

Von Jürgen Vagt

Tesla will ab sofort bei jedem Auto, dass ab jetzt von Tesla produziert wird, ein Tool zu voll autonomen Autofahren verbauen. Das hat selbst mich überrascht und ich habe ein Buch zu Tesla geschrieben: https://www.amazon.de/J%C3%BCrgen-Vagt/e/B01G99DUHA/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1474908021&sr=8-1 .
Aber Tesla meint, dass die Technik ausgereift ist und serienreif ist. Zudem rutschen nun die Zeithorizonte der Experten durcheinander, denn die meisten Experten gingen und gehen davon aus, dass das voll autonome Autofahren erst 2030 auf den Markt kommen sollte. Noch im Sommer hat der erste tödliche Unfall bei Tesla für massive Schlagzeilen gesorgt. http://automatisiertes-auto.de/erster-toter-mit-einem-automatisierten-auto-tesla-in-der-kritik/ .
Aber worum geht es genau. Elon Musk hat am letzten Mittwoch bekannt gegeben, dass in alle Modelle des Hauses Tesla die notwendigen Hardwarekomponenten verbaut werden, damit voll autonomes Autofahren möglich wird.
Der Teslakunde kann, aber zwischen zwei Ausführungen wählen, denn es gibt den erweiterten Autopiloten mit einem Aufpreis von 5000 € und das vollständig automatisierte Fahren gibt es ab 8000 Us – Dollar. http://getmobility.de/20161024-neuer-tesla-autopilot/
Also kann jeder Teslakunde auch die Käufer des günstigsten Tesla 3 ab jetzt voll automatisiert fahren, das teure Tool soll die höchste Stufe des automatisierten Fahrens ermöglichen, so dass der menschliche Fahrer nicht mehr in das Fahrgeschehen eingreifen muss.

Großserienhersteller kommen mit der gleichen Technik erst 2020

Tesla läuft nun der Industrie voraus, denn große Hersteller wie Ford wollen mit dieser Technik erst im Jahr 2020 auf den Markt kommen: http://automatisiertes-auto.de/ford-will-nun-auch-das-autonome-auto/ .
Mit dieser Technologie soll der Teslafahrer ein Wunschziel eingeben und der Tesla fährt eigenständig zum Ziel und dann sucht sich das Auto eigenständig einen Parkplatz. Also soll das teure Tool alle Fahraufgaben ohne den Eingriff in das Fahrgeschehen eingreifen.

Integriertes Carsharing als nächste Innovation

Man wird sehen, wie sich diese Technik aus Kundenperspektive darstellt, aber Elon Musk hat nun auch angekündigt, dass durch Tesla eine firmeneigene Plattform für das Carsharing etabliert worden ist. Damit erhält auch der Teslakunde die Möglichkeit sein Fahrzeug im Carsharing anzubieten.

Wie kann man autonome bzw. automatisierte Autos als Investmentthema nutzen

Von Jürgen Vagt

Hätte wäre wenn-Fahrradkette mit dieser eingängigen Prosa hat ja mal Peer Steinbrück den menschlichen Rückschaufehler bedacht, aber natürlich hätte man ein kleines Vermögen machen können, wenn man vor ein paar Jahren in Tesla investiert hätte und nun zeichnet sich mit der Trend zum automatisierten Auto eine neues und spannendes Zukunftsthema innerhalb der Autoindustrie ab, und man könnte fast sicher sein, dass einige der führenden Protagonisten eine sehr stattliche Börsenentwickelung nehmen werden.
Aber der Trend zum automatisierten Auto ist auch weitaus weniger stabiler als die Einführung des Elektroautos, denn gegenwärtig gibt es keine voll autonomen Autos auf der Straße. Aber es gibt eben auch deutliche Zeichen, dass sich dieses Thema verstärken wird.

Die Zeichen stehen gut

Es gibt in der Gegenwart jede Menge positiver Studien über die Zukunft des automatisierten bzw. autonomen Autos und in der überwiegenden Mehrzahl gehen alle Branchenexpertisen davon aus, dass sich das autonome bzw. automatisierte Auto in den 2020 er Jahren durchsetzen wird. Einige Experten sehen schon bis zum Jahr 2020 10 Millionen hochgradig autonome Autos in den USA, das wären dann in vier Jahren eine schöne Steigerung. Was ich auch schon in meinem Buch geschrieben habe, https://www.amazon.de/J%C3%BCrgen-Vagt/e/B01G99DUHA/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1474908021&sr=8-1 . Voll autonome Autos bzw. selbstfahrende Autos sind nur einer Weiterentwickelung bestehender Assistenzsysteme im Automobilbau, denn eine automatisierte Gangschaltung gibt es schon seit dem Zweiten Weltkrieg in der Automobilproduktion. Man muss also nicht hoffen, dass irgendwelche Grundlagenforschung erfolgreich wird, sondern es müssen bestehende und etablierte Techniken sich nur weiter entwickeln. https://www.fool.de/2016/10/14/11-fakten-zu-selbstfahrenden-autos-die-jeder-investor-kennen-sollte/

Wer wird der neue Tesla

Nun die Engpässe liegen im differenzierten Kartenmaterial und in der Sensortechnik, das sind die Zukunftsmärkte in diesem Zukunftsfeld und hier werden wohl auch die größten Steigerungen stattfinden. Interessanterweise sitzen auch führende Unternehmen nicht in den klassischen Autonationen, sondern in Israel und natürlich spielen die amerikanischen Softwarekonzerne eine zentrale Rolle in diesem Feld. http://automatisiertes-auto.de/die-modellversuche-mit-automatisierte-autos-von-google-eine-erste-bilanz/

Automatisiertes Fahren beim LKW – Neues von der Nutzfahrzeuge IAA

Von Jürgen Vagt

der Spiegel hat mal wieder ein sehr kritischen Artikel über die Innovationen der deutschen Lkw Industrie veröffentlicht: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/iaa-nutzfahrzeuge-die-besten-innovationen-fuer-lkw-a-1113549.html. Der Spiegel hat ja mein Blogthema schon mit einen Titel im März geehrt, aber nun bekommt die deutsche Llwindustrie Ihr Fett weg, deswegen möchte ich auf automatisiertes Fahren bei LKWs und wegen der gegenwärtigen Nutzfahrzeug IAA eingehen.

Beim Auto geht es um Emotionen und Status und beim Nutzfahrzeuge geht es um Nutzen und Kosten. Deswegen haben Innovationen in der Nutzfahrzeugwelt nur eine Chance, wenn Sie den Speditionen einen Kostenvorteil bieten.

Und da stehen die Chancen für das automatisiertes Fahren nicht schlecht, denn durch Cocooning können Speditionen sparen und Kosten senken.

http://automatisiertes-auto.de/mercedes-lkws-fahren-automatisiert-ueber-die-autobahn/. Cocooning bedeutet, dass automatisierte Lkws in einer Reihe fahren und sich hinter einem Führungslkw bündeln.

Das bedeutet, dass man während der Autobahnfahrt den Personaleinsatz einschränken kann und zudem können Treibstoffkosten gespart werden.

Wo steht die Automatisierung bei den LKWs.

Nun mal abgesehen von den oben beschriebenen Artikel und dem dort beschriebenen Modellversuch von Daimler, gibt es auch diverse Assistenzsysteme von verschiedenen Zuliefern und diese Assistenzsysteme sind auch schon ziemlich seriennah. Aber die diese Assistenzsyteme machen dem menschlichen Fahrer das Truckerleben einfacher und können nicht das Lkwfahren automatisieren und man ist bei diesen präsentierten Innovationen vom autonomen Lkwfahren sehr weit weg. Also mit dem Stand Herbst 2016 kann man noch absehen, ob und wann der menschliche Fahrer beim Nutzfahrzeug ganz oder teilweise ersetzt wird.

Es gibt immer komplexe Assistenzsysteme, die das Fahren und Rangieren vereinfachen. Aber es dreht sich immer noch um den menschlichen Fahrer, es wird auch interessant wie sich Daimler gegen seinen LKW – Wettbewerber Volvo schlägt. Denn Volvo will mit seiner Autosparte schon ab 2020 voll automatisiertes Autos auf den Markt bringen. http://automatisiertes-auto.de/volvo-bringt-2020-automatisierte-autos-auf-den-markt/

Aber auch bei Volvo kann man noch keinen Ansatz für das autonome Fahren sehen, also wo ein LKW ohne Fahrer den Transport bewerkstelligen kann.

Apple hat Schwierigkeiten beim selbstfahrenden Auto


Von Jürgen Vagt

letzte Woche hat Apple sein Iphone 7 präsentiert und das Medienecho war wie immer enorm. Im Zuge dieser Nachricht, wobei das ja immer zu einer Heilsbotschaft verklärt wird, kommt auch das Autoprojekt von Apple wieder in den öffentlichen Fokus. Also das Projekt mit den schönen Namen Titan soll ja das komplett selbstfahrende Auto von Apple werden. Ich hatte auch schon berichtet: http://automatisiertes-auto.de/apple-will-sein-auto-uebers-carsharing-vermarkten/ .
Irgendwie scheint das Projekt nicht zu laufen, denn schon 2015 gab es die ersten Nachrichten und irgendwie nimmt das Projekt keine Fahrt auf. Ungefähr 1000 Leute sollen an diesem zukünftigen Geschäftsfeld arbeiten.
Aber im Gegensatz zu Google will Apple sich auf die Entwicklung der notwendigen Software konzentrieren. http://automatisiertes-auto.de/fiat-und-chrysler-wollen-mit-google-das-automatisierte-auto-auf-die-strasse-bringen/
Apple will sich nicht an einen Autohersteller binden, sondern seine Kompetenzen an verschiedene Autohersteller anbieten.

Strategie unklar

Es gibt aber auch widersprüchliche Nachrichten, denn : http://www.internetworld.de/technik/connected-car/apple-testet-roboterwagen-tesla-bringt-neue-software-version-1121004.html
Es hat auch Personalwechsel in diesem Projekt gegeben und man hat einige prominente Manager des Applekonzerns wieder reaktiviert. Aber anderseits berichten amerikanische Zeitungen über konkrete Testfahrten des Hauses Apple. Konkrete Testfahrten passen auch nicht zu einem möglichen Fokus auf die Softwareentwicklung.

Hype oder nicht

Mir sind diese Nachrichten, um Apple und Steve Jobs immer ein bisschen suspekt und obwohl Apple nie die Existenz des Projektes selbstfahrendes Auto mit einer Marktreife bis zum Jahr 2020 bestätigt hat, geistert dieses Thema seit Jahren durch die relevanten Blogs und Medien.
Ich glaube, dass Apple so wie jeder anderer Softwarekonzern an diesem Technologiefeld arbeitet. Denn die Märkte bei Smartphones sind gesättigt und der Markt der selbstfahrenden Autos ist verlockend. Denn selbst wenn sich die schleichende und sukzessive Automatisierung des Autos nur auf den öffentlichen Verkehr konzentriert ist das ein Milliardenmarkt. Wenn ein bestimmter Anteil des privat genutzten Autos autonom wird, ist ein riesiger Zukunftsmarkt der Softwareindustrie. Also wird auch Apple versuchen sich in diesem Feld zu positionieren, aber die Zielmarke bis 2020 ein vollständig selbstfahrendes Autos auf den Markt zu bringen, erscheint mir nicht realistisch. Denn viele Experten erwarten einen so hohen Automatisierungsgrad erst um 2030.

Autonomes Autofahren wird in Hamburg getestet

Von Jürgen Vagt

2009 hat der Bund Moldellregionen für die Tests zum Elektroauto eingeführt und heute ist Hamburg zur Modellregion für das autonome Fahren in Deutschland ausgerufen worden. Interessanterweise wird diese Modellregion von Volkswagen unterstützt und die Stadt Hamburg und der Volkswagenkonzern bilden eine enge Partnerschaft bei diesem Vorhaben.
Nun Hamburg hat sich gegen Berlin mit diesem Modellvorhaben durchgesetzt und das hat die Stadt Hamburg wahrscheinlich Olaf Scholz und den Grünen in der Regierung zu verdanken. Hamburg hat auch schon bei der Etablierung der Elektromobilität eine prominente Rolle vertreten. Nun Hamburg ist das Tor zur Welt oder will es auf jeden Fall sein und da bietet es sich auf jeden Fall an, wenn man federführend bei den zukünftigen Mobilitätsthemen ist. Was ich aus eigener Erfahrung sagen kann, ist die politische Führung sehr aktiv , aber die Verwaltung ist in Hamburg und insbesondere die Hamburger Hochbahn ist sehr träge. Hamburg macht viele Veranstaltungen in diesem Feld, aber bislang sind auch eine Menge Ansätze im Hamburger Verwaltungsgetriebe versandet.
Nun beim automatisierten Verkehr hat Olaf Scholz Marschbefehl erteilt und man wird sehen, was aus dieser Initiative wird.

Berlin ist ausgestochen

In unserer Hauptstadt herrscht Katerstimmung, das Hamburg schneller war. http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/elektroautos-und-autonomes-fahren-modellstadt-fuer-mobilitaet-ist-hamburg-nicht-berlin/14498386.html
Denn Berlin ist eine Modellregion für Elektromobilität und da wäre eine Erweiterung für das autonome Autofahren sehr sinnvoll. Aber Volkswagen hat nun Hamburg als Partner gewählt und man will eine innerstädtische, intelligente Mobilität erproben und testen. Dazu werden wahrscheinlich Automatisierungstools bei Verkehrsbussen und in der Taxiflotte eingesetzt, damit man die potenzielle Akzeptanz bei Fahrgästen feststellen kann. Zudem sollen Autopools erprobt werden.
Volkswagen will mit Hamburg seine Strategie für Elektroautos und internetbasierte Mobilitäts dienstleistugen publik machen. Hamburg soll also ein breites Testlabor für automatisierte Anwendungen in der innerstädtischen Mobilität werden. Volkswagen hat nun sich auch bei Internetcompanies eingekauft, die sich mit Carsharing beschäftigen und für diese Neuerungen braucht Volkswagen eine Bühne und die wird nun Hamburg.

Ford will nun auch das autonome Auto

Von Jürgen Vagt

der nächste Großserienhersteller wird nun auch beim autonomen Auto aktiv, denn Ford ist den bislang noch elitären Club der Autohersteller beigetreten und will nun auch bis 2020 autonome Autos auf den Markt bringen. Aber neben General Motors http://automatisiertes-auto.de/opel-mutter-general-motors-kauft-sich-kompetenzen-fuer-autonome-autos-hinzu/ will nun auch Ford massiv in das autonome Auto investieren und schon im Jahre 2021 ein komplett selbstfahrendes Auto auf den Markt bringen. Ford war bislang weniger aktiv als andere Hersteller, aber es sollen schon in sechs Jahre voll automatisierte Autos vom Band rollen, die komplett autonom vom menschlichen Fahrer sind.

Vollständig automatisiert schon 2021

Mich wundert diese Ankündigung, http://www.gruenderszene.de/automotive-mobility/ford-2021-autonome-robotertaxis?ref=nl_b . Denn eigentlich werden komplett automatisierte Autos erst um das Jahr 2030 erwartet, denn komplett automatisiertes Autos sind in der Gegenwart noch eine technische Herausforderung und insbesondere in der Serienproduktion. Aber wie man in der Pressemitteilung von Ford lesen kann, will Ford wirklich Fahrzeuge ohne Pedale und Lenkrad auf den Markt bringen. Ford hat verlautbart, dass diese neuen Fahrzeuge auf der internationalen Skala schon Stufe 4 von Stufe 5 auf dem Weg zur vollständigen Automatisierung erreichen sollen.

Carsharing und autonomes Autofahren

Wie auch bei Tesla soll das autonome Auto als Carsharing eingeführt werden, das heißt jeder Fordkunde kann sein Fahrzeug im Konzern eigenen Carsharing anmelden, so dass jeder Fordkunde aus seinen autonomen Auto Gewinne erzielen kann.
Den gleichen Ansatz verfolgt Tesla mit seinen Model 3 ab dem nächsten Jahr. http://automatisiertes-auto.de/wird-der-tesla-3-schon-bald-voll-automatisiert-sein/

Daimler testet automatisierte Busse – Der Future Bus von Daimler

Von Jürgen Vagt

nun beginnt ein Pilotversuch durch Daimler, bei dem Daimler am niederländischen Flughafen Shipol einen voll automatisierten Bus im Shuttlebetrieb testet. Hier soll der Stadtbus der Zukunft getestet werden und dieser Stadtbus, Sie werden es erraten haben, soll ein voll automatisierter Bus sein. Daimler will in diesem Pilotversuch zeigen, wie voll automatisierte Busse den Stadtverkehr eigeführt werden. Diese zukünftigen, voll automatisierten Busse werden voll autonom von menschlichen Fahrer betrieben und das bedeutet, dass der menschliche Fahrer überflüssig sind.

Der soundsovielte Anlauf zu autonomen Bus

Auch wenn die Tech – Szene http://www.mobilegeeks.de/artikel/mercedes-benz-future-bus/ sich über diesen Versuch freut und es als Meilenstein zum automatisierten Bus zelebriert wird, muss ich hier Wasser in den Wein schütten. Denn seit 1987 gibt es schon eine automatisierte Straßenbahn in Nürnberg und seit den 1990 er Jahren gibt es voll automatisierte Shuttlebusse an japanischen Flughäfen. Trotz dieser vielfältigen Versuche den voll automatisierten Bus einzuführen, hat sich dieses Konzept nicht im öffentlichen Verkehr durchgesetzt.
In der Vergangenheit waren die Passagiere nicht bereit auf einen menschlichen Fahrer zu verzichten, daher sind diese Versuche eingeschlafen und es gab und gibt weiterhin einen Busfahrer. Wird es nun anders, nun wenn ein sehr etablierter Bushersteller den voll automatisierten Bus testet, hat das schon eine Bedeutung. Es ist auch nicht der einzige Versuch in der Gegenwart: http://automatisiertes-auto.de/automatisierte-busse-im-oeffentlichen-nahverkehr-test-in-der-schweiz/