Tesla will Updates per WLAN – Ein Sicherheitsrisiko?

Von Jürgen Vagt

Mangelende Innovationstätigkeit kann man Tesla wirklich nicht vorwerfen, aber damit hat sich Tesla jetzt massiven Ärger mit den europäischen Zulassungsbehörden eingehandelt.
Man kann jetzt Updates per Wlan Schnittstelle in die Motorenelektronik einspeisen. Nur Tesla bietet die Möglichkeit die Motorenelektronik per Wlan zu aktualisieren, bei allen anderen Herstellern geht das nur mit einen Kabel in der Fachwerkstatt.
Das wird aber auch schon zum Problem, denn nun kann man sich die Frage stellen wie sicher so eine Lösung ist und die europäische Zulassungsbehörde tut dies auch.
Natürlich gibt es auch in anderen Lebens – bzw. Technikbereichen Updates per Wlan, aber beim Auto ist das neu und öffnet die Türen für Datendiebe.
Das ist zwar jetzt zwar eine wilde Zukunftsprojektion, aber das Auto könnte in Zukunft eine offene Datenplattform werden und auf diese Plattformen würden relativ viel Software installiert werden.
Nun Tesla angefangen die technologische Entwicklung zu vollziehen, leider fehlt noch ein überzeugendes Sicherheitskonzept wie die Softwareupdates sinnvoll und sicher verschlüsselt werden sollten.

Das voll autonome Auto per Update

Der zweite Punkt der nun Tesla Ärger macht ist aber der Inhalt des Updates, denn Tesla wollte auch in Europa ein sehr umfangreiches Automatisierungstool in sein Spitzenmodell Tesla S einspeisen. Nun ist die europäische Zulassungsbehörde der Meinung, dass die ursprüngliche Zulassung erloschen ist, denn Tesla hat ursprünglich kein hochgradig automatisiertes Auto zulassen wollen. Mit dem neuen Update konnte der Tesla S fast vollständig autonom von Fahrer fahren. Da die USA nicht die Wiener Konvention ratifiziert hat sind die rechtlichen Einschränkungen über das automatisierte Auto auch kleiner. http://automatisiertes-auto.de/verkehrsbehoerde-erlaubt-den-computer-als-autofahrer-in-den-usa

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