Das automatisierte Auto macht den Verkehr sicherer

Von Jürgen Vagt

Durch das Zugunglück in Bad Eibling kommt das Thema menschliches Versagen als Unfallursache wieder auf die Agenda, denn die Menschen bzw. die Medien brauchen ja immer solche Ereignisse, um sich mit den Menschen als Unfallursache zu beschäftigen.
Wie eine Untersuchung des Bundesamtes für Statistik mit den Daten der Verkehrsunfallstatistik aus den Jahren 2011 bis 2014 belegt, liegt das Verhältnis von menschlichen zu technischen Unfallursachen bei 1 zu 100. Also auf einen technisch bedingten Verkehrsunfall kommen 100 menschlich verursachte Unfälle.
Insbesondere wenn eine Verkehrssituation komplexer wird, trifft der Mensch falsche Entscheidungen und das beschwört gefährliche Unfallsituationen hoch.
Wenn das teil- oder voll autonome System ausreichen viele Daten hat, trifft es die besseren und sicheren Entscheidungen als der Mensch und folgt nicht einem Bauchgefühl, das auch irren kann.
Aber natürlich kann auch eine Maschine nicht so funktionieren, wie man sich das vorgestellt hat.
Wenn ein Fehler bei einer automatisierten technischen Prozess auftaucht, dann muss oder sollte es ein menschliches Back Up geben. Also es sollte einen menschlichen Beobachter geben, der ein Fehlfunktion des automatisierten Prozesses beheben kann.
Der Sicherheitsgewinn durch automatisierte Autos ist auch bei dem einfachen Bürger angekommen, denn laut einer neuen Forsastudie meinen 60 % der Bürger das es weniger Unfälle mit automatisierten Autos geben wird.

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