Automatisierte Autos – Die Wettbewerbsposition wird mit einem Index verglichen

Von Jürgen Vagt

Man kann sich jetzt darüber streiten, ob Roland Berger nur auf der aller neusten Trendwelle innerhalb der Autoindustrie surfen will. Aber immerhin hat Roland Berger nun einen Index aufgebaut und veröffentlicht , um weltweit Autohersteller hinsichtlich Ihrer Wettbewerbsfähigkeit im Bereich des autonomen Autos miteinander zu vergleichen.
Es gibt abgesehen von Tesla keine voll automatisierten Autos und trotzdem haben die Berater von Roland Berger einen Index gebastelt, um die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Autohersteller in diesem Zukunftsfeld miteinander zu vergleichen.

Wo steht Deutschland

Sehr gut, denn wenn man den Weisen von Roland Berger glauben darf, dann haben die deutschen Autohersteller eine sehr gute Position inne. Die deutschen Autohersteller sind im internationalen Vergleich mit anderen Herstellern führend, was die Entwicklungstätigkeit und die Forschungsausgaben beim voll automatisierten Auto angeht. An zweiter Stelle kommt die USA, dann auf der dritten Position kommen die Schweden und dann kommt Großbritannien. Die USA mit Ihrer zweiten Position ist nicht weiter verwunderlich, aber mir ist ein Rätsel was Schweden auf der dritten Position macht. Denn nach der Pleite von SAAB und dem Verkauf von Volvo an ein chinesisches Konsortium gibt es keinen schwedischen Autohersteller. Aber in diesem Index kommt Schweden sogar vor der automobilen Supermacht Japan. Gleich nach Japan kommt auch schon China. http://www.xing-news.com/reader/news/articles/358356?link_position=front_page&newsletter_id=14854&xng_share_origin=web

Markt für autonome Autos

In diesem Indes werden auch einfache Automatisierungstools erfasst und auch die Marktakzeptanz des automatisierten Fahrens erfragt und hinsichtlich der Marktakzeptanz liegen die USA vor Deutschland. Und als Absatzmarkt ist China noch überhaupt nicht relevant, die Automatisierungstools in modernen Autos werden vornehmlich in den westlichen Industrienationen nachgefragt. Obschon Frankreich und insbesondere Renault sind sehr fortschrittlich beim Elektroauto sind, scheinen die beiden französischen Autohersteller beim automatisierten Auto im Hintertreffen zu sein. Denn sowohl bei den Aktivitäten auf der Industrieseite als auch bei der Herstellerakzeptanz sind die Franzosen weit abgeschlagen.

Ethische Maßstäbe für automatisierte Autofahren

Von Jürgen Vagt

ob es nun am tödlichen Unfall der automatisierten Autos von Tesla gelegen hat, aber nun hat der Bundesverkehrminster Dobrindt eine Kommission einberufen, die sich mit den ethischen Grundlagen des automatisierten Autos beschäftigen soll. http://www.ramasuri.de/207884/nachrichten/nachrichten-deutschland/ethik-kommission-befasst-sich-mit-selbstfahrenden-autos/
Mit diesem Gremium soll geklärt werden, welche Regeln für die Entwicklung von automatisierten Autos gelten sollen. Eine interessante Frage, denn es muss geklärt werden, was die Entwickler und Programmier bei der Entwicklungsarbeit dürfen oder nicht.
Die Forderung nach klaren gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ist auch schon von der Autoindustrie gestellt worden. Darüber hatte ich schon berichtet: http://automatisiertes-auto.de/renault-nissan-will-klare-gesetzliche-vorgaben-fuer-das-autonome-autofahren/
Denn der Staat muss gesellschaftliche Regelungen für diese Technologieentwicklung definieren, damit die Industrie bzw. Unternehmen investieren können und sicher sind, dass sich diese Investitionen auszahlen werden.

Was darf ein automatisiertes Auto

Aber wie sehen die ethischen Grundlagen für das automatisierte Auto aus, bevor man jetzt irgendwelche Horrorszenarien über eine mögliche Technologieherrschaft an die Wand malt, kann man sich auf unser Grundgesetz berufen. Ein menschliches Leben ist bedeutender als Sachgüter, also ein Artikel 1 des Grundgesetzes mit dem Schutz der Würde und Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens. Und sonst muss das automatisierte Auto natürlich möglichst wenig Sachschaden anrichten, das ist mehr eine Sache der Logik als der Ethik. Also gibt es natürlich einen rechtlichen und gesetzlichen Rahmen für das automatisierte Auto, der allerdings auf die spezifischen Erfordernisse der autonomen Autos angepasst werden muss.

Forschungsgelder für die Infrastruktur

Neben der Ethikkommission hat Verkehrsminister auch 80 Millionen Euro für die Forschung bewilligt und mit diesen Geldern sollen die Etablierung des automatisierten Autos erforscht werden. Nun es geht auch nicht mehr um das Ob, sondern das Wie. Denn es sind schon sehr anwendungsorientierte Forschungsschwerpunkte beschlossen worden, es sollen insbesondere die Kommunikationslösungen zwischen dem Fahrzeug und der Infrastruktur erforscht worden. http://www.autohaus.de/nachrichten/dobrindt-80-millionen-fuer-selbstfahrende-autos-1810909.html .
Es geht auch um das Breitbandinternet an den Straßen, denn das automatisierte Auto muss mit der Straßeninfrastruktur kommunizieren.

Autonome Busse – Wird der Öpnv automatisiert


Von Jürgen Vagt

die Kommunen und deren städtischen Verkehrsbetriebe veröffentlichen gerade Stellungnahmen, wie Sie sich die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs mit automatisierten Fahrzeugen vorstellen. So wie die meisten Experten, meinen auch die Verantwortlichen des öffentlichen Nahverkehrs, dass sich in den nächsten 10 bis 20 Jahren das voll automatisierte Fahren durchsetzen wird.
Aber welche Rolle soll das automatisierte Fahren innerhalb des öffentlichen Nahverkehrs spielen oder ist der Trend eine Bedrohung für den tradierten, öffentlichen Nahverkehr.
Denn insbesondere durch das automatisierte Auto werden neue Akteure sich im öffentliche Nahverkehr breit machen. Man kann vermuten, dass die amerikanischen Softwarekonzerne wie Google und Apple eine Rolle spielen wollen, denn Sie sitzen auf den technologischen Engpass und könnten sich damit ziemlich mühelos in den öffentlichen Nahverkehr weiterentwickeln. http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.autonomes-fahren-verkehrsbetriebe-hoffen-auf-die-grosse-chance.d480eadc-d99e-4f5c-b831-ea2bd729d2e3.html

Neue Wettbewerber durch das automatisiertes Fahren

Aber anderseits können auch die großen Sharingplattformen wie http://automatisiertes-auto.de/uber-will-automatisierte-autos-von-mercedes-benz-einsetzen/ zu neuen Wettbewerbern werden.
Denn wenn die menschlichen Fahrer bei den Fahrdienstleistungen von Uber herausgenommen werden, dann könnten sich die Gewinnmarge vergrößern. Das ist sicherlich ein gewagtes Zukunftsszenario und wird voraussichtlich zuerst in den USA stattfinden. Das ist schon aufgrund der technologiefreundlichen Gesetzgebung wahrscheinlich, aber auch die traditionellen Autohersteller könnten zu Anbietern im öffentlichen Nahverkehr werden. Denn wenn erst mal voll automatisierte Autos und selbstfahrende Autos durch die etablierten Autohersteller auf den Markt kommen, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt diese Fahrzeuge zentralisiert zu steuern. Und diesen Schritt können neben den Softwarekonzernen, die Sharingplattform wie Uber auch die konventionellen Autohersteller vollziehen.
Das bedeutet, das für den chronisch defizitären Nahverkehr ein starker Wettbewerb durch das automatisiertes Autofahren entstehen könnte.

Erst Pilotprojekte starten

Ich hatte ja schon über den ersten Test in der Schweiz berichtet: http://automatisiertes-auto.de/automatisierte-busse-im-oeffentlichen-nahverkehr-test-in-der-schweiz/
Aber auch in Berlin sollen bald die ersten automatisierten Busse testweise eingesetzt werden. Als sicher kann gelten, das automatisierte Busse kein festes Streckennetz mehr brauchen, sondern der Traum des individualisierten öffentlichen Nahverkehr könnte wahr werden.

Völlig autonomes Autofahren mit BMW – Ab 2021

Von Jürgen Vagt

eigentlich war BMW eher zögerlich beim Thema des autonomen Autos, denn irgendwo ist BMW eine sportliche Marke. Ein sportlicher Fahrer will aber eben sein Auto selber fahren und sich nicht durch einen Computer überflüssig machen.
http://automatisiertes-auto.de/entwicklungsoffensive-von-bmw-fuer-das-automatisierte-auto/
Aber jetzt ist eine bedeutende Kooperation zwischen den amerikanischen Chipkonzern Intel, dem israelischen Softwarekonzern Mobileye und dem bayerischen Autohersteller beschlossen worden.
Das Ziel ist ein komplett selbstfahrendes Auto im Jahr 2021 und das ist ein ambitioniertes Ziel, denn eigentlich erwartet man erst ab 2030 ein komplett autonomes Auto.
Aber nun soll mit der Sensortechnik von Mobileye und der Prozessortechnik von Intel ein voll automatisierten Auto, das völlig autonom vom menschlichen Fahrer fahren kann, aus Bayern kommen.
Allerdings wird dieses Auto erst über die Submarke i auf den Markt gebracht und die eigentliche Elektrosubmarke BMW i wandelt sich von einer elektromobilen Marke zum Flaggschiff des automatisierten Autofahrens innerhalb des BMW-Konzerns.

BMW tritt gegen Wettbewerber an -Apple im Hintergrund

Aber auch Volkswagen hat ein voll automatisiertes Auto ab dem Jahr 2021 in Planung: http://automatisiertes-auto.de/volkswagen-und-automatisiertes-auto-in-5-jahren-auf-dem-markt/
Also wollen beide deutschen Autohersteller so um 2021 ein selbstfahrendes Auto auf den Markt bringen und ich denke mal, dass das Projekt Titan von Apple soll 2021 auf den Markt kommen.
Also ein Schelm, der sich dabei böses denkt.

Was bedeutet die Kooperation für die Autoindustrie

Diese Kooperation ist ein wesentlicher Schritt zur Symbiose zwischen Software – und Autoindustrie, aber man kann vermuten, dass es auch schon zu einer Machtverlagerung innerhalb der Automobilproduktion kommen wird. Denn die zentrale Engpasskomponente beim voll automatisierten Auto sind die Fahrerassistenztechnik, die von dem israelischen Partner Mobileye kommen.
Diese neue Kooperation ist aber der zweite große Zusammenschluss zwischen Auto- und Softwareindustrie. http://automatisiertes-auto.de/fiatchrysler-und-google-sind-partner-beim-automatisierten-auto/
Aber man wird schon im Jahr 2018 sehen, wie sich diese Ziele verwirklichen lassen, denn schon im Jahr 2018 soll der elektrische BMW i3 mit einer hochgradigen Automatisierungstool auf den Markt kommen.

Erster Toter mit einem automatisierten Auto – Tesla in der Kritik?

Von Jürgen Vagt

diese Nachricht hat die ganze Autoindustrie befürchtet und nun gibt es einen Toten bei einem eingeschalteten Autopiloten, ein Tesla ist automatisiert gegen einen LKW gefahren. Der 41-jährige Fahrer ist leider verstorben, und es war ein schwerer Unfall, bei dem das Autodach abgerissen worden ist. Diese Nachricht habt immense Wellen geschlagen und jede große Zeitschrift hat über diesem Unfall berichtet. Tesla hat natürlich auf diese Nachricht reagiert und hervor gehoben, das dies der erste tödliche Unfall bei einem voll autonomen Auto nach 200 Millionen Fahrkilometer ist und im normalen Verkehr passiert alle 95 Millionen Fahrkilometer ein tödlicher Unfall. Und das Automatisierungstool von Tesla befindet sich in einer Betaversion, das heißt diese Version ist nicht ausgereift und das ist auch den Kunden erklärt worden. Nun bei You tube gibt es aber viele Filme, die zeigen wie Teslafahrer beim automatisierten Autofahren Zeitung lesen oder schlafen und bislang hat Tesla sich gegen den Missbrauch seiner Automatisierungstechnik nicht gewehrt.

Wieso ist das automatisierte Auto in den LKW gefahren

Der Laderaum war mit einer Plane abgedeckt und diese Plane soll die Sensoren des Teslas irritiert haben, so dass der Tesla diese LKW-Plane für eine Ampel gehalten haben soll. Man muss dazu wissen, das in der Gegenwart die Sensoren der automatisierten Autos Umfelddaten aufnehmen und sich große Datenbanken bilden. In diesen Datenbanken werden Umfelddaten aus dem automobilen Verkehr gesammelt und mit dieser Datenbasis trifft das automatisierte Auto dann Entscheidungen. Und es gilt, desto mehr Daten aufgenommen sind, desto bessere Entscheidungen werden getroffen. Dieser bedauerliche Unfall bleibt somit hoffentlich eine Kinderkrankheit, aber es bleibt die Frage ob man Serienfahrzeuge mit dieser unfertigen Technologie auf die Straße lassen soll. Anderseits muss das automatisierte Auto im öffentlichen Straßenverkehr erprobt werden und den gegenwärtigen Fahrer muss klar sein, das diese Technik nicht ausgereift ist.

Oua Vadis autonomes Autofahren – Was gibt es jetzt auf dem Markt?

Von Jürgen Vagt

In so einem so dynamisch sich verändernden Umfeld wie beim automatisierten Auto finde ich es wichtig, einmal eine Standortbestimmung vorzunehmen, denn auch ich schreibe viel über die Zukunftsversionen innerhalb der Autoindustrie http://automatisiertes-auto.de/forschung-und-ausbildung-fuer-das-automatisierte-bzw-autonome-auto/ .
Aber das sind eigentlich immer wilde Zukunftsprojektionen, die eintreten können oder eben nicht.
Die grundsätzliche Stimmung ist, dass in ein paar Jahren der durchschnittliche Autofahrer voll automatisiert fahren kann und es ist die Frage wie realistisch die Zukunftsannahme ist.
In der Gegenwart können schon diverse Autos von diversen Autoherstellern bestimmte Fahrsituationen voll automatisiert fahren. Diese Fahrsituationen sind allerdings relativ statisch und vorhersehbar und damit beherrschbar für die Automatisierungstools der Fahrzeuge. So können Lexus-Fahrzeuge bereits seit 2006 einen Parkvorgang voll automatisch abwickeln, die Sensoren des Lexus messen die Parklücke aus und das Steuerungstools leitet den Einparkvorgang ein. Der Einparkvorgang findet ohne Einfluss des Fahrers statt, diese Fähigkeit haben auch einige höherwertige Volkswagen und die Autos der deutschen Premiumhersteller.

Kleinere Tools sind bei den Kleinwagen seit 20 Jahren üblich

Auch wenn die Medien erst mit dem legendären Googleauto auf das Thema aufmerksam geworden sind, muss hervorheben das einige Komponenten schon lange in der Kleinwagenklasse angekommen sind. So gibt es den Tempomaten, der automatisch eine bestimmte Geschwindigkeit ohne Zutun des Fahrers hält, und auch das ist eine automatisierte Fahrfunktion.
In einem James -Bond Film der 1990 er Jahre wurde das automatische Einparken durch eine Smartphoneapp als Zukunftsversion vermarktet, aber in der Gegenwart ist das bei den Oberklassefahrzeugen schon möglich. Die komfortorientierten Oberklasselimousine sind ohnehin ein guter Maßstab für den Stand des autonomen Autos, denn komfortorientierten Autokäufer wollen die Automatisierungstools und daher sind in der Gegenwart alle technisch verfügbaren Automatisierungstools im Luxussegment verfügbar.

Was gibt es 2016 in der Luxusklasse

Nun die modernen Spurhalteassistenten in der Luxusklasse können schon eigenständig gegenlenken und die Spur wechseln und das Notbremssystem in der Oberklasse sind auch sehr weit entwickelt, Diese Notbremssysteme sind aber auch schon in der Kleinwagenklasse anzufinden, und diese Systeme führen eigenständig Notbremsungen aus. http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-06/autonomes-fahren-autopilot-ueberblick

Volkswagen und automatisiertes Auto – In 5 Jahren auf dem Markt

Von Jürgen Vagt

Die Pläne von Volkswagen über das automatisierte Auto konkretisieren sich und der Wolfsburger Autokonzern will nun mit seinen Wettbewerbern gleichziehen und in den nächsten 5 Jahren ein vollständig automatisiertes Auto zu den Händlern bringen. Leider wird aus der Pressemiteilung nicht deutlich, was Volkswagen unter einem selbstfahrenden bzw. voll automatisierten Auto versteht. Denn ein vollständig automatisiertes Auto, das komplett autonom von menschlichen Fahrer ist, wäre in Deutschland nicht zulässig.
Man muss die Automatisierung in verschiedene Kategorien unterscheiden und in Deutschland ist eine Unterteilung in fünf Klassen üblich. Die einfachste Stufe sind automatisierte Assistenzsysteme wie ein Tempomat und diese einfachen Automatisierungssysteme sind schon seit 20 Jahren bei Kleinwagen üblich. Die höchste Stufe wäre ein voll automatisiertes Auto, das alle Fahrmanöver ohne menschlichen Einfluss durchführt. http://www.golem.de/news/elektroauto-volkswagen-will-in-fuenf-jahren-selbstfahrendes-auto-bringen-1606-121575.html

Wie soll das aussehen

Eine unklare Beschreibung des selbstfahrenden Autos ist schon mal kein guter Anfang für die Strategie von Volkswagen. Der Chefentwickler von Volkswagen Jungwirth betont die Sicherheitsgewinne durch das automatisierte Auto, denn die menschlichen Defizite wie Drogen und Müdigkeit werden als Unfallursachen eliminiert. Das ist natürlich ein zentrales Argument aller Befürworter des automatisierten Autos, aber es ist unwahrscheinlich, das ausgerechnet Volkswagen mit einem selbstfahrenden und voll autonomen Autos auf den Markt kommt, denn Volkswagen hat bislang weniger investiert als die anderen konventionellen Hersteller und ist auch nicht solange in diesem Thema unterwegs wie die amerikanischen Softwarekonzerne wie Google und Apple. Es wird also eher ein Auto, das hochgradig automatisiert ist, sein und ein ähnliches Konzept wird auch von Renault-Nissan bereits im nächsten Jahr 2017 auf den Markt eingeführt wird. http://automatisiertes-auto.de/renault-nissan-will-klare-gesetzliche-vorgaben-fuer-das-autonome-autofahren/
Die High End-Modelle von Tesla sind bislang bei der Stufe zwei angekommen und die nächste S-Klasse von Mercedes Benz soll voll automatisiert sein also die Stufe Eins erreichen. Bislang ist aber noch nicht klar, wie das selbstfahrende Auto von Volkswagen aussehen kann. Aber der Konzernumbau durch den neuen Vorstandsvorsitzenden Müller hat auch gerade erst begonnen.

Teststrecke für autonome Autos in Niedersachsen eröffnet

Von Jürgen Vagt

Das Bundesland mit einer der höchsten Pferdedichte beschäftigt sich nun mit der Fortbewegung des 21. Jahrhunderts, denn Niedersachsen hat eine Teststrecke für das selbstfahrende Auto eingeführt. Damit gibt es nach der Teststrecke in Bayern auf der A 9 nun die zweite Teststrecke in Deutschland, im Raum um Salzgitter und Braunschweig ist die zweite Teststrecke etabliert worden. Auf beiden Teststrecken sollen die automatisierten Fahrzeuge vornehmlich von deutschen Herstellern erprobt werden. http://www.n-tv.de/wirtschaft/Selbstfahrende-Autos-proben-auf-A2-und-A7-article17924656.html
Der Autobahnbetrieb ist den in nächsten Jahre von zentraler Bedeutung, denn das stupide Autobahnfahren ist für ein automatisiertes Auto eine einfache Aufgabe, wohingegen der komplexe Stadtverkehr eine schwierige Aufgabe darstellt. Denn der Stadtverkehr ist unvorhersehbar und sehr dynamisch und viele Experten erwarten, dass man das voll automatisierte Auto im Stadtverkehr erst um 2030 sehen wird. Aber die aktuelle E-Klasse von Mercedes und die gesamte Fahrzeugpalette von Tesla beherrscht schon das voll automatisierte Autobahnfahren und selbst der Massenhersteller Renault-Nissan will im Jahr 2017 ein halb automatisiertes Auto auf den Markt bringen.
Der Bund als Gesetzgeber hat auch erst in diesem Jahr die rechtlichen Bedingungen für diesen testweisen Einsatz dieser autonomen bzw. selbstfahrenden Autos gesetzt.

VW und Continental proben in Niedersachsen

Wie zu erwarten, wird der Test in Niedersachsen durch Volkswagen und Continental durchgeführt und hierzu ist ein sehr stark befahrener Autobahnabschnitt ausgewählt worden. Dieser Test findet unter der Führung des Landes Niedersachsen und dem deutschen Zentrum für Luft – und Raumfahrt statt und läuft wie auch im Bayern parallel zu dem normalen Verkehr an. Die wahrgenommen bzw. tatsächlichen Risiken sind aber bedeutend kleiner als bei den Versuchen von Google in Kalifornien: http://automatisiertes-auto.de/die-modellversuche-mit-automatisierte-autos-von-google-eine-erste-bilanz/ .
Bei den deutschen Versuchen hat immer noch ein menschlicher Fahrer die Möglichkeit in die Fahrzeugsteuerung einzugreifen. Voll autonome Fahrzeuge sind in Deutschland nicht zulässig, denn in Deutschland muss trotz der vollständigen Automatisierung immer noch ein menschlicher Fahrer in das Steuerungsverhalten eingreifen können.

Forschung und Ausbildung für das automatisierte bzw. autonome Auto

Von Jürgen Vagt

mir ist eine interessante Zahl über den Weg gelaufen, denn 58 % aller Patenten rund um das automatisierte Auto werden von Deutschen angemeldet und die verbleibenden 42 % von Rest der Welt. http://www.ingenieur.de/Branchen/Fahrzeugbau/Bei-Patenten-laesst-Deutschland-Rest-Welt .
In dieser Zahl merkt man die Rolle des deutschen Maschinenbaus und die gute ingenieurwissenschaftliche Forschung in Deutschland, aber die Gefahr ist in Deutschland ja immer das die Forschungsergebnisse nicht vernünftig kommerzialisiert werden. Denn verschiedene Forschungsergebnisse wie das MP 3 Format sind in Deutschland erfunden worden, aber diese Ergebnisse sind in anderen Ländern wie den USA vermarktet worden. Nun stellt sich die Frage, wie und ob sich diese deutsche Schwäche in Deutschland beim automatisierten Auto zeigt. Werden diese Entwicklungen in marktfähige Fahrzeuge umgesetzt, das ist die große Preisfrage.
Der Technologie und Forschungswettlauf um das automatisierte bzw. autonome Auto hat begonnen und Deutschland steht nicht schlecht da, aber wie erfolgreich wird der Automobilstandort Deutschland im Wettlauf um das automatisierte Auto sein.
Darüber kann ich auch nur spekulieren, denn die deutsche Autoindustrie ist nicht unbedingt innovationsschwach, aber anderseits drängt auch die amerikanische Softwareindustrie in den Markt.
http://automatisiertes-auto.de/wie-veraendert-das-automatisierte-auto-die-automobilindustrie/
Gegenwärtig hat die deutsche Politik die Rahmenbedingungen gesetzt und nun stellt sich die Frage, wie schnell die Autoindustrie mit hochgradig oder voll automatisierten Autos auf den Markt kommt. Schon im nächsten Jahr soll eine halb automatisiertes Autos von Renault Nissan auf den deutschen Markt kommen. http://automatisiertes-auto.de/renault-nissan-will-klare-gesetzliche-vorgaben-fuer-das-autonome-autofahren/ .
Aber 2020 will Daimler eine voll automatisierte S-Klasse anbieten und dann wird sich die Technik die Modellpalette herunter bewegen. Damit steht die Industrie in Deutschland nicht schlecht da und insbesondere die Autozulieferer, denn die Sensorentechnik und die Steuerungssoftware werden in der Etablierung des automatisierten Autos zum zentralen Engpass Damit kommt Bosch z. B. eine zentrale Rolle zu und Bosch kann sich mit seinen Kompetenzen aussuchen, ob Sie die konventionelle Autoindustrie oder die Softwarekonzerne beliefern wollen. Aber Fachleute werden in der Entwicklung und in der Produktion benötigt und daher scheuen Sie mein Jobportal zu nutzen: http://automatisiertes-auto.de/jobportal/

Österreich und automatisierte bzw autonome Autos

Von Jürgen Vagt

auch unsere südlichen Nachbarn wollen nun auf das automatisierte Auto umsteigen und Österreich investiert 20 Millionen, um Teststrecken für das automatisierte bzw. autonome Auto zu finanzieren. Hierfür kooperiert der österreichische Staat mit den beiden süddeutschen Autoherstellern wie BMW und Mercedes. Das ist durchaus interessant, denn Österreich hat ja keine Autoindustrie und daher kein industriepolitisches Interesse an dem automatisierten Auto. Aber es geht hier auch wie zu Beispiel in London um die Frage, wie autonome Autos in den öffentlichen Nahverkehr eingeführt werden sollen. http://automatisiertes-auto.de/in-london-sollen-bald-selbstfahrende-autos-fahren/ .
Ähnliche Versuche gibt es auch in der Schweiz und auch über diese Tests habe ich schon berichtet: http://automatisiertes-auto.de/automatisierte-busse-im-oeffentlichen-nahverkehr-test-in-der-schweiz/ .
Die österreichischen Grünen mosern an der Datensicherheit herum und das wird in Deutschland auch ein Thema. Je nach Gusto sind die Grünen technologiekritisch oder und technologiefeindlich und sehen die Datensicherheit beim automatisierten bzw. autonomen Autos kritisch. Ich denke man wird bei der Etablierung des automatisierten und autonomen Autos diese Konfliktlinie sehen, denn das linke Parteispektrum und Verbraucherschützer wollen eine starke Datensicherheit beim autonomen Autofahren etablieren.
Das rechte Parteienspektrum will das automatisierte Auto fördern, damit sich die Autoindustrie zukunftssicher aufstellen kann.

Schnittstellen schaffen das Problem

Nun objektiv geht es um die Schnittstellen des automatisierten Autos und die Hersteller müssen sicher stellen, so dass die Daten sicher bleiben und nicht von Dritten unbefugt genutzt werden. Anderseits gibt es auch ein zentrales Sicherheitsthema, denn durch die offenen Schnittstellen könnte es zu Problemen sprich Unfällen kommen. Daher stellt sich auch die Frage, wie automatisierten Autos getestet werden. http://automatisiertes-auto.de/wie-werden-automatisierte-autos-getestet/ . Und der Staat bzw. die europäische Staatengemeinschaft muss verbindliche und gesetzliche Regelungen festsetzen, damit die Schnittstellen sicher sind und insbesondere die Updates sicher und zuverlässig abgewickelt werden können. http://automatisiertes-auto.de/tesla-will-updates-per-wlan-ein-sicherheitsrisiko/ .
Auch in Österreich hat seine Gesetzgebung novelliert, damit das automatisierte Autofahren zulässig ist. http://automatisiertes-auto.de/huerde-fuer-das-automatisierte-auto-faellt-die-wiener-konvention-wird-geaendert/ . Das ist also ein europaweiter Trend per Gesetzgebung zu verändern, damit automatisiertes Autofahren zu ermöglichen. http://derstandard.at/2000038464856/Ab-Herbst-Teststrecken-fuer-selbstfahrende-Autos-in-Oesterreich