Automatisierte Autos im Verkehr – Schilder sorgen für Verwirrung.

Von Jürgen Vagt  26.02.18

heute gibt es mal eine kleines Spotlight, wo die technische Entwicklung beim selbstfahrenden Auto steht. Wie geht die komplette Automatisierung des Autofahrens weiter? https://computerwelt.at/news/kfc-logo-kann-selbstfahrende-autos-stoppen/
Wo fängt man an, desto komplexer die Fahrsituation ist, desto schwerer tut sich der Steuerungsroboter. Langes, stupides Fahren auf der Autobahn oder auf dem Freeway können die Systeme schon heute. http://automatisiertes-auto.de/mercedes-lkws-fahren-automatisiert-ueber-die-autobahn/
Schwieriger wird es, wenn man sich den Verkehr in den Städten anschaut, denn die Steuerungssysteme und die damit verbundenen Sensoren müssen mit sich schnell verändernden Fahrsituationen klar kommen.

Fehlinterpretationen für zu Unfällen

Eine flatternde Lkwplane sorgte beim Teslacrash vor einem guten Jahr, dass der Steuerungsroboter einen Lkw nicht als Solchen erkannt hat. http://automatisiertes-auto.de/erster-toter-mit-einem-automatisierten-auto-tesla-in-der-kritik/
Diese Fehlinterpretation hatte fatale Folgen für den Fahrer und solche unklare Situationen gibt es im städtischen Verkehr eben häufiger als auf der Autobahn. Weltweit fahren bei diversen Autoherstellern Testfahrzeuge herum, um viele Umweltdaten zu sammeln. Straßenschilder, spielende Kinder, Fahrradfahrer usw. werden erfasst und als Sensordaten aufbereitet. Mittels dieser Sensordaten werden dann von Steuerungsroboter die Steuerungsbefehle erzeugt. Diese Logik gibt es überall in der Entwicklung des selbstfahrenden Autos und bei jedem Hersteller. Desto mehr Daten aufgenommen und verarbeitet werden, desto besser werden die Entscheidungen des rechnergestützten Autos. Fehler bzw. Unfallfrei werden Sie aber nie, denn es kommen immer neue Situationen. Im Vergleich zum menschlichen Fahrer sind aber die Irrationalitäten raus. Momentan sind es also Schilder, die die Steuerungssysteme überfordern. Das Logo der Schnellrestaurantkette Kentucky Fried Chicken sorgt für Schwierigkeiten und wenn eine 120 km/h Schild verdreckt ist, dann entscheiden die Systeme das man nur 30 km/h fahren kann. Da hilft es eben nur mehr Daten zu sammeln, also verdreckte Schilder oder zerstörte Schilder aufzunehmen und dann werden mehr und vielfältigere Umweltdaten gesammelt, sodass die Fahrentscheidungen immer besser werden und immer weniger Unfälle passieren. Aber wann ist die Datensammelei soweit, dass man diese selbstfahrenden Autos in den Straßenverkehr lassen kann. Vielleicht ein paar Jahre noch. Mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

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