Autonome Autos und Sicherheit – Daimler exprementiert für eine sichere Zukunft

von Jürgen Vagt 23.05.19

die Sicherheit des autonomen Autos ist Deutschland ein zentrales Thema, in den USA ist das anders: http://automatisiertes-auto.de/autonome-autos-und-das-silicon-valley-dr-mario-herger-bei-den-zukunftsmobilisten/
In den USA fahren jetzt schon automatisierte Autos schon im halb-öffentlichen Tests, aber in Deutschland wurde erstmal eine Ethikkommission gegründet. Das muss kein schlechter Ansatz sein, die Atomenergie hat mehr Probleme geschafft als Sie gelöst hat und das Lagerproblem wird noch Jahrhunderte bleiben. Aber Mercedes zeigt jetzt mit einem Experimentalfahrzeug, welche Sicherheitstechnik in einem autonomen Fahrzeug verbaut werden soll. Die Diskussion um die passive Sicherheit wird verändern, wenn sich das autonome Auto durchsetzen wird. Ich muss da noch mal eine Sache klarstellen, mit dem autonomen Auto ist ein großes Sicherheitsversprechen verbunden. Der menschliche Fehler im Straßenverkehr wird durch das voll automatisierte Auto herausgenommen und daher fallen 90 % aller Unfälle weg, allerdings nur wenn alle Autos auf der Straße voll automatisiert sind. In diesem Szenario gibt es keine Unfälle mehr durch Alkohol oder überhöhte Geschwindigkeit.

Autonome Autos im Mischverkehr

Ob und wann dieses Szenario kommt, bleibt für viele Experten fraglich: http://automatisiertes-auto.de/automatisiertes-fahren-in-der-forschung-die-zukunftsmobilisten-nr-33-dr-ilja-radusch-fraunhofer-fokus/
Auf dem Weg dahin werden automatisierte Autos, aber jahrzehntelang im Mischverkehr bestehen müssen und deswegen muss sich die passive Sicherheitstechnik im Fahrzeug ändern. Diese Änderungen zeigt Daimler in einem Experimentalfahrzeug: https://www.car-it.com/sicherheit-fuer-autonome-fahrzeuge/id-0063294
Wenn das automatisierte Auto auf den Level Vier fährt, dann ist das Lenkrad nicht mehr nötig und der menschliche Fahrer hat mehr Bewegungsfreiheit. Der Fahrer sitzt also nicht mehr artig hinter dem Lenkrad, sondern kann sich Filme ansehen oder der Fahrer kann sich einmal kräftig ausstrecken. Auf diese veränderte Situation muss die Forschungsabteilung reagieren und den Airbag anpassen. Der Airbag muss ja auch in der Zukunft des automatisierten Autofahrens den Menschen am Steuer schützen. Für das Gurtsystem gilt das Gleiche, denn der Mensch am Steuer wird sich in der Zukunft freier bewegen und darauf muss die passive Sicherheit reagieren. Aber wann wir veränderte Gurtsysteme und Airbags in der offiziellen Serie sehen werden, bleibt laut Pressemitteilung von Daimler fraglich.
Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast Interviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/

Veröffentlicht von

Juergen Vagt

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