Autonome Autos und die Volkswirtschaft – Billionen Einsparung möglich

Von Jürgen Vagt 08.03.18

Roland Berger hat eine Studie veröffentlicht und meine Thesen bestätigt: ) https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/studie-autonomes-fahren-hat-viel-potenzial-auf-dem-land-6016875
Das wirkt für Neulinge auf diesen Blog vielleicht arrogant, aber in der Roland Berger Studie werden die volkswirtschaftlichen Kosteneinsparungen im Verkehr mittels Datensätze fundiert. Aber im Wesentlichen habe ich diese Thesen auch schon vor zwei Jahren vertreten: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert
Aber andere Vordenker wie Gunter Dueck und ich meinen, dass die großen Kosteneinsparungen der zentraler Treiber hinter der Einführung des autonomen Autos ist. Man muss zwar in dieser Frühphase dieser gesellschaftlichen Veränderung vorsichtig mit Kostenschätzungen sein, denn es kann sich immer noch viel ändern und die ökonomischen Aussagen einer solchen technologischen Entwicklung sind wenig belastbar. Aber Bosch schätzt, dass die sich die Kosten eines Bewegungskilometers um den Faktor 4 absenken werden. Also wird ein Kilometer im selbstfahrende Bus nur 25 % kosten, was ein Kilometer mit einem menschlichen Fahrer gekostet hätte. http://automatisiertes-auto.de/bosch-bringt-2018-robotertaxis-selbstfahrende-autos-schon-2018/

Autonome Autos und die Gesellschaft

Hat dieses Innovationsfeld das Potenzial die Gesellschaft positiv zu beeinflussen? Ja
1. Weniger Unfälle und weniger Tote. Um einen Anfang zu machen. Natürlich gibt es auch beim autonomen Auto Unfälle und Tote, aber bedeutend weniger. http://automatisiertes-auto.de/autonomes-autos-und-unfaelle-wie-viel-unfaelle-werden-passieren/
2. Ältere Menschen auf dem Land werden wieder mobiler, weil 22 % der Menschen auf dem Land über 65 Jahren alt sind. Genau diese Altersgruppe muss oder sollte altersbedingt auf Steuern des eigenen Autos verzichten und könnte mit selbstfahrenden Autos wieder an Mobilität gewinnen.
3. Eigentlich überall, aber insbesondere in ländlichen Regionen ist der öffentliche Nahverkehr defizitär und man könnte mit selbstfahrenden Fahrzeugen die Kosten massiv senken. Also kann die öffentliche Hand eine Menge sparen.
Nun, endlich weiß ich, wozu ich die Aufsatzstruktur in der 7. Klasse gelernt habe und diese Argumente stehen so bei mir im Ebook und in der Roland Berger Studie. Und dann wird Produktivkapital frei, weil der durchschnittliche Pendler pro Tag 30 – 45 Minuten mit selbstfahrenden Fahrzeuge arbeiten könnten. Diese Zeit muss nicht mehr das Auto gesteuert werden. Negative Aspekte gibt es aber auch, mehr dazu hier: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert

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