Ford geht mit einem Uber-konkurrent zusammen

Von Jürgen Vagt

Eine interessante Nachricht, denn hier mischen sich etablierte Hersteller und neue Akteure innerhalb der Automobilindustrie. Und Ford als immerhin drittgrößter Autohersteller der Welt hat sich mit einer Ride- Sharing Plattform Lyft zusammen getan. Ziel ist dieser Kooperation ist es, die selbstfahrenden bzw. hochgradig automatisierten Autos von Ford den Nutzern verfügbar zu machen und so ein Geschäftsmodell für beiden Partner zu werden. Aber erst mal muss in Deutschland erklären, was eine Ridesharing-plattform ist. Nun Uber ist bekannt, aber eigentlich ist es eine Internetplattform auf des sich Anbieter und Nachfrager treffen und man kann als Kunde ein Auto zeitweise mieten und der Anbieter bekommt Geld. In Deutschland ist dieses Geschäftsmodell mehr oder weniger durchgehend verboten, um das Taxigewerbe zu schützen oder um Fahrgäste vor unqualifizierten Fahrer zu schützen. Urteilen Sie selbst, welcher Argumentation Sie folgen wollen.

Selbstfahrende Autos muss man nicht besitzen

Uber als bekannteste und populäre Ridesharingplattform ist bis auf Deutschland weltweit sehr erfolgreich und war vor ca. 3 Jahren sogar das Start up mit der höchsten Marktkapitalisierung. Aber Uber hat sich schon anders weit gebunden: http://automatisiertes-auto.de/uber-will-automatisierte-autos-von-mercedes-benz-einsetzen/
Ich beobachte zwei Bewegungen im Feld des automatisierten Autofahrens, denn einerseits kommen immer Softwarekonzerne in der Automobilbau und bringen Ihre Arbeitsweise und ihr Denken in den zukünftigen Automobilbau ein. Anderseits kommen immer mehr Carsharinganbieter auf den Markt, denn mit dem automatisierten Auto geht der Statusverlust des Autobesitzes einher. In Zukunft werden immer weniger ein Auto besitzen und es immer Autofahrten mit geliehenen Autos gefahren. https://www.welt.de/wirtschaft/article169150021/Warum-Ford-ausgerechnet-seinen-groessten-Rivalen-umarmt.html
Ich habe diese Branchenentwicklungen auch schon intensiver in meinen Ratgeber betrachtet: https://elopage.com/s/JuergenVagt/das-selbstfahrende-auto-wie-google-und-co-unsere-autos-automatisiert-und-die-autoindustrie-veraendert
Aber interessant ist es, aber der sich immer klarer abzeichnender Kostenvorteil des automatisierten Autos, denn gegenwärtig kostet ein Personenkilometer 80 Cent, aber die Robotertaxis werden nur 20 Cent pro Kilometer kosten. Auch wenn die Deutschen die Technologie noch sehr skeptisch sehen, dann werden Sie durch diesen massiven Kostenvorteil überzeugt.

Ein Gedanke zu „Ford geht mit einem Uber-konkurrent zusammen“

  1. Also ich sehe keine Zukunft für die selbstfahrenden Fahrzeuge in großer Anzahl. Im Notfall muß doch der „Fahrgast“ selber eingreifen können, also braucht er einen Führerschein und sollte sich mit der modernen Technik des Fahrzeuges auskennen. Darüber hinaus ist es doch denkbar, daß jemand auf den Gedanken kommen könnte, die Verbindung der Fahrzeuge zu deren Sateliten zu stören oder gar zu unterbrechen. Beim Sateliten-Fernsehen klappt das doch auch schon.

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